Aktuelles und Termine

MPLC fordert Gebühren für Fernsehwiedergabe trotz unklarer Rechtslage

Die Firma MPLC GmbH (Motion Picture Licensing Company) mit Sitz in Darmstadt geht seit einigen Monaten sehr intensiv auf Einzelhändler, aber auch Hotel- und Gastronomiebetriebe, Schulen, Horte, Kindertagesstätten etc. zu und fordert eine urheberrechtliche Gebühr für die Wiedergabe von Fernsehsendungen sowie für die Wiedergabe von Filmen/Spielfilmen mittels CD/DVD. Sie macht Rechte von 900 Filmstudios, insbesondere von US-amerikanischen Filmherstellern wie Warner Brothers, Walt Disney, Paramount Pictures, 20th Century Fox, Universal Pictures, Sony Pictures etc., geltend. Die geforderten Jahrespreise liegen nach Informationen des HDE bei bis zu 900 Euro netto pro genutzten Fernseher.

Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) – in der der Verband aktiv als Mitglied mitarbeitet – erhebt ernsthafte Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Forderung. Unklar ist, ob MPLC Inhaber der geltend gemachten Rechte jedenfalls in dem behaupteten Umfang ist und diese wahrnehmen kann. Die dabei relevanten Rechtsfragen sind weder durch die Aufsichtsbehörde noch durch die Gerichte geklärt.

Vor dem Hintergrund dieser unsicheren Rechtslage gibt es für die Einzelhandelsunternehmen zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten mit MPLC folgende Handlungsoptionen:

  • Ansprüche von MPLC scheiden aus, wenn keine von MPLC vertretenen Rechte genutzt werden. Daher kann es für betroffene Betriebe eine Option sein, von MPLC vertretene Filme nicht mehr zu zeigen. Zu diesem Zweck sollte MPLC aufgefordert werden darzulegen, welche Werke/Filme von welchen Filmherstellern von MPLC vertreten werden.
  • Weiterhin besteht die Möglichkeit, die geforderten Gebühren ohne Abschluss eines Lizenzvertrages an MPLC unter dem Vorbehalt der Rückforderung zu zahlen. Hierbei sollten der Zahlungsgrund und die Zahlungshöhe bestritten werden.
  • Schließlich kann, wenn ein Lizenzvertrag abgeschlossen wird, darauf geachtet werden, dass dieser kurzfristig kündbar ist.

Die BVMV hat dem Handelsverband zugesagt, sich um eine Klärung der Rechtslage bemühen. Über den Fortgang werden wir Sie informieren.

 

Bewerben Sie sich für den Preis „Store of the year“! Einsendeschluss 30. November 2017

Auf dem Handelsimmobilienkongress Ende Januar 2018, wird auch diesmal wieder der Gewinner des „Store of the year“ gekürt.

Die Bewerbungszeit für die einzureichenden Unterlagen der teilnehmenden Geschäfte endet am 30. November 2017.
Es wird in Ihrem Umfeld herausragende Unternehmen geben, die entweder Ende des Jahres 2016 (ab Oktober) oder  2017 neu eröffnet oder umgebaut haben.

Sollte das der Fall sein, dann  würden wir uns freuen, wenn Sie uns einfach die Kontaktdaten zukommen lassen, oder aber die Unternehmen persönlich auf unseren Wettbewerb hinweisen und sie ermutigen mitzumachen.

Detaillierte Informationen finden Sie unter diesem LINK: https://www.einzelhandel.de/veranstaltungenpreise/storesoftheyear

Anmeldeformular.pdf

Informationen zum Handelsimmobilienkongress vom 31. Januar bis 01. Februar 2018.pdf

 

 

 

Merkblatt zum Gutscheinverkauf

Gutscheine spielen eine bedeutende Rolle im Einzelhandel. Die meisten Gutscheine werden als Wertgutscheine (Geschenkgutscheine) ausgegeben, d. h. dem Gutschein steht ein Einkaufswert in Euro gegenüber, der vom Erwerber des Gutscheins an den Händler bezahlt worden ist.

