Aktuelles und Termine

EINLADUNG „Handel mit Profil“ am 19.09.2017 in Hannover

Alle Mitgliedsunternehmen, Freunde und Partner des Handels laden wir herzlich ein zum Öffentlichen Teil der Delegiertenversammlung des Handelsverbandes Hannover.

Handel mit Profil heißt es

am Dienstag, den 19. September ab 14:00 Uhr

im Handelshaus Hannover in der Hinüberstraße 16 – 18 in 30175 Hannover

Elmar Fedderke – Handelsexperte, Buchautor, Lehrbeauftragter und Händler aus Leidenschaft von der Firma Walgenbach aus Düsseldorf gibt Händlern praktische Tipps, wie sie im digitalen Zeitalter auch weiterhin stationär erfolgreich sein können. Für Staunen und nahezu magische Momente am Point of Sale sorgt Oliver Plantenberg von usables. Neugierig geworden?

Die Teilnahme ist kostenfrei. Verbindliche Anmeldung unter ed.re1505840179vonna1505840179h-vh@1505840179ofni1505840179 oder telefonisch 0511 33708-15.

Einladung und Programm finden Sie hier.

Service durch und durch – Lassen Sie Ihre Mitarbeiter im Bedarfsfall schulen

Fühlen sich Kunden bei Besuchen im stationären Geschäft gut aufgehoben, steigen deutlich die Chancen für eine längerfristige Bindung. Wichtige Voraussetzung dafür ist aber, dass das Personal fachlich und sozial kompetent auftritt und individuell auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht. Außerdem spielt es eine große Rolle, dass die Mitarbeiter für die Verbraucher den Servicegedanken des Unter­nehmens in den Beratungsgesprächen bestmöglich erlebbar machen.

Welche Anforderungen das Personal in diesem Sinne erfüllen sollte, haben wir Ihnen nachste­hend kompakt zusammengestellt. Die Aspekte muten zwar als selbstverständlich an, dennoch stellen Personaltrainer in der Praxis hier immer wieder mitunter erheblichen Verbesserungsbedarf fest. Be­obachten Sie daher regelmäßig, inwieweit das Verkaufspersonal auf der gewünschten Linie ist. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter im Bedarfsfall situationsspezifisch schulen. Im Einzelnen:

Die Mitarbeiter

  1. haben einen umfassenden Überblick über die Services des Geschäfts;
  2. weisen die Kunden je nach Beratungsinhalt aktiv auf ausgewählte Dienstleistungen hin;
  3. sind darin geschult, welche Leistungen sie welchen Kunden anbieten sollen;
  4. verfügen über die notwendigen fachlichen Kenntnisse, um die Kunden fundiert zu beraten;
  5. führen die Beratungsgespräche bis zum Kaufabschluss professionell durch; angefangen von einer eingehenden Bedarfsanalyse, über gezielte Produktvorschläge bis hin zu Zusatzempfehlungen;
  6. nehmen jede Gelegenheit war, die Kunden auch auf für sie geeignete kanalübergreifende Services (z. B. Click & Collect) aufmerksam zu machen;
  7. sind in der Lage, auch in schwierigeren Kundengesprächen – etwa Preisverhandlungen oder Rekla­mationen – schlagkräftige Argumente vorzubringen.

Quelle:
BBE Cheftelegramm Nr. 1231
Ihr Verband empfiehlt: Abonnieren Sie das Cheftelegramm über www.bbe-cheftelegramm.de

Was geprüft wird – Knackpunkte bei der Steuer

Egal um welche Steuerart es geht, bei einer Außenprüfung werden die Finanzbeamten immer fündig. Für einen auf den Steuerprüfer wartenden Unternehmer kann dies nur heißen, im Vorfeld alles daran zu setzen, dass der „Schaden“ wenigstens möglichst gering ausfällt. Eine Hilfestellung beider gezielten Fehlersuche bieten die statistisch aufgearbeiteten  Ergebnisse bereits abgeschlossener Prü­fungen in Unternehmen. Aktuell sind die Statistiken zur Lohnsteuer-Außenprüfung  2016 veröffentlicht worden. Rund 8.000 Euro muss im Durchschnitt jeder der kontrollierten Arbeitgeber zusätzlich an das Finanzamt abführen.

Eine vorsorgliche Fehlerkontrolle kann deshalb nur im Interesse des Unternehmers liegen. Nach­folgend finden Sie zur ersten Orientierung typische Sachverhalte mit hoher Prüfungswahrscheinlichkeit. Aktuelle  Knackpunkte:

1. Geschenke an Geschäftsfreunde , Kunden und Mitarbeiter im Hinblick auf geltende Freigrenzen. Hier im Besonderen die pauschale Versteuerung (§ 37b EStG) durch den Unternehmer selbst;

2. Mini-Jobs. Bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen das Einhalten der 450 Euro-Grenze we­gen des gesetzlichen Mindestlohnes. Kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse im Hinblick auf die zeitli­chen Grenzen. Außerdem Vollständigkeit der nach § 40a EStG notwendigen Aufzeichnungen;

3. Sachbezüge der Mitarbeiter werden in den Lohnkonten nicht einzeln bezeichnet, wie nach § 4 Lohn­ steuer-Durchführungsverordnung  gefordert.

