Aktuelles und Termine

Deutsche Handelspreise für dennree, Ernsting’s family und Gerd Pieper

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat am Mittwochabend (15. November) auf dem Deutschen Handelskongress in Berlin die deutschen Handelspreise verliehen. HDE-Präsident Josef Sanktjohanser zeichnete die dennree-Gruppe (u.a. denn’s Biomarkt), die Textilkette Ernsting’s family und den Unternehmer Gerd Pieper aus.

Der deutsche Handelspreis wurde in drei Kategorien verliehen. Den Preis in der Kategorie Mittelstand erhielt das Einzel- und Großhandelsunternehmen dennree. Zu dem Unternehmen gehören der Bio-Großhandel dennree sowie die Tochterunternehmen denn’s Biomarkt (Bio-Facheinzelhandel) und Living Crafts (Naturtextilien). Der Alleininhaber und Geschäftsführer Thomas Greim hat das mittelständische Unternehmen 1974 als Einmannunternehmen gegründet. Heute beschäftigt die dennree-Gruppe über 5.100 Mitarbeiter in den Bereichen Groß- und Einzelhandel.

Der Handelspreis für Großunternehmen ging an Ernsting’s family. Das Unternehmen gehört mit mehr als 1.800 Filialen sowie rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den führenden deutschen Textilketten. Neben Mode umfasst das Sortiment Schmuck und Accessoires, Spielwaren, Home Accessoires, Bett- und Tischwäsche sowie saisonal abgestimmte Dekoartikel. Die Textilkette setzte schon früh auf eine Omnichannel-Strategie und besonders das Angebot von Click & Collect wird bei den Kunden stark nachgefragt.

Über den Lifetime Award des deutschen Handelspreises konnte sich Gerd Pieper, Gründer der Stadt-Parfümerie Pieper, freuen. Der Unternehmer hat das im Jahr 1931 in Bochum von seinen Eltern gegründete Seifengeschäft „Seifen Pieper“ mit viel Leidenschaft und großem Unternehmergeist Schritt für Schritt zum größten inhabergeführten Parfümunternehmen in Deutschland ausgebaut. Das Unternehmen besteht heute aus nahezu 150 Filialen und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit der Auszeichnung von Gerd Pieper mit dem Deutschen Handelspreis 2017 würdigte die Jury insbesondere auch das große Engagement des Unternehmers für die Handelsbranche und das Gemeinwohl. Unter anderem war Pieper Mitglied des Präsidiums des HDE.

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Das Gesicht des Handels 2017 kommt aus Cottbus

Marcus Werner Winter ist das Gesicht des Handels 2017. Der Kaufmann im Einzelhandel arbeitet bei Expert ESC im brandenburgischen Cottbus. Er erhielt die Auszeichnung am Abend auf einer Gala-Veranstaltung des Deutschen Handelskongresses in Berlin.

Vor mehr als 700 Gästen überreichte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser die Urkunde für das Gesicht des Handels 2017 dem diesjährigen Gewinner Marcus Werner Winter. Der Verkäufer hatte bei seiner Bewerbung betont: „Ich arbeite gerne im Handel, weil man auf sehr unterschiedliche Kunden trifft und die Beratung jedes Mal wieder Spaß und Abenteuer bedeutet.“ Besonders liege ihm die Qualität der Beratung am Herzen. Als Gesicht des Handels hatte Winter eine Reise nach Berlin und die Teilnahme am Handelskongress für sich und eine Begleitperson gewonnen.

Die Teilnehmer der Aktion haben im Vorfeld ihre persönliche Sicht auf ihre Tätigkeit im Handel geäußert. Unter allen Einsendungen entschied das Los. Der Preis für alle im Handel Tätigen wurde bereits zum siebten Mal vergeben. Ziel des Wettbewerbs ist es, das große Engagement der drei Millionen Beschäftigten im Einzelhandel zu zeigen.

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Innovationspreis des Handels für Hieber’s Frische Center

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat am Mittwochabend auf dem Deutschen Handelskongress in Berlin den Innovationspreis des Handels verliehen. Ausgezeichnet wurde Hieber’s Frische Center KG.

