Aktuelles und Termine

Leben statt Lockdown: Deutschlandweite Booster-Impftage in mehr als 45 Einkaufszentren

Im Rahmen der Corona-Impfkampagne Leben statt Lockdown finden in mehr als 45 Einkaufszentren in ganz Deutschland zwischen dem 2. und 4. Dezember Aktionen für Booster-Impfungen statt.

Kundinnen und Kunden können sich vor Ort im Regelfall ohne Anmeldung gegen Corona impfen lassen. Willkommen sind dabei auch an einer Erst- oder Zweitimpfung Interessierte.

„Wir brauchen mehr Tempo bei den Impfungen und schnelle Booster-Aktionen, um die Pandemie dauerhaft erfolgreich zu bekämpfen. Der Einzelhandel kann hier einen großen Beitrag leisten und niedrigschwellige Angebote machen. Wir müssen die Menschen dort abholen, wo sie im Alltag ohnehin schon unterwegs sind“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Dass dieses Konzept hervorragend funktioniert, zeigen die bisherigen Daten der Impfkampagne des Handels und der Handelsimmobilienbranche. Bisher wurden mehr als 250.000 Impfdosen auf Parkplätzen vor Geschäften oder in Einkaufszentren verimpft. Dieses Angebot soll auch nach den Booster-Impftagen weiter beibehalten und nach Möglichkeit noch ausgebaut werden. Zudem machen die mehr als 30 an der Kampagne beteiligten großen Handelsunternehmen mit Plakaten und Flyern in den Filialen auf die Vorteile einer Corona-Impfung aufmerksam. Und auch in den sozialen Medien ist die Marke Leben statt Lockdown aktiv und wirbt dafür, die Impfbereitschaft weiter zu erhöhen.

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn begrüßt die Aktion ausdrücklich: „Nur gemeinsam schaffen wir es, einen Weg aus der größten Gesundheitskrise der Bundesrepublik Deutschland zu finden. Deshalb freut es mich sehr, dass der Handel in Deutschland mit einer eigenen Booster-Kampagne in Einkaufszentren einen wichtigen Beitrag leistet, um noch mehr niedrigschwellige Impfangebote zu schaffen. Zögern Sie nicht, jede dieser Impfungen rettet Leben!“

Und auch die Geschäftsführerin des Verbandes der Immobilienwirtschaft ZIA, Aygül Özkan sagt: „Unser Leben kann wieder normal werden – aber nur wenn sich so viele wie möglich jetzt impfen lassen. Von der Erst-Impfung bis zum Booster – in den Shopping-Centern und Malls unserer Branche gibt es die Möglichkeit, das Virus einzudämmen und zu besiegen.“

Christine Hager, Vorstandsvorsitzende des German Council of Shopping Places: „Wir sind sehr stolz auf die außergewöhnliche Leistung, die der Handel und die Handelsimmobilienwirtschaft gemeinsam in dieser Corona-Pandemie nun schon seit fast zwei Jahren erbringen. Einkaufszentren sind sichere Orte mit einem extrem niedrigen Infektionsrisiko. Wir werden weiterhin die größtmögliche Unterstützung anbieten.“

>> Liste der beteiligten Einkaufszentren

Weitere Informationen zur Impfkampagne finden Sie unter: www.leben-statt-lockdown.de

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Aktuelle Meldungen

Letzte Novemberwoche: Handel startet schwach in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäftes

Die sich weiter verschärfende Corona-Lage sorgte in der Woche vor dem ersten Advent bei vielen Einzelhändlern für einen enttäuschenden Auftakt in die wichtigste Phase des Geschäftsjahres. Eine aktuelle Trendumfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) zeigt, dass nur 20 Prozent der 350 befragten Unternehmen mit den Umsätzen im bisherigen Weihnachtsgeschäft zufrieden sind. Der HDE fordert deshalb weiterhin, 2G- und 3G-Regeln im Einzelhandel abzuschaffen bzw. nicht einzuführen. Denn im Einzelhandel herrsche aufgrund der funktionierenden Hygienekonzepte und der Maskenpflicht keine erhöhte Infektionsgefahr.

