Aktuelles und Termine

Neuer Ausbildungsberuf Kaufleute für E-Commerce

Der vom Handelsverband Deutschland (HDE) maßgeblich initiierte neue Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce steht ab dem 1. August 2018 für Unternehmen und Auszubildende zur Verfügung. Damit können Auszubildende zukünftig systematisch für eine Karriere im Online-Bereich qualifiziert werden. Alles Wichtige zum Thema erfahren Sie hier.

 

Newsletter + Allround-Service + Newsletter September 2017

In dieser September-Ausgabe unseres Allround-Informationsservices für Mitglieder des Handelsverbandes geht es u. a. um folgende Themen:

Öffnungszeiten am Heiligen Abend

In diesem Jahr fällt der Heilige Abend auf einen Sonntag. Das ist das erste Mal seit Inkrafttreten des niedersächsischen Ladenöffnungsgesetzes (NLöffVZG) aus dem Jahre 2007. Aus diesem Anlass informiert der Handelsverband Niedersachsen-Bremen über die Öffnungsmöglichkeiten von Geschäften an diesem Tag:

Grundsätzlich dürfen Geschäfte in Niedersachsen am 24.12.2017 nicht öffnen und auch keinen verkaufsoffenen Sonntag beantragen. Das ist laut Gesetz für alle Adventsonntage ausge-schlossen.

Ausnahmen bestehen jedoch für Apotheken, Tankstellen, Geschäfte an Bahnhöfen, Flug- und Fährhäfen, die notwendigen Reisebedarf sowie Waren des täglichen Kleinbedarfs offerieren. Sie dürfen am 24.12. ganztägig öffnen und verkaufen.

Verkaufsstellen, die auch an anderen Sonntagen bis zu drei Stunden öffnen dürfen, wie zum Beispiel Blumenläden, Bäckereien und kleinere Läden, die Waren zum sofortigen Verzehr anbieten, dürfen ebenfalls am 24.12.2017 für drei Stunden verkaufen, jedoch nur bis 14.00 Uhr.

Geschäfte bestimmter Branchen in Kur-, Erholungs- und Wallfahrtsorten sowie in anerkannten Ausflugsorten können auch am 24.12.2017 öffnen – allerdings ebenfalls nur bis 14.00 Uhr.

Wer gegen diese Regeln verstößt und widerrechtlich öffnet, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen.

 

Pressekontakt:
Monika Dürrer
Tel. 0511 3370816

Ladeinfrastruktur: Zweiter Aufruf zur Antragseinreichung

Ab sofort können wieder Förderanträge für die Einrichtung von Ladepunkten und Ladesäulen für Elektrofahrzeuge gestellt werden. Mit dem Aufruf sollen 12.000 Normalladepunkte (bis 22 KW) und1.000 Schnelladepunkte (bis 150 KW) jew. einschließlich des Netzanschlusses gefördert werden.

Frist Antragseinreichung: 30. Oktober 2017 um 16 Uhr.

Förderbedingungen:

  1. Öffentliche Zugänglichkeit (24 Std. an 7 Tagen die Woche).
  2. Nur der Kauf und der Netzanschluss von Ladesäulen ist zuwendungsfähig (Leasing ist ausgeschlossen).
    • Normalladepunkte werden bis max. 40 % und höchsten 2.500 € gefördert.
    • Schnelladepunkte werden bis max. 40 % und höchsten 30.000 € gefördert.
    • Netzanschluss pro Standort am Niederspannungsnetz werden bis max. 40 % und höchsten 5.000 € gefördert.
    • Netzanschluss pro Standort am Mittelspannungsnetz werden bis max. 40 % und höchsten 50.000 € gefördert.

Auswahlkriterien:

Nach Ablauf der Antragsfrist wird die Bewilligungsbehörde unter Berücksichtigung aller fristgerecht und vollständig eingegangenen Anträge ein Ranking innerhalb des jeweiligen Bundeslandes entsprechend der geringsten beantragten Fördermittel pro Kilowatt Gesamtladeleistung vornehmen.

  1. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung:
    • pro Antrag beantragte Fördermittel pro Kilowatt Gesamtladeleistung. Die Gesamtladeleistung ist die Summe aus den Einzelladeleistungen der beantragten Ladepunkte in Kilowatt.
    • Netzanschlusskosten sind nicht relevant.
  2. Regionaler Verteilungsschlüssel der zu fördernden Ladepunkte:

Informationen:

Ansprechpartner:

 

Service durch und durch – Lassen Sie Ihre Mitarbeiter im Bedarfsfall schulen

Fühlen sich Kunden bei Besuchen im stationären Geschäft gut aufgehoben, steigen deutlich die Chancen für eine längerfristige Bindung. Wichtige Voraussetzung dafür ist aber, dass das Personal fachlich und sozial kompetent auftritt und individuell auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht. Außerdem spielt es eine große Rolle, dass die Mitarbeiter für die Verbraucher den Servicegedanken des Unter­nehmens in den Beratungsgesprächen bestmöglich erlebbar machen.