Das Gewinnerunternehmen überzeugte mit seinem großen Engagement für Nachhaltigkeit. So werden dort beispielsweise zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen mehrmals täglich Foodsharing Boxen, die mit Kühltruhen ausgestattet sind, mit abgelaufenen, aber noch genießbaren Lebensmitteln befüllt. Außerdem können die Kunden an den Frischetheken für Fleisch und Wurst, Fisch sowie Käse mit eigens mitgebrachten Behältnissen einkaufen. Zudem haben die Kunden die Möglichkeit, an den Backständen ihre Backwaren mit fair und nachhaltig produzierten Naturtaschen aus Biobaumwolle einzupacken.

Der Innovationspreis des Handels ist der Publikumspreis des Deutschen Handelskongresses. Er wurde in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen und zeichnet wegweisende Innovationen im Handel aus. Die Jury des Deutschen Handelspreises wählte im Vorfeld aus den innovativsten Ansätzen des vergangenen Jahres eine Shortlist. Die nominierten Unternehmen stellten im Rahmen des Handelskongresses dem Plenum ihr Unternehmen und ihre Innovation vor. Die Kongressteilnehmer stimmten anschließend über ihre mobilen Endgeräte ab.

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Deutscher Handelskongress: Digitale Infrastruktur flächendeckend ausbauen

Beim Besuch der SPD-Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles auf dem Deutschen Handelskongress machte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser deutlich, dass der Online-Handel seit Jahren der Wachstumstreiber im deutschen Einzelhandel ist. Aber nicht alle Unternehmen profitieren gleichermaßen von der Digitalisierung. Insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen brauchen bessere Rahmenbedingungen, um im Strukturwandel bestehen zu können.

„Die Digitalisierung ist ein Wachstumsmotor für den Handel. Allerdings fühlen sich weniger investitionsstarke Betriebe oft vom positiven Trend abgehängt“, so HDE-Präsident Sanktjohanser. Die Folgen dieser Spaltung sind vielerorts Leerstände und teilweise Verödung. „Ein ruinöser Kreislauf wurde in Gang gesetzt. Die Besucherfrequenzen nehmen ab“, so der HDE-Präsident weiter. Mit Blick auf die vielerorts geschwächten Innenstädte warnte Sanktjohanser vor Fahrverboten oder der Einführung einer blauen Plakette: „Der Handel braucht attraktive Innenstädte mit guter Luftqualität. Reflexhaft angedrohte Fahrverbote aber sind keine nachhaltige Lösung und ziehen neue Probleme nach sich.“ Der Handel sei auf Übergangsfristen für seine Logistik und den Kundenverkehr angewiesen. Die Branche bringe sich aktiv bei der Erarbeitung nachhaltiger Mobilitätskonzepte ein.

Als Grundbedingung für die flächendeckende Teilhabe an den Möglichkeiten der Digitalisierung sieht der HDE den raschen Ausbau der digitalen Breitbandversorgung vor allem in ländlichen Regionen. Gleichzeitig benötigen die Handelsunternehmen in Deutschland im Wettbewerb mit weltweit agierenden Händlern die richtigen Rahmenbedingungen, um in einem fairen Wettbewerb bestehen zu können. „Die Fünf-Tage-Woche mit starren Ruhezeiten ist ein echter Standortnachteil und nicht mehr kompatibel mit den Anforderungen des digitalisierten Handels. Die Politik muss für ein moderneres Arbeitszeitgesetz sorgen“, so Sanktjohanser. Für fairen Wettbewerb zwischen heimischen und internationalen Händlern setzt sich der HDE auch bei Steuerzahlungen sowie bei Verbraucherschutzstandards ein. Für alle Unternehmen, die auf dem deutschen oder europäischen Markt tätig sind, sollten die gleichen Regeln gelten. Ein unfairer Wettbewerb schade der Zukunft der gesamten Branche.

Generell sollte die Stärkung der Kaufkraft wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. Eine Entlastung der unteren und mittleren Einkommensschichten könnte beispielsweise über den Abbau der kalten Progression oder des Solidaritätszuschlags angegangen werden.