„Der Einzelhandel konnte den immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen mit steigenden Infektionszahlen, höherer Inflation und Lieferengpässen bis in den November hinein trotzen. Die Folgen der dramatischen Verschärfung der Coronakrise erreichen jedoch in der zurückliegenden Woche vor dem 1. Advent den Einzelhandel“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die HDE-Umfrage zeigt, dass knapp mehr als die Hälfte der stationären Nonfood-Händler mit der Umsatzentwicklung in der letzten Woche unzufrieden ist. Besonders schwach verlief das Geschäft im Bekleidungseinzelhandel. Hier ist nur jeder fünfte Händler zufrieden. Überwiegend gut lief es demnach lediglich im Lebensmittelhandel. Positive Impulse gab es außerdem bei Haushalts- und Spielwaren. Am häufigsten griffen die Kundinnen und Kunden in den vergangenen Tagen in den Bereichen Unterhaltungselektronik und Smartphones, warme Bekleidung und Strickwaren, Haushaltswaren zum Kochen und Backen, sowie bei Comics und Puzzles zu.

Grund für die weit verbreitete Unzufriedenheit der Geschäftsleute sind die flächendeckend gefallenen Kundenfrequenzen. Rund 60 Prozent der Handelsunternehmen berichten von Rückgängen gegenüber dem Vorjahr. „Viele Einzelhändler bangen um das Weihnachtsgeschäft und damit um ihre umsatzstärkste Zeit. Das ist auch eine Folge der vielerorts gültigen 2G- oder 3G-Regelung für den Einzelhandel in den Innenstädten. Denn die Schlangen vor der Kontrolle an den Türen der Nicht-Lebensmittel-Geschäfte schrecken die Menschen oft vom Einkaufen ab. Gleichzeitig ist allen auch in der Politik klar, dass der Einkauf kein Infektionsherd ist und Hygienekonzepte, Lüftungsanlagen sowie die Maskenpflicht für ausreichend Sicherheit sorgen. Deshalb müssen diese Zutrittsbeschränkungen wieder entfallen“, so Genth. In der jetzigen Situation rechnen laut HDE-Umfrage nur zwölf Prozent der Handelsunternehmen angesichts der Corona-Restriktionen mit einer positiven Entwicklung der Umsätze in den kommenden Wochen.

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Aktuelle Meldungen

Koalitionsvertrag: HDE begrüßt Bekenntnis zu Einzelhandel und Innenstadt

In dem heute vorgestellten Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) positive Ansätze in der geplanten Innenstadtentwicklung und der Digitalisierung, aber auch für ein konzentriertes Krisenmanagement in der Corona-Krise. Kritisch bewertet der HDE hingegen die vorgesehene Anhebung des Mindestlohns.

„Die Ampel-Parteien haben erkannt, vor welch großer Herausforderung der Einzelhandel als Wirtschaftskraft steht. Dass er einen festen Platz im Koalitionsvertrag hat, ist ein starkes Signal an alle Händlerinnen und Händler“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Das Bekenntnis zu einem Aufbruch für die Wirtschaft, innovativen Impulsen sowie fairen Rahmenbedingungen im Binnenmarkt, mehr Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen in die digitale Infrastruktur sei mit Blick auf den Weg aus der Krise von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Für die digitale Transformation bedürfe es jedoch einer klaren zeitlichen Rahmensetzung, die der Koalitionsvertrag vermissen lasse.