Der HDE hat ein Merkblatt zu wichtigen rechtlichen Aspekten zusammengestellt, die sich immer wieder beim Verkauf und bei der Einlösung von Gutscheinen im Einzelhandel stellen.

Merkblatt.pdf

 

 

Fit fürs Weihnachtsgeschäft – Tagesseminar am Sonntag, 12.November 2017 in Hannover

Mitglieder des Handelsverband Hannover erhalten einen Rabatt von 20 Euro!!!

Wie können sich Händler im Vorweihnachtsgeschäft einen möglichst großen Teil vom Kuchen sichern? Da die Erwartungen der Kunden weiterwachsen, reichen Aktions-Angebote bei weitem nicht mehr aus. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einem positiven Einkaufserlebnis über alle Kanäle. Worauf es ankommt, damit Kauflaune bei Ihren Kunden aufkommt, erfahren Sie in diesem Seminar.

Elmar Fedderke und Tosin David machen Sie fit für die intensiveste Verkaufszeit des Jahres. Sie investieren für das Seminar 90,00 € pro Person* inkl. Getränke, kleiner Snacks und Seminar-Unterlagen.

mehr

Mitglieder Handelsverbandes Hannover erhalten einen Vorteils-Preis von 70,00 € pro Person.

 Anmeldung unter:

Tosin David Tel. 0511 92400130 oder E-Mail ed.se1511137536civre1511137536s-div1511137536ad-ni1511137536sot@d1511137536ivad1511137536

 

HDE-Umsatzkorrekturfaktoren 2018

Der HDE berechnet jährlich Umsatzkorrekturfaktoren, die als Umsatzplanungshilfe verwendet werden können. Die Umsatzkorrekturfaktoren geben an, um wie viele Prozentpunkte der Umsatz eines bestimmten Monats bzw. Jahresabschnitts gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum bereinigt werden muss, um den Einfluss der Anzahl und der Lage der Verkaufstage annähernd auszuschalten.

Aus der Höhe der einzelnen Umsatzkorrekturfaktoren kann schon heute recht gut abgelesen werden, welche Monate bzw. Jahresabschnitte von der Lage und Anzahl der Verkaufstage her positiv oder negativ beeinflusst werden. Grundlage der Berechnung ist die prozentuale Verteilung des Wochenumsatzes auf die einzelnen Verkaufstage des stationären Einzelhandels. Die entsprechenden Angaben hat der HDE in Form von Jahresdurchschnitten bei seinen Mitgliedsunternehmen erhoben.

Die HDE-Umsatzkorrekturfaktoren beschränken sich nur auf die Anzahl und die Lage der Verkaufstage und sind insofern nicht vergleichbar mit den Verfahren zur Saison- und Kalenderbereinigung, wie sie beispielsweise vom Statistischen Bundesamt eingesetzt werden.

Umsatzkorrekturfaktoren 2018.pdf

 

 