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Deutscher Handelskongress: Handel setzt auf innovative Technologien

Beim Deutschen Handelskongress 2017 in Berlin machte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth deutlich, dass der Einzelhandel zunehmend auf innovative Technologien setzt. Um das Potenzial der Digitalisierung aber voll nutzen zu können, ist der Handel auf die passenden gesetzlichen Rahmenbedingungen angewiesen.

„Im Handel von morgen spielen Software- und Analysewissen eine mindestens ebenso wichtige Rolle wie die traditionellen Kernkompetenzen Einkauf und Sortimentsgestaltung“, so Genth. Die traditionellen Geschäftsmodelle des Kaufens und Verkaufens müssten von Grund auf neu gedacht werden. Auch wenn derzeit noch viele der Innovationen erst Testballons seien, werde sich das Einkaufsverhalten auf Dauer grundlegend verändern.

Beispiele für die Digitalisierung im Handel finden sich unter anderem im Bereich Augmented oder Virtual Reality. Mithilfe dieser computergestützten Erweiterung der Realität können beispielsweise Möbel in Originalgröße testweise im heimischen Wohnzimmer platziert und auf die restliche Einrichtung abgestimmt werden. Bei der persönlichen Beratung im Laden ist der alltägliche Einsatz von Robotern nur eine Frage der Zeit. Studien zeigen, dass schon derzeit mehr als jeder dritte Händler auf den Einsatz von Beacons (Sender zur Ortung von Kundensmartphones) setzt oder entsprechendes plant. Demnach experimentiert außerdem mehr als jedes vierte Unternehmen mit Instore-Navigation. Fast die Hälfte der Betriebe plant laut einer Umfrage in den kommenden drei Jahren künstliche Intelligenz einzusetzen. Die Anwendungsgebiete variieren von intelligenten Bedarfsprognosen zur Optimierung der Bestellmengen über intelligente Trendvorhersagen nach denen sich Sortimente gestalten lassen bis hin zu intelligenten Lieferrouten, die Verkehrs- und Wetterdaten mit einbeziehen.

„Für eine erfolgreiche Digitalisierung braucht der Handel ein freies Marktumfeld, in dem Neues ausprobiert werden kann und faire Wettbewerbsbedingungen zwischen allen Konkurrenten gelten“, so Genth weiter. Deshalb sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) die kommende Bundesregierung gefordert, sicherzustellen, dass auch für Verkäufe auf internationalen Online-Plattformen stets die korrekte Umsatzsteuer bezahlt wird. Eine weitere Lücke macht der HDE beim Verbraucherschutz aus: Derzeit können Marktüberwachungsbehörden nicht rechtssicher alle im Online-Handel angebotenen Produkte überprüfen. Deshalb sollen Fulfillment-Center im Produktsicherheitsrecht mit Händlern und Importeuren gleichgestellt und dort auch wirksame behördliche Kontrollen ermöglicht werden. Fulfillment Center sind spezialisierte Logistikdienstleister, die die Ware nach der Bestellung beim Händler aus dem Ausland annehmen und an den Endkunden versenden.

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Deutscher Handelskongress: Sanktjohanser fordert entschlossene Wirtschaftspolitik

Zur Eröffnung des Deutschen Handelskongresses 2017 in Berlin fordert HDE-Präsident Josef Sanktjohanser die kommende Bundesregierung dazu auf, die Wirtschaft zu stärken und die Kaufkraft dauerhaft zu stabilisieren.

„Die kommende Bundesregierung sollte wieder stärker das Erwirtschaften unseres Wohlstandes in den Fokus nehmen statt nur dessen Verteilung. Wir brauchen dringend eine wahrnehmbare Wirtschaftspolitik mit einem klaren ordnungspolitischen Kompass“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Außerdem machte der HDE-Präsident deutlich, dass die Politik entscheidende Zukunftsthemen wie die digitale Transformation oder die Bildung entschlossen angehen sollte. So habe sich beispielsweise die Arbeitswelt im Zuge der Digitalisierung grundlegend verändert und benötige neue Regeln mit wesentlich mehr Flexibilität. Zudem seien die Unternehmen auf einen rechtlichen Rahmen für den grenzüberschreitenden Handel angewiesen, damit ein fairer Wettbewerb zwischen allen Marktbeteiligten auch in Zukunft möglich ist.
 