Ein wichtiger Schritt ist aus Sicht des HDE insbesondere die Einrichtung eines Bauministeriums. „Es ist richtig, die Gestaltung öffentlicher Räume zu einem ministeriellen Schwerpunktthema zu machen. Gerade die Bündelung der Aktivitäten und Kompetenzen rund um die Zukunft der Innenstädte ist längst überfällig“, so Genth weiter. Zu begrüßen sei auch die vorgesehene Fortsetzung der unter HDE-Beteiligung entwickelten Innenstadtstrategie, die zukunftsfähige Stadtzentren mitgestalten kann. Besonders wichtig ist zudem die Entscheidung für ein konzentriertes Krisenmanagement zur Bewältigung der Corona-Pandemie mit einem festen Krisenstab von Bund und Ländern, auch eine HDE-Forderung.

Vor der im Koalitionsvertrag enthaltenen Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro warnt der HDE eindringlich. „Die politische Festlegung des Mindestlohns kommt einer Entmachtung der Mindestlohn-Kommission gleich“, betont Genth. Die sprunghafte Steigerung sei zudem ein Eingriff in die Tarifverträge zahlreicher Branchen. Nur die Tarifvertragsparteien könnten die wirtschaftliche Belastbarkeit der Unternehmen in ihrer Branche beurteilen.

„Nach der zügigen Vorstellung des Koalitionsvertrages kommt es jetzt auf die konsequente Umsetzung und Konkretisierung der formulierten Ziele an. Der Handel muss sich in dieser pandemiebedingt schwierigen Zeit auf starke, richtungsweisende Impulse der neuen Bundesregierung verlassen können“, so Genth. Der HDE appelliere daher an die künftige Regierung, schnell in einen Arbeitsmodus zu finden und die anstehenden Herausforderungen anzugehen.

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Aktuelle Meldungen

HVH zieht eine überwiegend positive Zwischenbilanz des Starts von 3G am Arbeitsplatz

Der Einzelhandel gehört zu denjenigen Branchen, die von der neuen 3G-Verpflichtung am Arbeitsplatz in besonderem Maße betroffen ist, da nur wenige Mitarbeiter aus der Verwaltung im Homeoffice arbeiten können, die überwiegende Anzahl der Mitarbeiter aber in den Läden und Lägern vor Ort tätig sein müssen. Gleichzeitig hat der Einzelhandel auch in besonderem Maße unter Zugangsbeschränkungen des stationären Einzelhandels bis hin zum Lockdown weiter Teile der Branche gelitten und ist die einzige Branche, die durch eine eigene Kampagne zum Impfen aufgerufen hat.

Eine erste Zwischenbilanz der Mitgliedsunternehmen des HVH zum Start von 3G am Arbeitsplatz fällt überwiegend positiv aus. Auffällig ist, dass gerade in den inhabergeführten mittelständischen Einzelhandelsunternehmen die Impfquote der Mitarbeiter deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt.

Doch auch die Mitarbeiter, die nicht geimpft sind, verhalten sich nahezu durchgängig kooperativ und kommen ihren Nachweispflichten nach. Einige Betriebe berichten auch, dass „Impfbummler“ sich nun impfen lassen wollen.

Auch wenn es für den Einzelhandel im Weihnachtsgeschäft ein hoher organisatorischer Aufwand ist, die Anforderungen von 3G am Arbeitsplatz mit nur sehr kurzer Vorlaufzeit umzusetzen, sieht die weit überwiegende Anzahl der Einzelhandelsunternehmen die Notwendigkeit der Maßnahmen.

Hauptgeschäftsführerin Karin Schindler-Abbes zeigt sich daher zufrieden: „Der Einzelhandel ist es gewohnt, kurzfristig zu reagieren und hat daher den hohen Organisationsaufwand überwiegend sehr gut bewältigt. Auch die Mitarbeiter des Handels zeichnen sich durch Freundlichkeit und Umgänglichkeit aus, so dass auch insoweit das Miteinander am Arbeitsplatz gut funktioniert.“

3G und 2G im Einzelhandel gehen am Ziel vorbei

Angesichts der in den letzten Tagen auf Länderebene getroffenen Corona-Regelungen warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor einem bundesweiten Flickenteppich und weiteren Einschränkungen für den Einzelhandel.

