Aktuelles und Termine

Neuer Ausbildungsberuf Kaufleute für E-Commerce

Der vom Handelsverband Deutschland (HDE) maßgeblich initiierte neue Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce steht ab dem 1. August 2018 für Unternehmen und Auszubildende zur Verfügung. Damit können Auszubildende zukünftig systematisch für eine Karriere im Online-Bereich qualifiziert werden. Alles Wichtige zum Thema erfahren Sie hier.

 

AKTION AUTOKINDERSITZ: Neue Trainingstermine – jetzt anmelden!

Der Countdown läuft: Bis 9. Januar 2018 können Einzelhändler wieder Verkäuferinnen und Verkäufer für die Verkaufstrainings der AKTION AUTOKINDERSITZ mit Peter Jahn anmelden! Das Training unterstützt sie vor Ort, noch überzeugender rund um Autokindersitze zu beraten: 79 Prozent der Teilnehmer des letzten Jahres sagten sogar: „Mit diesem Training verkaufen wir mehr Sitze“..

Zum Hintergrund: Weil viele Kinder in Deutschland nicht richtig angeschnallt und damit massiv im Straßenverkehr gefährdet sind, sensibilisiert die AKTION AUTOKINDERSITZ Eltern und Angehörige, ihre Kinder verantwortungsvoll im Kraftfahrzeug zu sichern. Der BVS ist gemeinsam mit ADAC, Polizei und Verkehrssicherheitsverbänden sowie Kinderschutzbund und Versicherungswirtschaft Träger der Aktion.

Die markenneutralen Schulungen werden von den Herstellern Concord, Cybex, GB, Joie, Kiddy, Peg Perego, Römer und dem Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) gesponsert. Dank dieses Sponsorings zahlen Teilnehmer statt 400,00 Euro nur 164,00 Euro zzgl. MwSt. je Teilnehmer bzw. 154,00 Euro für jede weitere Person. Mitglieder im Handelsverband (bitte Mitgliedsnummer eintragen) sparen zusätzlich: Sie zahlen nur 154,00 Euro zzgl. MwSt. bzw. 144,00 Euro für jede weitere Person des Unternehmens.

Die nächsten Termine: Fürth (20.02.2018), Berlin (21.02.2018), Hamburg (22.02.2018), Stuttgart (06.03.2018), Frankfurt (07.03.2018), Dortmund (08.03.2018). Die Teilnehmerzahl ist pro Veranstaltung auf 13 Plätze begrenzt. Erfolgreiche Schulungsteilnehmer erhalten die attraktive Urkunde „Geprüfte/r Verkäufer/in“ mit Teilnehmername als Kompetenz-Nachweis, das gleichzeitig im Laden ausgehängt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Infoblatt „Geprüfte/r Verkäufer/in der AKTION AUTOKINDERSITZ“ (markenneutrales Basistraining) und unter www.aktion-autokindersitz.de.

Für Rückfragen:
Frau Schwarz Mail
info@aktion-autokindersitz.de
Tel. 0221 27166-11

Ausbildungsmarkt Juli 2017

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fasst ihren aktuellen Bericht über die Ausbildungsmarktsituation Ende Juli 2017 wie folgt zusammen:

„Der Ausbildungsmarkt entwickelt sich im Beratungsjahr 2016/17 stabil. Sowohl die Zahl der von Oktober 2016 bis Juli 2017 gemeldeten Ausbildungsstellen als auch die Bewerberzahl sind leicht höher als im Vorjahr. Insgesamt zeigen sich bundesweit Ausbildungsstellen- und Bewerberzahl rechnerisch ausgeglichen. Wie in den Vorjahren treten aber deutliche Disparitäten zu Tage. Diese erschweren den Ausgleich von Angebot und Nachfrage erheblich und tragen je nach Region, Berufswunsch oder Qualifikation zu unterschiedlichen Chancen bei. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Ausbildungsmarkt noch in Bewegung. Bis September werden erfahrungsgemäß noch viele bislang unversorgte Bewerber eine Ausbildung oder eine Alternative finden und Ausbildungsstellen noch besetzt werden.“

Datenzusammenfassung:

Zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 wurden der Bundesagentur für Arbeit insgesamt 512.242 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das entspricht beinahe der gleichen Zahl wie im Vorjahr (ein Plus von + 0,2 %). Berufsfachlich betrachtet waren im Juli 2017 deutschlandweit die meisten noch unbesetzten Ausbildungsstellen gemeldet für angehende Kaufleute im Einzelhandel (13.300 Ausbildungsangebote) und Verkäuferinnen und Verkäufer (10.600). Es folgten unter anderem Kaufleute für Büromanagement (5.300), Handelsfachwirtinnen und -wirte (4.900), Bäckereifachverkäuferinnen und -verkäufer (4.500) und Fachkräfte für Lagerlogistik (4.300).