Welche Anforderungen das Personal in diesem Sinne erfüllen sollte, haben wir Ihnen nachste­hend kompakt zusammengestellt. Die Aspekte muten zwar als selbstverständlich an, dennoch stellen Personaltrainer in der Praxis hier immer wieder mitunter erheblichen Verbesserungsbedarf fest. Be­obachten Sie daher regelmäßig, inwieweit das Verkaufspersonal auf der gewünschten Linie ist. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter im Bedarfsfall situationsspezifisch schulen. Im Einzelnen:

Die Mitarbeiter

  1. haben einen umfassenden Überblick über die Services des Geschäfts;
  2. weisen die Kunden je nach Beratungsinhalt aktiv auf ausgewählte Dienstleistungen hin;
  3. sind darin geschult, welche Leistungen sie welchen Kunden anbieten sollen;
  4. verfügen über die notwendigen fachlichen Kenntnisse, um die Kunden fundiert zu beraten;
  5. führen die Beratungsgespräche bis zum Kaufabschluss professionell durch; angefangen von einer eingehenden Bedarfsanalyse, über gezielte Produktvorschläge bis hin zu Zusatzempfehlungen;
  6. nehmen jede Gelegenheit war, die Kunden auch auf für sie geeignete kanalübergreifende Services (z. B. Click & Collect) aufmerksam zu machen;
  7. sind in der Lage, auch in schwierigeren Kundengesprächen – etwa Preisverhandlungen oder Rekla­mationen – schlagkräftige Argumente vorzubringen.

Quelle:
BBE Cheftelegramm Nr. 1231
Ihr Verband empfiehlt: Abonnieren Sie das Cheftelegramm über www.bbe-cheftelegramm.de

Rekordeinnahmen bei Gewerbesteuer: Reform überfällig

Weitere Forderungen des Handels und Bewertungen der Parteiprogramme zur Bundestagswahl – hier:

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert angesichts der großen Einnahmesteigerungen bei der Gewerbesteuer eine Reform der Berechnungsgrundlagen. Das Statistische Bundesamt hatte Anfang der Woche berichtet, dass die Kommunen im Jahr 2016 50,1 Milliarden Euro mit Gewerbesteuern verdienten – beinahe zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vordergrund der Kritik des HDE steht die den Einzelhandel benachteiligende Hinzurechnung von Mieten und Pachten. Denn diese Regelung sorgt dafür, dass viele Händler auch in Jahren ohne Gewinn zur Kasse gebeten werden. „Die Hinzurechnungen überfordern in Zeiten vielerorts sinkender Kundenfrequenzen vor allem die kleineren Händler. Gerade in Zeiten steigender Gewerbesteuereinnahmen sollte diese ungerechte Regelung gestrichen werden“, so HDE- Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Oft erhebt die Finanzverwaltung auch noch auf zusätzliche Kosten, die der Händler neben der Miete selbst bezahlt, Gewerbesteuer. Dabei geht es beispielsweise um Aufwendungen für Wartungs- und Reinigungskosten, die Müllbeseitigung oder den Hausmeister. Langfristig setzt sich der HDE für eine grundlegende Reform bei der Gewerbesteuer ein. „Die Politik muss hier tätig werden. Die Kommunen und Gemeinden sägen ansonsten mit der finanziellen Überforderung der Händler an dem Ast auf dem sie selbst sitzen“, so Genth weiter. Denn Stadt und Handel seien gegenseitig aufeinander angewiesen.

 

 

Marktjagd-Studie: Einkaufen muss familienfreundlicher werden

 

Eltern wünschen sich Toiletten, Wickelecken und einen durchdachteren Kassenbereich

Einkaufen mit Kindern ist aus vielen Gründen sicher keine Lieblingsbeschäftigung von Eltern – manche dieser Gründe resultieren aus dem Ungestüm einiger Kinder, andere wären vermeidbar durch eine gezieltere Anpassung der Supermärkte an die Bedürfnisse von Familien.