Die Vorstöße und Verschärfungen einzelner Bundesländer sind aus Sicht des HDE nicht zielführend. Aktuellste Auswertungen der Luca-App zeigen kein besonderes Infektionsgeschehen im Einzelhandel.

„Der Einzelhandel ist kein Infektionsherd. Die Alleingänge einiger Bundesländer gehen daher am Ziel vorbei. Es braucht keine zusätzlichen Einschränkungen für das Einkaufen, um die Pandemie erfolgreich einzudämmen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Vorgaben wie 2G oder 3G seien im Handel nicht notwendig. Mit bewährten Hygienekonzepten, Abstandsregelungen und besonders der Maskenpflicht hätten Händlerinnen und Händler seit Beginn der Pandemie dafür gesorgt, dass Einkaufen sicher möglich sei. „2G oder 3G im Einzelhandel leisten keinen spürbaren Beitrag zum Infektionsschutz. Die Politik scheint beschlossen zu haben, die Ungeimpften auf dem Rücken des Einzelhandels zu einer Impfung zwingen zu wollen. Das ist der falsche Weg“, so Genth. Die Existenz vieler Händler in Gefahr zu bringen, um Uneinsichtige von der Corona-Impfung zu überzeugen, sei aus Sicht vieler Handelsunternehmen zynisch.

Zumal sich der Handel in einer eigenen Impfkampagne seit Monaten für den Fortschritt der Impfkampagne engagiert. „Es ist wichtig, die Impfquote zu steigern. Und das sowohl unter bislang nicht geimpften Personen als auch durch Booster-Impfungen bei bereits Geimpften“, so Genth. Der Handel setzt sich hierfür seit dem Sommer mit der größten privatwirtschaftlichen Impfkampagne Deutschlands ein. Unter dem Motto „Leben statt Lockdown“ werben mehr als 30 große Handelsunternehmen mit Plakaten und Flyern für die Corona-Impfung. Im Rahmen von Impfaktionen auf Parkplätzen und in Einkaufszentren wurden bereits über 150.000 Impfdosen verimpft.

Weitere Informationen unter: https://www.leben-statt-lockdown.de/

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Aktuelle Meldungen

Corona-Hilfen: Weiterer Anpassungsbedarf nach wichtiger Verlängerung

Der Handelsverband Deutschland (HDE) begrüßt die beschlossene Verlängerung der Überbrückungshilfe III, sieht jedoch Anpassungsbedarf bei den Antragskriterien und den Förderhöchstgrenzen.

Die Corona-Hilfen sollten ursprünglich Ende des Jahres auslaufen, wurden nun aber bis Ende März 2022 verlängert. Der HDE kritisiert, dass Unternehmen für die Beantragung auch künftig mindestens 30 Prozent Umsatzverlust nachweisen müssen.

„In vielen Handelsbranchen sind die Gewinnspannen sehr niedrig. Schon bei geringen Verlusten geraten Händlerinnen und Händler daher in eine schwierige Lage“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Eine Beantragung der Überbrückungshilfen müsse folglich auch bei Umsatzverlusten von weniger als 30 Prozent ermöglicht werden. Hinzu komme, dass die Folgen der zurückliegenden, monatelangen Lockdowns bis heute zu spüren seien. „Häufig ist das Eigenkapital der Handelsbetriebe durch die lange Zeit der pandemiebedingten Schließungen aufgebraucht. Anhaltende oder erneute Umsatzeinbrüche können sie nicht selbst auffangen“, betont Genth. Zudem müssen jetzt die Höchstgrenzen für eine Förderung angehoben werden, da ansonsten viele Unternehmen leer ausgehen, obwohl jetzt nochmals harte Maßnahmen den Handel treffen werden. Bund und Länder müssten deshalb die Wirtschaftshilfen nochmals anpassen. „Mit Blick auf die bundesweit weiterhin angespannte Corona-Situation und die erneuten harten Maßnahmen ist es wichtig, dass sich der Handel jederzeit auf wirksame Unterstützung verlassen kann“, so Genth weiter.