Im Juli 2017 gab es insgesamt betrachtet 200 mehr gemeldete Ausbildungsstellen als gemeldete Bewerber. Auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen gab es, ebenso wie im Vorjahr, 102 gemeldete Bewerber. Sehr viele Betriebe engagieren sich also unverändert dafür, durch Ausbildung den eigenen Fachkräftenachwuchs zu sichern. Mit der Stellenmeldung bei der BA machen sie ihre Ausbildungsbereitschaft sichtbar und verbessern ihre Chancen, zu einem Vertragsabschluss zu kommen.

Auch die Zahl der Bewerber für eine Ausbildungsstelle ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 % gestiegen. 512.100 Bewerber meldeten sich im Zeitraum von Oktober 2016 bis Juli 2017 bei der Bundesagentur für Arbeit. Unter die gemeldeten Bewerber fallen unter anderem Schulabgänger, sog. Altbewerber, ehemalige Hochschulbesucher und Studienabbrecher. Dabei hat die Zahl der (potenziellen) Studienabbrecher zum Vorjahresmonat um 10 % zugenommen.

Im Juli 2017 waren von den 512.100 gemeldeten Bewerbern 174.600 sog. Altbewerber, die bereits in früheren Jahren (letzten fünf Jahren) eine Ausbildung gesucht haben. 24.200 Bewerber, die derzeit noch eine Hochschule oder Akademie besuchen oder zuletzt besucht haben, waren ebenfalls unter den Suchenden. Auch die Zuwanderung geflüchteter junger Menschen trägt zu einer insgesamt leicht gestiegenen Bewerberzahl bei. Von Oktober 2016 bis Juli 2017 waren 23.100 junge Menschen, die nach Deutschland geflüchtet waren, als Bewerber gemeldet. Das waren 14.900 mehr als ein Jahr zuvor (+ 180 %).

Bis Juli 2017 teilten der Bundesagentur für Arbeit 188.800 Bewerber mit, dass sie eine Ausbildungsstelle gefunden haben. Das waren 37 % der gemeldeten Bewerber (Minus von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt). Als noch unversorgt zählten zum selben Zeitpunkt 150.900 Bewerber (Plus von 2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt).

In den Kernberufen des Handels und weiteren Berufen mit Bedeutung für den Handel stellt sich die aktuelle Datenlage (soweit bislang verfügbar) laut BA im Vergleich zum Juli 2016 wie folgt dar.

Kaufleute im Einzelhandel

  • 30.554 gemeldete Stellen (+ 1,6 %)
  • 30.860 gemeldete Bewerber (- 6,0 %)
  • 13.332 unbesetzte Stellen (+ 3,9 %)
  • 11.461 unvermittelte Bewerber (+ 0,2 %)

Verkäufer/innen

  • 21.530 gemeldete Stellen (+ 2,6 %)
  • 29.822 gemeldete Bewerber (+ 0,1 %)
  • 10.598 unbesetzte Stellen (- 6,9 %)
  • 10.573 unvermittelte Bewerber (- 7,9 %)

Fachkraft für Lagerlogistik

  • 13.292 gemeldete Stellen (+ 4,4 %)
  •   8.812 gemeldete Bewerber (+ 0,7 %)
  •   4.337 unbesetzte Stellen (+ 9,8 %)

Kaufleute für Büromanagement

  • 22.650 gemeldete Stellen (+ 0,9 %)
  • 35.217 gemeldete Bewerber (- 1,7 %)
  •   5.280 unbesetzte Stellen (- 1,2 %)
  • 10.655 unvermittelte Bewerber (- 3,1 %)

Kaufleute im Groß- und Außenhandel (nur FR Großhandel)

  • 11.866 gemeldete Stellen (+ 1,6 %)

Handelsfachwirt/in (sog. Abiturientenprogramme)

  • 4.930 unbesetzte Stellen (+ 8,5 %)

40.000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs im Einzelhandel

Der Einzelhandel in Deutschland hat im vergangenen Jahr 29.000 neue Jobs aufgebaut. Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 31. Dezember 2016. „Im Schnitt hat der Handel in Deutschland pro Tag rund 80 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Branche leistet damit einen guten Beitrag zur positiven Lage auf dem Arbeitsmarkt“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Zahlen verdeutlichen darüber hinaus, dass der Handel bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen weiter zulegt, während gleichzeitig die Zahl der geringfügig Beschäftigten sinkt. So waren es Ende 2016 rund 40.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze mehr im Handel als 2015. Da sich im gleichen Zeitraum die Zahl der geringfügig Beschäftigten um knapp 11.000 verringerte, bleibt für 2016 am Ende insgesamt ein Plus von 29.000 Stellen.

„Die Branche hat in den letzten fünf Jahren über 100.000 Minijobs abgebaut. Zudem hat die Anzahl der Vollzeitstellen den höchsten Wert der letzten fünf Jahre erreicht“, so Genth weiter. Die vielfach behauptete Verdrängung von sozialversicherungspflichtiger Arbeit durch sogenannte prekäre Beschäftigungsformen finde im Handel nicht statt. Der Einzelhandel ist mit über drei Millionen Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Indem der Handel Produkte und Dienstleistungen anderer Branchen in Anspruch nimmt, sichert er dort indirekt weitere 1,4 Millionen Arbeitsplätze.