Neben passenden Rahmenbedingungen für die Unternehmen ist für den Handel außerdem eine gute Verbraucherstimmung wichtig. „Der Konsum hat sich in den letzten Jahren als zuverlässige Säule der Konjunktur erwiesen. Wenn wir wollen, dass das so bleibt, müssen wir für eine langfristig stabile Kaufkraft in Deutschland sorgen. Deshalb ist es entscheidend, dass die Politik steuerliche Entlastungen angeht“, so Sanktjohanser weiter. Das sei angesichts der sprudelnden Einnahmen auch ein Gebot der Fairness. Die Teilhabe der Mittelschicht am Wohlstand sollte wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Dabei gehe es darüber hinaus um eine gerechtere Verteilung der finanziellen Belastungen durch die Energiewende. Industrieausnahmen sollten daher aus dem Haushalt und nicht von Handel und Verbrauchern finanziert werden. Mit den aktuellen Rahmenbedingungen verpasse Deutschland trotz der höchsten Strompreise Europas sein Klimaziel. Daher sollte der Klimaschutz in den Mittelpunkt der Energiewende gerückt werden.
 
Beim Deutschen Handelskongress werden heute und morgen Redner aus Politik und Wirtschaft erwartet. Darunter auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles, der EU-Kommissar Günther Oettinger und der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Carsten Linnemann. Am heutigen Abend wird zudem der Deutsche Handelspreis vergeben.

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Handel erwartet im Weihnachtsgeschäft Plus von drei Prozent

Der Einzelhandel rechnet mit einem guten Weihnachtsgeschäft und einem Plus von drei Prozent in November und Dezember im Vergleich zum Vorjahr.

Das entspricht der Entwicklung im Gesamtjahr 2017. Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind dennoch pessimistisch. Das zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage unter 400 Betrieben.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet im diesjährigen Weihnachtsgeschäft eine Umsatzsteigerung von drei Prozent auf 94,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. „Die konjunkturellen Rahmenbedingungen sind gut. Das Weihnachtsgeschäft wird auch in diesem Jahr ein entscheidender Umsatzbringer für viele Einzelhändler“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Das gilt vor allem für den Innenstadthandel, den Online-Handel und besonders geschenkaffine Branchen. Die Umsätze im November und Dezember liegen um rund 15 Prozent, in einzelnen Branchen um bis zu 100 Prozent über dem Durchschnitt der anderen Monate. Der stationäre Handel erzielt knapp 19 Prozent, der Internethandel gut ein Viertel seines Jahresumsatzes in den letzten beiden Monaten. Mit geringeren Erwartungen gehen allerdings viele kleinere Händler in die letzten Wochen des Jahres. „Die Schere zwischen Groß und Klein öffnet sich immer weiter“, so Sanktjohanser. Die HDE-Umfrage zeigt, dass bei Unternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten nur knapp ein Viertel für das zweite Halbjahr mit einem Umsatzplus kalkuliert.

Fast jeder vierte Verbraucher will mehr Geld als im Vorjahr für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das zeigt eine breit angelegte Verbraucherbefragung zum Einkaufsverhalten, die vom ifes Institut der FOM Hochschule mit Unterstützung des HDE durchgeführt wurde. Im Durchschnitt will jeder Bundesbürger über zwölf Jahren rund 466 Euro für Weihnachtsgeschenke investieren, etwas weniger als im Vorjahr. Besonders gefragt sind Geschenkgutscheine und Produkte aus den Bereichen Kosmetik und Körperpflege sowie Bücher und Schreibwaren.

Mehr Informationen unter www.einzelhandel.de/pressekonferenzen

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Klimagipfel: Einzelhandel als Vorreiter beim Klimaschutz in Deutschland

Mit Blick auf den laufenden Weltklimagipfel in Bonn macht der Handelsverband Deutschland (HDE) deutlich, dass der Einzelhandel trotz großer Erfolge bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes in Deutschland weitere Maßnahmen für den Klimaschutz umsetzen wird.

