Aktuelles und Termine

IKK classic informiert zum Jahreswechsel

Die IKK classic – gesetzliche Krankenkasse und Partner der Handelsverbände – informiert zum Jahresabschluss kurz und knapp über einige gesetzliche Änderungen zum neuen Jahr, unter anderem:

  • IKK classic senkt Zusatzbeitrag
  • GmbH Recht: Abrücken von „Kopf und Seele“
  • Firmenwagenbesteuerung: E-Fahrzeuge
  • Kindergeld und Kinderfreibetrag
  • Betriebsrentenstärkungsgesetz

IKK classic Informationen.pdf

Unser Ansprechpartner bei der IKK classic: Markus Schrader, Regionalgeschäftsführer, Tel 05141 9285-61001, markus.schrader@ikk-classic.de

Newsletter + Allround-Service + Dezember 2018

In dieser Newsletter-Ausgabe für Mitglieder des Handelsverbandes erwarten Sie u. a. folgende Themen:

Newsletter + Allround-Service + August 2018

In dieser Newsletter-Ausgabe für Mitglieder des Handelsverbandes erwarten Sie u. a. folgende Themen:

Hildesheim: Mit flotten Ideen gegen den Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel ist auch im Einzelhandel angekommen. Freie Stellen können oft nur mit großer Anstrengung besetzt werden. Gleichzeitig melden die Arbeitsverwaltungen ein relativ großes Reservoir an qualifizierten Bewerbern. Damit Bewerber und Betriebe schneller und passgenauer zusammenfinden, möchten wir Ihnen einen pfiffigen Lösungsansatz aufzeigen. Gemeinsam mit Arbeitsagentur, JobCenter Hildesheim und IHK lädt Sie Ihr Handelsverband ein zu:

„Moderne Personaleinsatzplanung“ + Einzelhandels-Speed-Dating

am 05.09. um 14 Uhr in Hildesheim.

Jochen Riedel von der BBE Handelsberatung aus München wird Methoden der modernen Personaleinsatzplanung im Handel vorstellen. Beim anschließenden Speed-Dating haben Sie selbst die Möglichkeit, direkt mit potenziellen Arbeitnehmern/-innen Kontakt aufzunehmen.

Programm und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier:

 

Hochzeit für Ventilatoren und Klimageräte

Zur heißesten Zeit im Jahr teilt der Handelsverband Technik (BVT) mit: Der Jahrhundertsommer treibt die Deutschen in den Fachhandel für Kühle spendende Geräte: Bei schweißtreibenden Temperaturen haben Ventilatoren und Klimageräte Hochkonjunktur. Beliebt sind höhenverstellbare Standventilatoren und zu Einstiegspreisen unter 20 Euro gibt es auch schon einfache Tischventilatoren. Besonders praktisch sind Turmventilatoren, weil sie auf wenig Standfläche – aber gesamter Höhe – viel leisten. Raumklimageräte in den besseren Energieklassen gibt es für ca. 500/600 Euro.

Pro Jahr werden in Deutschland gut 100.000 Klimageräte im Einzelhandel verkauft. BVT-Geschäftsführer Willy Fischel„Der anhaltende Nachfrageboom führte im Handel zu Lieferengpässen und superknappen Warenbeständen. Wurden im ersten Halbjahr 2015 noch 21.500 Geräte abgesetzt, kauften die Konsumenten in den ersten sechs Monaten 2018 schon 74.300 Stück. Mit dem Hitzerekord im Juli diesen Jahres wurden die Regale im Handel förmlich leergefegt.“ Neue Ware wird aber täglich angeliefert. Um sicherzugehen, sollten die Kunden vorher klären, welche Geräte der Händler vorrätig hat, bzw. wie schnell dieser gegebenenfalls das Wunschgerät beschaffen kann. Damit erwartet der Handelsverband Technik (BVT) rund um das Thema Klima ein Rekordjahr bei den Absatz- und Umsatzzahlen für das Gesamtjahr 2018.

Auf und davon – Neue EHI-Studie zu Inventurdifferenzen

Das EHI Retail Institute hat in der vergangenen Woche seine aktuelle Studie zu Inventurdifferenzen 2018 im deutschen Handel veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Inventurdifferenzen prozentual auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Aufgrund der generellen Umsatzsteigerung im Handel nominal mit 4,1 Mrd. Euro jedoch etwas höher als im Vorjahr (2016: 4 Mrd.).

Dabei machen Verluste durch Diebstähle seitens der Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und Servicekräfte nach wie vor den größten Anteil der Inventurdifferenzen aus. Er beträgt rund 3,5 Milliarden Euro. Dabei stehen unehrliche Kunden mit 2,28 Mrd. Euro auf Platz eins. Den zweiten Platz im Diebstahlranking nehmen die Mitarbeiter mit rund 850 Mio. Euro ein und Servicekräfte entwenden Waren im Wert von ca. 320 Mio. Euro. Allein der daraus resultierende volkswirtschaftliche Schaden durch Mehrwertsteuerausfälle beläuft sich auf rund 475 Mio. Euro im Jahr. Ein weiterer Posten der Inventurdifferenzen im Wert von etwa 660 Mio. Euro entsteht wegen organisatorischer Mängel wie etwa falschen Produktauszeichnungen.

Beim Thema Ladendiebstahl bleibt vor allem die Dunkelziffer nach wie vor hoch. Es wird von etwa 98 Prozent ausgegangene, weil insgesamt nur wenige Fälle zur Anzeige gebracht werden. Hinter jedem angezeigten Täter, bleiben laut EHI Studie rund 65 Ladendiebe unerkannt. Die Händler geben an, dass Diebstähle noch immer stark in organisierter Form durchgeführt werden. Die Täter gehen oft in Gruppen mit gezielter Aufgabenverteilung vor. Nach EHI-Schätzungen entfällt wertmäßig rund ein Viertel aller Ladendiebstähle auf Banden und organisierte Kriminalität.

Im Durchschnitt gibt der Handel 0,32 Prozent vom Umsatz für Präventionsmaßnahmen aus. Das sind etwa 1,35 Mrd. Euro – Tendenz steigend. Dabei haben abschreckende, für den Kunden sichtbare Maßnahmen wie Kameraüberwachung Priorität. Nach wie vor kommt aber auch der Schulung und Sensibilisierung von Personal eine Schlüsselrolle zu, um Ladendiebstahl zu minimieren.

An der aktuellen Untersuchung beteiligten sich 101 Unternehmen bzw. Vertriebsschienen mit insgesamt 20.396 Verkaufsstellen, die einen Gesamtumsatz von rund 84,2 Milliarden Euro erwirtschaftet haben. Die durchschnittliche Verkaufsfläche der beteiligten Geschäfte beträgt 1.310 qm.

Quelle: https://www.ehi.org/de/studien/inventurdifferenzen-2018