Empfehlungen dazu:

a) Überprüfen Sie rechtzeitig vor einer anstehenden Lohnsteuerprüfung alle diese Unterlagen auf Plau­sibilität und Richtigkeit. Besprechen Sie sich dazu ggf. vorab mit dem steuerlichen Berater;

b) Gab es bereits früher Betriebsprüfungen, sollten Sie auch die Berichte dazu parat haben. Im Fall des Falles kommt es ggf. darauf an zu wissen, ob und wie gleiche Sachverhalte damals bewertet worden sind. Soll aktuell davon abgewichen werden, bedarf es von Seiten der Steuerprüfer schon einer nach­ vollziehbaren Begründung.

Quelle:
BBE Cheftelegramm Nr. 1231
Ihr Verband empfiehlt: Abonnieren Sie das Cheftelegramm über www.bbe-cheftelegramm.de

Jetzt bewerben: Store of the Year 2018

Der Handelsverband Deutschland (HDE) zeichnet auch im kommenden Jahr auf dem Deutschen Handelsimmobilienkongress wieder innovative und kreative Ladenkonzepte mit dem Store of the year aus. Bewerben können sich noch bis zum 30. November 2017 Handelsunternehmen mit Verkaufsräumen, deren komplette Neupositionierung nicht länger als ein Jahr zurück liegen darf. Die Sieger kürt eine Jury von Experten aus Handelsunternehmen und -institutionen. Bewertungskriterien sind unter anderem Innovationsgrad, Kundennutzen und Wertschöpfungspotenzial. Im letzten Jahr hatten sich insgesamt mehr als 50 Einzelhandelsunternehmen beworben.

 

Informationen und Bewerbung unter www.einzelhandel.de/stores

 

Neues EU-Energielabel startet 2020

Seit Jahren kämpfen die Handelsverbände BVT und HDE gemeinsam mit ihrem europäischen Dachverband und Partnerverbänden dafür, dass beim EU-Energielabel die Interessen der Händler bestmöglich vertreten werden. Jetzt haben die Energieminister der EU-Mitgliedsstaaten die neue Verordnung über die Energieeffizienzkennzeichnung formell verabschiedet, nachdem das Europaparlament bereits am 13. Juni seine Zustimmung gegeben hatte. Bevor die neuen Energielabels in den Geschäften auftauchen können, müssen sie in den jeweiligen Produktgruppen überarbeitet werden. Innerhalb von sechs Jahren soll es statt bisher A+, A++ & Co. nur noch die A-G-Skala geben.

Immerhin: Händler bekommen verpflichtend von den Herstellern EU-Energielabel aus Papier und haben 9 Monate Zeit um Geräte mit altem EU-Energielabel abzuverkaufen. Kein Witz: Ursprünglich sollte der Handel Geräte mit altem EU-Energielabel zum Stichtag entsorgen … wie umweltfreundlich ist das denn, liebe Eurokraten?

Online-Händler berechnen Altgeräte-Entsorgung


„Muss die Rücknahme von Elektro-Altgeräten nicht auch im Internet für die Kunden kostenlos sein?“
fragt ein Händler, der sich darüber wundert, das Online-Händler wie alternate.de und otto.de für den Abtransport von alten Elektro- und Elektronikgeräten von ihren Kunden eine Kostenbeteiligung von 15 – 20 Euro verlangen. Dabei steht im Elektro- und Elektronikgerätegesetz, dass die Abholung unentgeltlich erfolgen und der Abholort gleich Lieferort sein muss. Gibt es nun einen Trick? Ja! Onlinehändler können die Rücknahme von Altgeräten auch durch geeignete Rückgabemöglichkeiten in „zumutbarer Entfernung zum jeweiligen Endnutzer“ gewährleisten. Dieser Verpflichtung kommt der eine oder andere Onlinehändler heute nach, indem er sich an einem „flächendeckenden Rücknahmesystem“ beteiligt (Folder mit Kontakten gibt es beim BVT). Damit kann der Onlinehändler die gesetzliche Rücknahmepflicht erfüllt haben …

Wenn er dann das Altgerät zusätzlich ab Wohnort abtransportiert, wäre das eine freiwillige Dienstleistung, für die er vom Kunden ein Entgelt kassieren könne … so begründet zumindest der Händler sein Vorgehen juristisch. Bemerkenswert argumentiert ein anderer Onlinehändler, der für die Altgeräte-Entsorgung Geld nimmt: „Bei uns ist der Abtransport grundsätzlich unentgeltlich. Die 19,90 Euro sind für die Aufstellung eines Neugerätes z.B. im 3ten OG.“ Der BVT meint: Dann sollte der Service aber nicht „Altgeräte-Entsorgung“ heißen …