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Aktuelle Meldungen

Absage von Weihnachtsmärkten bedroht Weihnachtsgeschäft

Wegen der pandemiebedingten Absage der Weihnachtsmärkte in einigen Bundesländern blickt der Handelsverband Deutschland (HDE) mit Sorge auf das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel.

Für den Handel sind die Märkte ein zentraler Frequenzbringer in der Vorweihnachtszeit. Sie großflächig abzusagen, gefährdet das nach monatelangen Lockdowns gerade für innerstädtische Händlerinnen und Händler so wichtige Weihnachtsgeschäft.

„Handelsunternehmen haben Hoffnung in das diesjährige Weihnachtsgeschäft gesetzt. Planungen und Warenbestellungen wurden weit im Voraus gemacht“, so Michael Reink, HDE-Bereichsleiter Standort- und Verkehrspolitik. Je nach Branche erwirtschafteten Händlerinnen und Händler bis zu 25 Prozent ihres Jahresumsatzes im November und Dezember. Ganz besonders nach der pandemiebedingt umsatzschwachen Zeit seien sie auf ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft angewiesen. „Weihnachtsmärkte sind für den Einzelhandel dabei von großer Bedeutung. Sie haben eine hohe Strahlkraft und sorgen dafür, dass die Menschen länger in den Innenstädten verweilen“, so Reink weiter. Die Märkte seien Besuchermagneten, die den lokalen Handel in der Weihnachtszeit stärkten. „Finden Weihnachtsmärkte nicht statt, sind erhebliche Umsatzeinbußen im innerstädtischen Einzelhandel zu befürchten. Die Absagen der vergangenen Tage verunsichern Händlerinnen und Händler stark“, betont Reink. Für Stadt und Handel seien Weihnachtsmärkte nicht nur Kulturgut, sondern ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Weihnachtszeit.

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ZukunftHandel Award: HDE und Google zeichnen mutige Händlerinnen und Händler aus

Auch 2021 war für den Einzelhandel ein Jahr mit großen Herausforderungen. Viele wurden von der Krise erfasst und mussten schnell reagieren. Um hierbei zu unterstützen, hat der Handelsverband Deutschland (HDE) gemeinsam mit Google im letzten Jahr die Initiative ZukunftHandel gegründet. In diesem Rahmen haben die beiden Partner den ZukunftHandel Award ausgerufen, der zukunftsorientierte Strategien und Geschäftsmodelle aus der Handelsbranche auszeichnet.

Die Gewinner sollen als Vorbilder dienen, inspirieren und Mut machen. Beim Handelskongress Deutschland wurde der Award nun bereits zum zweiten Mal mit der Unterstützung des handelsjournals als Medienpartner vergeben.

Die Jury des Awards war divers besetzt: Mit Expertinnen und Experten aus kleinen und größeren Handelsunternehmen, aus dem traditionellen wie auch aus dem Online-Handel, aus der Industrie und den Medien. Die unterschiedlichen Perspektiven haben zu einer lebhaften Diskussion geführt, um Gewinner für die sechs Kategorien zu ermitteln.

Die Kategorie Kundenversteher entschied der Online-Supermarkt myEnso für sich, der rund um die Uhr vegane, regionale und Bioprodukte verfügbar macht und mit seinen stationären 24/7-Supermärkten auch in ländlichen Regionen eine moderne Lebensmittel-Nahversorgung ermöglicht.

In der Kategorie Umweltretter erhielt das Berliner Start-up ECF Farmsystems den Award für sein Engagement im Bereich der nachhaltigen Lebensmittelproduktion in der Stadt. Mit dem Konzept Aquaponik sorgt ECF für einen verringerten Wasser- und Ressourcenverbrauch in der Fischzucht sowie im Gemüse- und Kräuteranbau.