In einer Umfrage des lokalen Einkaufsratgebers Marktjagd unter 505 Teilnehmern wurden verschiedenste Erlebnisse aus dem Einkaufsalltag von Eltern geschildert. Denn obwohl der Einkauf mit Kindern oftmals stressig ist, gehen 85 Prozent der Eltern regelmäßig gemeinsam mit ihrem Nachwuchs einkaufen – vorrangig wochentags zwischen 13 und 18 Uhr (47,5%) oder am Samstag (28,4%). Ob der Nachwuchs dabei im Kindersitz des Einkaufswagens sitzt oder bereits selber laufen kann und soll, ist vor allem vom Alter abhängig. Beim Thema spezielle Einkaufswagen für Kinder gehen die Meinungen allerdings auseinander: 58 Prozent der Befragten helfen Kinder- und Auto-Einkaufswagen dabei, den Einkauf entspannter durchzuführen, 42 Prozent halten sie für nicht sinnvoll. Die Gründe reichen von “verleiten zum Rennen” und unkontrollierten Zusammenstößen bis hin zu “zu wenig Platz” in den Körben.

“Wenn du artig bist, bekommst du einen Schokoriegel”

Auch das Thema „Belohnung“ wird von den Eltern kontrovers betrachtet. Während 71 Prozent angeben, ihre Kinder für artiges Verhalten beim Einkauf zu belohnen, kritisieren auch viele Eltern diese Maßnahme, weil sie zu einer falschen Konditionierung beiträgt und gutes Benehmen selbstverständlich sein sollte.


Dagegen scheint es den meisten Eltern besonders wichtig zu sein, dass ihre Kinder aktiv in den Einkauf eingebunden werden. So wird von 83 Prozent angegegeben, dass sie ihre Kinder helfen lassen, weil sie ein Gefühl für den Umgang mit Produkten lernen sollen und Kinder besonders stolz sind, wenn sie eine Aufgabe haben und aktiv etwas beitragen können. Anders sieht es allerdings beim Kleidungskauf für den Nachwuchs aus, hier wählen 87 Prozent der Eltern die Waren lieber selber aus.


Dass Kinder jedoch noch nicht allen Versuchungen des Konsums widerstehen können, wissen Eltern nur zu gut. Darum meiden auch 39 Prozent der Befragten gezielt einzelne Bereiche oder Gänge des Supermarkts, um Diskussionen vorzugreifen. Wenn die Kinder allerdings schon alt genug sind und wissen, wo Süßigkeiten, Spielzeug und Comics zu finden sind, muss gezielt Erziehungsarbeit geleistet werden, so sind sich die befragten Eltern einig.

Mehr Familienfreundlichkeit beim Einkaufen gewünscht

Viele Eltern wünschen sich vom Handel mehr Service und Entgegenkommen für Familien. Besonders nachgefragt sind Toiletten, die vor allem während des Einkaufs gut erreichbar sein sollen, genauso wie eine Wickelecke. Für wenig sinnvoll werden hingegen Spielecken erachtet, entweder weil das Kind gezielt mit einkaufen will und so auch der Lerneffekt verloren gehen würde oder weil dies den Einkauf nur unnötig verlängern würde. Voraussetzung für die Nutzung ist in jedem Fall die Anwesenheit einer Aufsichtsperson, die die Sicherheit der Kinder gewährleisten kann.


Im Rahmen der Umfrage hat sich gezeigt, dass besonders der Kassenbereich es den einkaufenden Familien schwer macht. Viele Eltern berichteten davon, dass lange Schlangen, zu schmale Kassengänge, verlockende Süßigkeiten und die verstörenden Aufdrucke auf Tabakwaren den Einkauf unnötig verkomplizieren würden. Aber auch die Herausforderung die Waren auf das Band zu legen, zu bezahlen, alles zu verstauen und parallel noch auf das Kind aufzupassen, führt bei den meisten Eltern zu vermehrtem Stress. Zudem liegen die Ausgänge oftmals direkt hinter den Kassen, sodass ein Moment der Unachtsamkeit bedeuten kann, dass der Nachwuchs plötzlich allein draußen auf dem Parkplatz steht.


Trotz vieler Hürden und Stressmomente geben 80 Prozent der Befragten an, während des Einkaufs gelassen bleiben zu können. In zwei von drei Fällen sind sie es höchstens selbst, die sich stressen. Weitere Stressfaktoren: Die Blicke und Tuscheleien der anderen Einkaufenden (25%) und die genervten Kassiererinnen und Supermarktangestellten (18%).

Die komplette Studie mit hilfreichen Tipps von einem Erziehungsberater finden Sie unter https://www.marktjagd.de/news/einkaufen-mit-kindern

 Quelle:

Marktjagd-Studie: Einkaufen muss familienfreundlicher werden

von Karolin Krüger