Fazit: Für alle Onlinehändler stellt sich die Frage, wie abmahnsicher sie zu ihren Kunden kommunizieren. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat zuletzt die Bundesländer zur Kontrolle der Händler aufgefordert und eigene umfangreiche Tests in Geschäften und bei Onlinehändlern ankündigt. Seit dem 1. Juni müssen Handelsunternehmen, die zur Rücknahme von Elektroaltgeräten verpflichtet sind und dies verweigern, mit einem Ordnungsgeld von bis zu 100.000 Euro rechnen. Weitere Informationen gibt es im BVT-Folder „Elektro-Altgeräte im Handel“, Anforderung per Mail: ed.ve1505840179-ledn1505840179ahlez1505840179nie@t1505840179vb1505840179

Vorsprung! – Der Gesundheitspreis für Betriebe in Niedersachsen 2017: Bewerbungsschluss 13.10.2017

Gesundheitsorientierte, kleine und mittlere Unternehmen aus Niedersachsen aller Branchen sind eingeladen, sich um den „Vorsprung! – Der Gesundheitspreis für Betriebe in Niedersachsen 2017“ zu bewerben.

Die Preisträger werden im Rahmen einer Prämierungsfeier beim Niedersächsischen Gesundheitskongress am 15. November 2017 im Schloss Herrenhausen öffentlichkeitswirksam gekürt und im Rahmen der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit präsentiert. Zur Teilnahme ist die Einsendung des ausgefüllten Teilnahmeformulars erforderlich. Eine Expertenjury bewertet die Bewerbungen nach den Kriterien des Wettbewerbs.

Weitere Informationen und Bewerbungsbogen zum Wettbewerb gibt es unter www.vorsprung-gesundheit.de.

EU-Parlament: Keine europaweite Lieferpflicht für Online-Handel

Das Europäische Parlament setzt sich in einer gestern verabschiedeten Entschließung für die Abschaffung des Geoblockings und die Förderung des grenzüberschreitenden Online-Handels ein.
„Die EU-Abgeordneten haben dabei zu Recht erkannt, dass Geoblocking vor allem für kleine und mittelständische Online-Händler von großer Bedeutung ist“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. So sollen Einzelhändler auch in Zukunft autonom entscheiden dürfen, in welche Länder sie ihre Produkte liefern. Vor allem Mittelständler könnten durch eine Lieferpflicht in das gesamte EU-Gebiet überfordert werden. Denn die unterschiedlichen Sprachen sowie die voneinander abweichenden Rechtsvorschriften für Gewährleistung, Impressumspflichten oder Informationsvorgaben in den einzelnen Ländern seien eine große Herausforderung für die Händler.

„Das Parlament hat festgestellt, dass sich der Gesetzgeber jetzt auf eine Harmonisierung der Rechtsvorschriften der EU-Länder konzentrieren muss. Nur so kann der Handel dann auch das volle Potenzial des Binnenmarktes nutzen“, so Genth weiter. In Zeiten des Online-Handels spielten nationale Grenzen keine große Rolle mehr. Viele Händler würden aber durch die vielen unterschiedlichen Gesetze in den einzelnen Ländern vom grenzüberschreitenden Handel abgehalten. Gerade für kleinere Unternehmen, die sich keine eigenen Rechtsabteilungen leisten könnten, sei die Vielfalt an Regelungen oft nicht zu durchschauen.

Digitalisierung: Freien Wettbewerb schützen

Der gestern veröffentlichte Bericht des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen zur „Digitalen Welt und Handel“ fordert dazu auf, im Internet mit Hilfe der Kartellbehörden einen vielfältigen Wettbewerb sicherzustellen.
„Die staatliche Aufsicht muss den freien Wettbewerb auch im Netz weiterhin gewährleisten. Dazu gehören auch freie Vertriebsentscheidungen für die Einzelhändler“, so HDE-Bereichsleiter Peter Schröder. Die Kartellbehörden müssten wie bisher entschlossen gegen Versuche der Hersteller, den Wettbewerb zu beschränken, vorgehen. Denn nur dann könnten die Verbraucher die Vorteile des digitalisierten Handels nutzen. In der Vergangenheit hatte beispielsweise der Sportartikelhersteller Asics Händlern den Verkauf seiner Produkte über Marktplätze im Internet verboten, gleichzeitig aber selbst im Netz verkauft. Das Bundeskartellamt hat dieses Vorgehen mittlerweile untersagt.

Auch die Sachverständigen hatten festgestellt, dass die Verbraucher durch die Digitalisierung Zugang zu einem viel breiteren Angebot haben. Gleichzeitig ist die Transparenz bei Preis und Produktvergleichen deutlich gewachsen. „Einige Hersteller versuchen in dieser Situation, den aus der Digitalisierung resultierenden Preisdruck durch kartellrechtlich problematische Beschränkungen des Einzelhandels zu minimieren“, so Schröder. Der HDE macht sich schon seit langem dafür stark, die Autonomie der Handelsunternehmen beispielsweise bei der Wahl der Vertriebskanäle zu verteidigen.