Der Online-Probiersupermarkt Utry.me gewann den ZukunftHandel-Award in der Kategorie Innovationsstrategen. Start-ups, Konsumgüterkonzerne und Handelsmarken stellen Utry.me Neuheiten zur Verfügung, um sie von Kundinnen und Kunden teils vor Markteinführung testen zu lassen. Diese entscheiden dann, ob die Produkte ins virtuelle Regal dürfen oder nicht.

Sieger der Kategorie Omnichanneltalente ist das Modehaus ebbers. Das Warendorfer Handelsunternehmen entwickelte in der Pandemie einen Omnichannel-Prototypen, um seine Ware zu verwalten. Alle Produkte können mit ESL-Etiketten und passenden Antennen im stationären Geschäft schnellstmöglich geortet und anschließend für den Versand nach einer Online-Bestellung vorbereitet werden.

Das Unternehmen gmvteam sicherte sich den Gewinn in der Kategorie Erlebnis Innenstadt. Mit Unterstützung der gmvteam-Experten wurden in der „Future City“ Langenfeld digitale Projekte umgesetzt, die die Innenstadtkultur fördern. Hierzu zählt die „Whitebox“, eine eigene Etage in der Einkaufsgalerie, in der Handel, Gastronomie und Tech-Start-ups ihre neuesten Produkte und Technologien präsentieren.

Verliehen wurde zudem ein Sonderpreis für Kleinhändlerinnen und Kleinhändler, die sich als Digitalstarter erwiesen haben. In dieser Kategorie zeichneten der HDE und Google zwei Unternehmen aus. Award-Gewinner ist zum einen Fräulein Mode und Wohnen, das in seinen Concept Stores regelmäßig Fotostrecken, Stories und Videos für die sozialen Medien produziert. Zum anderen wurde die Nicolaische Buchhandlung ausgezeichnet. Gegründet 1713, liefert Berlins älteste Buchhandlung Bücher, Hörbücher oder Filme via Click & Collect über Nacht.

Statement Stephan Tromp, stellvertretender HDE-Hauptgeschäftsführer: „Die prämierten Unternehmen sind in diesen Zeiten Mutmacher für den gesamten Einzelhandel. Sie zeigen, dass der erfolgreiche Weg in die Digitalisierung für jede Händlerin und jeden Händler unterschiedlich aussehen kann. Die Sieger sind eine Inspiration für die Branche.“

Statement Philipp Justus, Vice President Central Europe, Google: „Die Digitalisierung ist gerade für den deutschen Mittelstand eine riesengroße Chance. Die Preisträgerinnen und Preisträger haben mit ihren Konzepten eindrucksvoll gezeigt, dass jede und jeder die Potentiale der Digitalisierung ohne große Hürden für sich nutzen kann. Wir wollten Vorbilder auszeichnen, die zum Nachmachen inspirieren, ich möchte allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich gratulieren.”

Über die Initiative ZukunftHandel

Um Handelsunternehmen in der herausfordernden Zeit der Pandemie zu helfen, haben der HDE und Google im September 2020 die Initiative ZukunftHandel gestartet, mit der sie neun Monate nach dem Start bereits 400.000 Menschen erreicht haben. Die Initiative umfasst ein Paket aus Instrumenten und Trainings, das die teilnehmenden Unternehmen Schritt für Schritt vom klassischen Ladengeschäft (offline) hin zu einem hybriden Betrieb (offline und online) begleitet. Zielsetzung ist außerdem, das stationäre Geschäft mithilfe von Online-Tools zu stärken und zukunftsfähig zu machen. Weitere Partner von ZukunftHandel sind DHL, eBay, IFH, JTL-Software, Shopware, JIMDO, IONOS, bonprix, Signal Iduna, Media Markt Saturn.

