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Service durch und durch – Lassen Sie Ihre Mitarbeiter im Bedarfsfall schulen

Fühlen sich Kunden bei Besuchen im stationären Geschäft gut aufgehoben, steigen deutlich die Chancen für eine längerfristige Bindung. Wichtige Voraussetzung dafür ist aber, dass das Personal fachlich und sozial kompetent auftritt und individuell auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht. Außerdem spielt es eine große Rolle, dass die Mitarbeiter für die Verbraucher den Servicegedanken des Unter­nehmens in den Beratungsgesprächen bestmöglich erlebbar machen.

Welche Anforderungen das Personal in diesem Sinne erfüllen sollte, haben wir Ihnen nachste­hend kompakt zusammengestellt. Die Aspekte muten zwar als selbstverständlich an, dennoch stellen Personaltrainer in der Praxis hier immer wieder mitunter erheblichen Verbesserungsbedarf fest. Be­obachten Sie daher regelmäßig, inwieweit das Verkaufspersonal auf der gewünschten Linie ist. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter im Bedarfsfall situationsspezifisch schulen. Im Einzelnen:

Die Mitarbeiter

  1. haben einen umfassenden Überblick über die Services des Geschäfts;
  2. weisen die Kunden je nach Beratungsinhalt aktiv auf ausgewählte Dienstleistungen hin;
  3. sind darin geschult, welche Leistungen sie welchen Kunden anbieten sollen;
  4. verfügen über die notwendigen fachlichen Kenntnisse, um die Kunden fundiert zu beraten;
  5. führen die Beratungsgespräche bis zum Kaufabschluss professionell durch; angefangen von einer eingehenden Bedarfsanalyse, über gezielte Produktvorschläge bis hin zu Zusatzempfehlungen;
  6. nehmen jede Gelegenheit war, die Kunden auch auf für sie geeignete kanalübergreifende Services (z. B. Click & Collect) aufmerksam zu machen;
  7. sind in der Lage, auch in schwierigeren Kundengesprächen – etwa Preisverhandlungen oder Rekla­mationen – schlagkräftige Argumente vorzubringen.

Quelle:
BBE Cheftelegramm Nr. 1231
Ihr Verband empfiehlt: Abonnieren Sie das Cheftelegramm über www.bbe-cheftelegramm.de

Ausbildungsmarkt Juli 2017

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fasst ihren aktuellen Bericht über die Ausbildungsmarktsituation Ende Juli 2017 wie folgt zusammen:

„Der Ausbildungsmarkt entwickelt sich im Beratungsjahr 2016/17 stabil. Sowohl die Zahl der von Oktober 2016 bis Juli 2017 gemeldeten Ausbildungsstellen als auch die Bewerberzahl sind leicht höher als im Vorjahr. Insgesamt zeigen sich bundesweit Ausbildungsstellen- und Bewerberzahl rechnerisch ausgeglichen. Wie in den Vorjahren treten aber deutliche Disparitäten zu Tage. Diese erschweren den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich und tragen je nach Region, Berufswunsch oder Qualifikation zu unterschiedlichen Chancen bei. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Ausbildungsmarkt noch in Bewegung. Bis September werden erfahrungsgemäß noch viele bislang unversorgte Bewerber eine Ausbildung oder eine Alternative finden und Ausbildungsstellen noch besetzt werden.“

Datenzusammenfassung:

Zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 wurden der Bundesagentur für Arbeit insgesamt 512.242 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das entspricht beinahe der gleichen Zahl wie im Vorjahr (ein Plus von + 0,2 %). Berufsfachlich betrachtet waren im Juli 2017 deutschlandweit die meisten noch unbesetzten Ausbildungsstellen gemeldet für angehende Kaufleute im Einzelhandel (13.300 Ausbildungsangebote) und Verkäuferinnen und Verkäufer (10.600). Es folgten unter anderem Kaufleute für Büromanagement (5.300), Handelsfachwirtinnen und -wirte (4.900), Bäckereifachverkäuferinnen und -verkäufer (4.500) und Fachkräfte für Lagerlogistik (4.300).

Im Juli 2017 gab es insgesamt betrachtet 200 mehr gemeldete Ausbildungsstellen als gemeldete Bewerber. Auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen gab es, ebenso wie im Vorjahr, 102 gemeldete Bewerber. Sehr viele Betriebe engagieren sich also unverändert dafür, durch Ausbildung den eigenen Fachkräftenachwuchs zu sichern. Mit der Stellenmeldung bei der BA machen sie ihre Ausbildungsbereitschaft sichtbar und verbessern ihre Chancen, zu einem Vertragsabschluss zu kommen.

Auch die Zahl der Bewerber für eine Ausbildungsstelle ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 % gestiegen. 512.100 Bewerber meldeten sich im Zeitraum von Oktober 2016 bis Juli 2017 bei der Bundesagentur für Arbeit. Unter die gemeldeten Bewerber fallen unter anderem Schulabgänger, sog. Altbewerber, ehemalige Hochschulbesucher und Studienabbrecher. Dabei hat die Zahl der (potenziellen) Studienabbrecher zum Vorjahresmonat um 10 % zugenommen.

