Die Wirtschaft steht vor der größten Rezession der Nachkriegsgeschichte. Viele Unternehmen kämpfen um ihr Überleben. Gerade Einzelhandel und Gastronomie als prägender Bestandteil der innerstädtischen Wirtschaft sind besonders betroffen. Die Diskussion über Straßensperrungen in der hannoverschen Innenstadt trifft auf völliges Unverständnis im Aktionsbündnis Stadtverkehr.

Es ist das aktuell völlig falsche Signal für die Unternehmen der City. Zu der existenzbedrohenden Lage durch die Corona-Krise kommt nun als Perspektive die Verschlechterung der Erreichbarkeit und damit ein Rückgang der Kunden hinzu.

Die hannoversche Wirtschaft ist abhängig von Kunden aus dem Umland und diese kommen zu einem erheblichen Teil mit den Pkw. Die Diskussion ist umso unverständlicher, da dem Aktionsbündnis nach Gesprächen mit allen politischen Parteien im vergangenen Jahr ein grundsätzliches Verständnis für die Bedürfnisse der Wirtschaft signalisiert wurde.

Die Wirtschaft hat immer wieder deutlich gemacht, dass sie sich nicht gegen eine veränderte, umweltfreundliche Mobilität sperrt. Allerdings muss durchgängig eine attraktive Erreichbarkeit der Innenstadt gewährleistet bleiben.

„Bevor Straßen gesperrt werden, bedarf es Lösungen, die vom Kunden akzeptiert werden!“

Wenn weniger Autoverkehr in die Innenstadt soll, müssen beispielsweise zunächst gut erreichbare und moderne Parkflächen am Cityring geschaffen sowie der ÖPNV und Radverkehr verbessert werden.

Daher behält das im September 2019 veröffentlichte Positionspapier des Bündnisses Stadtverkehr seine Gültigkeit: hier

Pressemeldung zum Download