Mehr unter: https://g.co/zukunfthandel

Über den Handelsverband Deutschland (HDE)

Der HDE hat seinen Sitz in Berlin und ist auch in Brüssel mit einem Büro vertreten. Er wirkt in mehr als 60 nationalen und internationalen Organisationen mit. Als die Spitzenorganisation des deutschen Einzelhandels steht der HDE einzelnen Unternehmen bei allen sachlichen und fachlichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Der Verband verschafft und erhält dem Wirtschaftszweig Einzelhandel Gehör in Politik und Öffentlichkeit.

Über Google

Googles Mission ist es, die Informationen der Welt zu organisieren und sie allgemein zugänglich und nützlich zu machen. Durch Produkte und Plattformen wie Search, Maps, Gmail, Android, Google Play, Chrome und YouTube spielt Google eine wichtige Rolle im täglichen Leben von Milliarden von Menschen und ist zu einem der bekanntesten Unternehmen der Welt geworden. Google ist eine Tochtergesellschaft der Alphabet Inc.

Im Juli 2020 startete Google in Europa, dem mittleren Osten und Afrika ein Förderprogramm für KMUs in der Corona-Krise mit dem Ziel, zehn Millionen Betriebe und Personen digital zu trainieren. Die Initiative ZukunftHandel versteht sich als Teil dieses internationalen Programms. Mit der Initiative baut Google auch auf seinem digitalen Bildungsprogramm „Zukunftswerkstatt” auf, in dessen Rahmen seit 2014 bereits über 1,4 Millionen Deutsche durch Trainings (offline und online) erreicht wurden.

 

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Deutsche Handelspreise: Albrecht Hornbach erhält Lifetime-Award – Auszeichnung für Mode-Haus Wahl, Fräulein Mode und Wohnen sowie Potteery

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat am Mittwochabend (17. November) auf dem Handelskongress Deutschland in Berlin die deutschen Handelspreise 2021 verliehen. HDE-Präsident Josef Sanktjohanser zeichnete Albrecht Hornbach mit dem Lifetime-Award aus. Das Männer-Mode-Haus WAHL, Fräulein Mode und Wohnen sowie Potteery, ein Teefachgeschäft mit Keramikwerkstatt, erhielten die Unternehmenspreise.

20211117 HKD 1081Mit dem Lifetime Award würdigt der Handelsverband Deutschland die außerordentliche, unternehmerische Leistung von Albrecht Hornbach, Inhaber der gleichnamigen Baumarktkette. Gegründet 1877 zählt die heutige Unternehmensgruppe zu den führenden Unternehmen der Branche. Mit großer Innovationskraft und hohem persönlichen Einsatz hat Albrecht Hornbach sein Unternehmen geprägt. Mit dem frühen Gang an die Börse schuf der Familienunternehmer die Voraussetzungen für eine internationale Expansion. Zudem setzte Albrecht Hornbach konsequent und erfolgreich auf eine Interconnected-Retail-Strategie, also die Verknüpfung des stationären Handels mit dem Webshop. Die große Verbundenheit mit seinen Beschäftigten und dem heimatlichen Standort gehört längst zur Familientradition. Neben dem vielseitigen ehrenamtlichen Engagement in Unternehmerorganisationen engagiert sich der Preisträger des Handelspreises 2021 mit der Hornbach-Stiftung „Menschen in Not“, um dem Unternehmen nahestehende Menschen bei Härte- und Todesfällen sowie schwerwiegenden Krankheiten zu unterstützen. Und auch in der Corona-Krise setzte Hornbach im Sinne des Mitarbeiterschutzes und mit einer immer klaren Kundenorientierung sehr früh entsprechend wirksame Hygienekonzepte im Unternehmen und in den Filialen um.