Im Juli 2017 waren von den 512.100 gemeldeten Bewerbern 174.600 sog. Altbewerber, die bereits in früheren Jahren (letzten fünf Jahren) eine Ausbildung gesucht haben. 24.200 Bewerber, die derzeit noch eine Hochschule oder Akademie besuchen oder zuletzt besucht haben, waren ebenfalls unter den Suchenden. Auch die Zuwanderung geflüchteter junger Menschen trägt zu einer insgesamt leicht gestiegenen Bewerberzahl bei. Von Oktober 2016 bis Juli 2017 waren 23.100 junge Menschen, die nach Deutschland geflüchtet waren, als Bewerber gemeldet. Das waren 14.900 mehr als ein Jahr zuvor (+ 180 %).

Bis Juli 2017 teilten der Bundesagentur für Arbeit 188.800 Bewerber mit, dass sie eine Ausbildungsstelle gefunden haben. Das waren 37 % der gemeldeten Bewerber (Minus von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt). Als noch unversorgt zählten zum selben Zeitpunkt 150.900 Bewerber (Plus von 2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt).

In den Kernberufen des Handels und weiteren Berufen mit Bedeutung für den Handel stellt sich die aktuelle Datenlage (soweit bislang verfügbar) laut BA im Vergleich zum Juli 2016 wie folgt dar.

Kaufleute im Einzelhandel

  • 30.554 gemeldete Stellen (+ 1,6 %)
  • 30.860 gemeldete Bewerber (- 6,0 %)
  • 13.332 unbesetzte Stellen (+ 3,9 %)
  • 11.461 unvermittelte Bewerber (+ 0,2 %)

Verkäufer/innen

  • 21.530 gemeldete Stellen (+ 2,6 %)
  • 29.822 gemeldete Bewerber (+ 0,1 %)
  • 10.598 unbesetzte Stellen (- 6,9 %)
  • 10.573 unvermittelte Bewerber (- 7,9 %)

Fachkraft für Lagerlogistik

  • 13.292 gemeldete Stellen (+ 4,4 %)
  •   8.812 gemeldete Bewerber (+ 0,7 %)
  •   4.337 unbesetzte Stellen (+ 9,8 %)

Kaufleute für Büromanagement

  • 22.650 gemeldete Stellen (+ 0,9 %)
  • 35.217 gemeldete Bewerber (- 1,7 %)
  •   5.280 unbesetzte Stellen (- 1,2 %)
  • 10.655 unvermittelte Bewerber (- 3,1 %)

Kaufleute im Groß- und Außenhandel (nur FR Großhandel)

  • 11.866 gemeldete Stellen (+ 1,6 %)

Handelsfachwirt/in (sog. Abiturientenprogramme)

  • 4.930 unbesetzte Stellen (+ 8,5 %)

40.000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs im Einzelhandel

Der Einzelhandel in Deutschland hat im vergangenen Jahr 29.000 neue Jobs aufgebaut. Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 31. Dezember 2016. „Im Schnitt hat der Handel in Deutschland pro Tag rund 80 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Branche leistet damit einen guten Beitrag zur positiven Lage auf dem Arbeitsmarkt“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Zahlen verdeutlichen darüber hinaus, dass der Handel bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen weiter zulegt, während gleichzeitig die Zahl der geringfügig Beschäftigten sinkt. So waren es Ende 2016 rund 40.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze mehr im Handel als 2015. Da sich im gleichen Zeitraum die Zahl der geringfügig Beschäftigten um knapp 11.000 verringerte, bleibt für 2016 am Ende insgesamt ein Plus von 29.000 Stellen.

„Die Branche hat in den letzten fünf Jahren über 100.000 Minijobs abgebaut. Zudem hat die Anzahl der Vollzeitstellen den höchsten Wert der letzten fünf Jahre erreicht“, so Genth weiter. Die vielfach behauptete Verdrängung von sozialversicherungspflichtiger Arbeit durch sogenannte prekäre Beschäftigungsformen finde im Handel nicht statt. Der Einzelhandel ist mit über drei Millionen Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Indem der Handel Produkte und Dienstleistungen anderer Branchen in Anspruch nimmt, sichert er dort indirekt weitere 1,4 Millionen Arbeitsplätze.

Vorsprung! – Der Gesundheitspreis für Betriebe in Niedersachsen 2017: Bewerbungsschluss 13.10.2017

Gesundheitsorientierte, kleine und mittlere Unternehmen aus Niedersachsen aller Branchen sind eingeladen, sich um den „Vorsprung! – Der Gesundheitspreis für Betriebe in Niedersachsen 2017“ zu bewerben.

Die Preisträger werden im Rahmen einer Prämierungsfeier beim Niedersächsischen Gesundheitskongress am 15. November 2017 im Schloss Herrenhausen öffentlichkeitswirksam gekürt und im Rahmen der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit präsentiert. Zur Teilnahme ist die Einsendung des ausgefüllten Teilnahmeformulars erforderlich. Eine Expertenjury bewertet die Bewerbungen nach den Kriterien des Wettbewerbs.

Weitere Informationen und Bewerbungsbogen zum Wettbewerb gibt es unter www.vorsprung-gesundheit.de.