„Wir wollen den Klimaschutz in den Mittelpunkt der Energiewende stellen. Dafür muss die Politik einen CO2-Mindestpreis einführen, um die richtige Lenkungswirkung zu erzielen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Vom Bundesumweltministerium vor wenigen Tagen veröffentlichte Zahlen zeigen, dass der Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen im Vergleich zu 1990 trotz Wirtschaftswachstums seinen CO2-Ausstoß mehr als halbiert hat. Das Klimaschutzziel einer Reduzierung des Ausstoßes um 55 Prozent bis 2030 hat der Sektor damit bereits heute fast erreicht.

„Die CO2-Einsparungen zeigen, dass der Einzelhandel eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz in Deutschland einnimmt“, so Genth weiter. Bisher sei das hauptsächlich den großen Filialisten zu verdanken. Dabei geht es insbesondere um Maßnahmen für ein verbessertes Energiemanagement, der teure Umstieg auf klimaneutrale Kältemittel und Technologiesprünge wie die LED Technologie. Zentrale Effizienzabteilungen haben die Kompetenzen und Ressourcen gebündelt und so erfolgreich den Strom- und Energiebedarf gesenkt. Um in Zukunft auch kleinen und mittelständischen Handelsunternehmen ein effizienteres Energiemanagement zu ermöglichen, hat der HDE gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium in diesem Jahr die HDE-Klimaschutzoffensive gestartet. Ziel der Offensive ist es, Klimaschutz- und Effizienzmaßnahmen zu bündeln und so aufzubereiten, dass sie einfach umgesetzt werden können. Helfen sollen dabei beispielsweise Leitfäden und Checklisten. Zudem soll eine Vielzahl von Veranstaltungen und Vorträgen Handelsbetriebe auf Einsparmöglichkeiten aufmerksam machen. Ziel der Offensive ist es, den CO2-Ausstoß im Einzelhandel um weitere rund 300.000 Tonnen zu senken.

Mehr Informationen unter: www.hde-klimaschutz.de

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Ladendiebstahl: HDE fordert konsequentere Strafen

Ein konsequenteres Vorgehen gegen Ladendiebstahl fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) von Politik und Justiz.

Während die Diebstähle mit immer größerer krimineller Energie ausgeführt werden, hat sich in der Branche der Eindruck verfestigt, dass dem Staat der Wille zur Rechtsdurchsetzung fehlt. Der HDE fordert deshalb von der Politik straf- und strafprozessrechtliche Rahmenbedingungen, die die konsequente Verfolgung und Bestrafung der Täter durch Justiz und Polizei sicherstellen. Dabei geht es unter anderem um eine Erweiterung des Strafrahmens und eine Verringerung der Spielräume der Justiz für Verfahrenseinstellungen.

Ladendiebstähle haben in den letzten Jahren dramatisch zugenommen und belasten die Einzelhändler jährlich mit mehreren Milliarden Euro. Offiziell registriert werden jährlich knapp 400.000 Ladendiebstähle. Die geschätzte Dunkelziffer beträgt aber mindestens 98 Prozent. Insbesondere die Zahl der schweren Ladendiebstähle wächst dabei enorm, seit 2013 haben diese Delikte um rund 30 Prozent zugenommen. Die Händler investieren zum Schutz und zur Prävention rund 1,3 Milliarden Euro pro Jahr in Maßnahmen gegen Diebstahl, Betrug und Raub.

Mehr Informationen unter www.stopladendiebstahl.de.

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HDE-Weihnachts-Pressekonferenz am 9. November

Alle Informationen ab Donnerstag 9. November 10:30 Uhr an dieser Stelle.

Das Weihnachtsgeschäft ist für viele Branchen im Einzelhandel der größte Umsatzbringer des Jahres. Welche Erwartungen haben die Unternehmen in diesem Jahr an den Endspurt? Wie profitiert der Online-Handel als
Wachstumstreiber der Branche? Antworten auf diese Fragen gibt HDE-Präsident Josef Sanktjohanser auf Basis einer aktuellen HDE-Unternehmensumfrage. Ab Donnerstag, 9. November 2017, 10:30 Uhr finden Sie an dieser Stelle alle Informationen rund um das Weihnachtsgeschäft: www.einzelhandel.de/weihnachten

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