60 Jahre Supermarkt in Deutschland

In dieser Woche feiert der Supermarkt als Handelsformat in Deutschland 60 Jahre Jubiläum. Supermarkt nennt man ein Einzelhandelsgeschäft, das auf einer Verkaufsfläche zwischen 400 und 2.500 Quadratmetern Nahrungs- und Genussmittel einschließlich Frischwaren sowie ergänzend Waren des täglichen und des kurzfristigen Bedarfs anderer Branchen anbietet. Moderne Supermärkte verfügen häufig über eine Verkaufsfläche von 1.000 bis 1.500 Quadratmetern mit durchschnittlich etwa 10.000 Artikeln. Der Anteil der Nonfood-Artikel liegt in der Regel bei nicht mehr als 25 Prozent. Große Supermärkte verfügen über Flächen bis zu 5.000 Quadratmetern und über ein Angebot von rund 25.000 Artikeln. Das Sortiment wird größtenteils in Selbstbedienung offeriert. Die Supermärkte sind in Deutschland durchschnittlich 76 Stunden pro Woche geöffnet. Umsatzstärkste Wochentage sind der Freitag mit knapp 21 Prozent und der Samstag mit rund 22 Prozent Umsatzanteil. Montags bis freitags wird der meiste Umsatz zwischen 16 und 18 Uhr erzielt, samstags läuft es im Zeitfenster zwischen 10 und 12 Uhr am besten. Nach Zahlen des EHI Retail Institutes machen die 12.000 Supermärkte in Deutschland insgesamt einen Jahresumsatz von 60 Milliarden Euro und haben zusammengerechnet eine Verkaufsfläche von 14,6 Millionen Quadratmetern.

„Handel mit Profil“ am 19.09.2017 in Hannover

Alle Mitgliedsunternehmen, Freunde und Partner des Handels laden wir herzlich ein zum Öffentlichen Teil der Delegiertenversammlung des Handelsverbandes Hannover.

Handel mit Profil heißt es

am Dienstag, den 19. September ab 14:00 Uhr

im Handelshaus Hannover in der Hinüberstraße 16 – 18 in 30175 Hannover

Elmar Fedderke – Handelsexperte, Buchautor, Lehrbeauftragter und Händler aus Leidenschaft von der Firma Walgenbach aus Düsseldorf gibt Händlern praktische Tipps, wie sie im digitalen Zeitalter auch weiterhin stationär erfolgreich sein können. Für Staunen und nahezu magische Momente am Point of Sale sorgt Oliver Plantenberg von usables. Neugierig geworden?

Die Teilnahme ist kostenfrei. Verbindliche Anmeldung unter ed.re1511137536vonna1511137536h-vh@1511137536ofni1511137536 oder telefonisch 0511 33708-15.

Einladung und Programm finden Sie hier.

Service durch und durch – Lassen Sie Ihre Mitarbeiter im Bedarfsfall schulen

Fühlen sich Kunden bei Besuchen im stationären Geschäft gut aufgehoben, steigen deutlich die Chancen für eine längerfristige Bindung. Wichtige Voraussetzung dafür ist aber, dass das Personal fachlich und sozial kompetent auftritt und individuell auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht. Außerdem spielt es eine große Rolle, dass die Mitarbeiter für die Verbraucher den Servicegedanken des Unter­nehmens in den Beratungsgesprächen bestmöglich erlebbar machen.

Welche Anforderungen das Personal in diesem Sinne erfüllen sollte, haben wir Ihnen nachste­hend kompakt zusammengestellt. Die Aspekte muten zwar als selbstverständlich an, dennoch stellen Personaltrainer in der Praxis hier immer wieder mitunter erheblichen Verbesserungsbedarf fest. Be­obachten Sie daher regelmäßig, inwieweit das Verkaufspersonal auf der gewünschten Linie ist. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter im Bedarfsfall situationsspezifisch schulen. Im Einzelnen:

Die Mitarbeiter

  1. haben einen umfassenden Überblick über die Services des Geschäfts;
  2. weisen die Kunden je nach Beratungsinhalt aktiv auf ausgewählte Dienstleistungen hin;
  3. sind darin geschult, welche Leistungen sie welchen Kunden anbieten sollen;
  4. verfügen über die notwendigen fachlichen Kenntnisse, um die Kunden fundiert zu beraten;
  5. führen die Beratungsgespräche bis zum Kaufabschluss professionell durch; angefangen von einer eingehenden Bedarfsanalyse, über gezielte Produktvorschläge bis hin zu Zusatzempfehlungen;
  6. nehmen jede Gelegenheit war, die Kunden auch auf für sie geeignete kanalübergreifende Services (z. B. Click & Collect) aufmerksam zu machen;
  7. sind in der Lage, auch in schwierigeren Kundengesprächen – etwa Preisverhandlungen oder Rekla­mationen – schlagkräftige Argumente vorzubringen.