Aufgrund der nach wie vor sehr schwierigen Lage im Nichtlebensmitteleinzelhandel beschloss die Jury zudem, die beim Handelspreis traditionell übliche Auszeichnung von Unternehmen in den Kategorien Mittelstand und Großbetriebe nicht vorzunehmen und stattdessen stellvertretend für die gesamte Branche Händlerinnen und Händler auszuzeichnen, die sich in dieser Pandemie mit besonderen Aktionen und Maßnahmen hervorgetan haben. Der deutsche Handelspreis würdigt damit die herausragenden Leistungen der drei Preisträger bei der Transformation des Geschäftsmodells, bei der Öffnung neuer Vertriebsmodelle, bei der Neustrukturierung der Prozesse und bei der zielgerichteten Kundenausrichtung. Die Wahl der Jury fiel hier auf Männer-Mode-Haus WAHL in Ertingen, Fräulein Mode und Wohnen in Meerbusch sowie auf die Potteery in Hattingen.

Die Handelspreise wurden im Rahmen einer Gala auf dem Handelskongress Deutschland in Berlin am 17. November verliehen.

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Das Gesicht des Handels 2021 kommt aus Berlin

Anja Döring ist das Gesicht des Handels 2021. Die Obst- und Gemüsefachverkäuferin arbeitet bei Edeka Seitz in Berlin. Sie erhielt die Auszeichnung am heutigen Abend im Rahmen einer Gala-Veranstaltung des Handelskongresses Deutschland im Berliner Humboldt Carré.

20211117 HKD 0428HDE-Präsident Josef Sanktjohanser überreichte der Gewinnerin Anja Döring die Urkunde für das Gesicht des Handels 2021. Ihre Bewerbung hatte zuvor eine Jury aus Branchenkennern und Handelsexpertinnen überzeugt. Herausstechen konnte sie mit ihrer kreativen Begeisterung für die Arbeit mit frischen Lebensmitteln und ihrer Einsatzbereitschaft auch während der Pandemie: „Anja Döring steht für die vielen Beschäftigten im Einzelhandel, die im Corona-Jahr 2021 mit großem Einsatz den Laden am Laufen gehalten haben. Sie strahlt Freude an ihrer Arbeit und gute Stimmung aus, genau so wünscht man sich das als Kundin oder Kunde. Zudem beweist sie als Mutter zweier Kinder, dass sich im Einzelhandel Beruf und Familie gut unter einen Hut bringen lassen. Ihre Bewerbung zeigt eine hohe Identifikation mit ihrer Tätigkeit als Obst- und Gemüsefachverkäuferin. Sie steht stellvertretend für über drei Millionen Beschäftigte im Einzelhandel und für eine Branche, die Tag für Tag 41,5 Millionen Haushalte mit Lebensmitteln versorgt. Die Verleihung des Gesichts des Handels 2021 ist auch ein Signal der Anerkennung an alle, die in Zeiten der Pandemie die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt haben.“

Die Teilnehmer der Aktion hatten im Zuge ihrer Bewerbung für den Titel Gesicht des Handels schriftlich begründet, warum sie das perfekte Gesicht für die Branche sind. In ihrer Bewerbung schrieb Döring: „Die Arbeit in der Obst- und Gemüseabteilung ist jede Woche neu und jede fordernd. Kreativität, Flexibilität und Einsatzbereitschaft sind das A und O für diese sensible Abteilung. Den Kunden überraschen und auch auf neue Ideen bringen, mit Saisonalem, Klassikern oder auch Exoten aus fernen Ländern, das ist mein Bestreben. Den Kunden dabei nie aus dem Auge zu verlieren und auch mal Rezepttipps oder die neuesten Snackvarianten aus dem Obst Gemüsebereich testen, darauf kommt es an.“

Der Preis für alle im Handel Tätigen wurde bereits zum elften Mal vergeben. Ziel des Wettbewerbs ist es, das große Engagement der drei Millionen Beschäftigten im Einzelhandel zu zeigen. Der Gewinn besteht aus zwei Hotel-Übernachtungen, zwei Karten für den Handelskongress Deutschland 2021 sowie 1.000 Euro Taschengeld.

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