Quelle:
BBE Cheftelegramm Nr. 1231
Ihr Verband empfiehlt: Abonnieren Sie das Cheftelegramm über www.bbe-cheftelegramm.de

Was geprüft wird – Knackpunkte bei der Steuer

Egal um welche Steuerart es geht, bei einer Außenprüfung werden die Finanzbeamten immer fündig. Für einen auf den Steuerprüfer wartenden Unternehmer kann dies nur heißen, im Vorfeld alles daran zu setzen, dass der „Schaden“ wenigstens möglichst gering ausfällt. Eine Hilfestellung beider gezielten Fehlersuche bieten die statistisch aufgearbeiteten  Ergebnisse bereits abgeschlossener Prü­fungen in Unternehmen. Aktuell sind die Statistiken zur Lohnsteuer-Außenprüfung  2016 veröffentlicht worden. Rund 8.000 Euro muss im Durchschnitt jeder der kontrollierten Arbeitgeber zusätzlich an das Finanzamt abführen.

Eine vorsorgliche Fehlerkontrolle kann deshalb nur im Interesse des Unternehmers liegen. Nach­folgend finden Sie zur ersten Orientierung typische Sachverhalte mit hoher Prüfungswahrscheinlichkeit. Aktuelle  Knackpunkte:

1. Geschenke an Geschäftsfreunde , Kunden und Mitarbeiter im Hinblick auf geltende Freigrenzen. Hier im Besonderen die pauschale Versteuerung (§ 37b EStG) durch den Unternehmer selbst;

2. Mini-Jobs. Bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen das Einhalten der 450 Euro-Grenze we­gen des gesetzlichen Mindestlohnes. Kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse im Hinblick auf die zeitli­chen Grenzen. Außerdem Vollständigkeit der nach § 40a EStG notwendigen Aufzeichnungen;

3. Sachbezüge der Mitarbeiter werden in den Lohnkonten nicht einzeln bezeichnet, wie nach § 4 Lohn­ steuer-Durchführungsverordnung  gefordert.

Empfehlungen dazu:

a) Überprüfen Sie rechtzeitig vor einer anstehenden Lohnsteuerprüfung alle diese Unterlagen auf Plau­sibilität und Richtigkeit. Besprechen Sie sich dazu ggf. vorab mit dem steuerlichen Berater;

b) Gab es bereits früher Betriebsprüfungen, sollten Sie auch die Berichte dazu parat haben. Im Fall des Falles kommt es ggf. darauf an zu wissen, ob und wie gleiche Sachverhalte damals bewertet worden sind. Soll aktuell davon abgewichen werden, bedarf es von Seiten der Steuerprüfer schon einer nach­ vollziehbaren Begründung.

Quelle:
BBE Cheftelegramm Nr. 1231
Ihr Verband empfiehlt: Abonnieren Sie das Cheftelegramm über www.bbe-cheftelegramm.de

Jetzt bewerben: Store of the Year 2018

Der Handelsverband Deutschland (HDE) zeichnet auch im kommenden Jahr auf dem Deutschen Handelsimmobilienkongress wieder innovative und kreative Ladenkonzepte mit dem Store of the year aus. Bewerben können sich noch bis zum 30. November 2017 Handelsunternehmen mit Verkaufsräumen, deren komplette Neupositionierung nicht länger als ein Jahr zurück liegen darf. Die Sieger kürt eine Jury von Experten aus Handelsunternehmen und -institutionen. Bewertungskriterien sind unter anderem Innovationsgrad, Kundennutzen und Wertschöpfungspotenzial. Im letzten Jahr hatten sich insgesamt mehr als 50 Einzelhandelsunternehmen beworben.

 

Informationen und Bewerbung unter www.einzelhandel.de/stores