Aktuelles und Termine

DUB.de startet Kooperation mit dem Handelsverband Deutschland zur Unternehmensnachfolge

DUB.de und der Handelsverband bündeln ihre Kräfte im Bereich Unternehmensnachfolge und starten eine Kooperation, um Handelsbetriebe bei der Lösung der Nachfolge-Problematik aktiv zu unterstützen.

 

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Laut einer Studie der KfW suchen bis Ende 2020 rund 150.000 Unternehmen in Deutschland einen Nachfolger. Bis zu 50 Prozent haben noch keinen passenden Kandidaten gefunden. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage wird sogar noch weiter auseinandergehen. Hauptgrund dafür ist die demografische Entwicklung, die vor allem Familienunternehmen vor Herausforderungen stellt.

Um Unternehmer umfassender unterstützen zu können, haben sich der HDE und DUB.de für eine Kooperation zusammengeschlossen. Mitglieder des HDE/HVH erhalten ab sofort die Möglichkeit, Inserate auf DUB.de zu einer Sonderkondition einzustellen. Über Ihren Handelsverband Hannover erhalten Sie gerne den Rabattcode für die Sonderkondition.  DUB.de, der größte private Marktplatz für Unternehmensverkäufe, bietet eine unschlagbare Reichweite zu möglichen Käufern und Nachfolgern. Allein im 1. Halbjahr 2019 erhielten 97% der Inserate auf der DUB.de nutzwertige Kontakte.

„Familienunternehmen, auch besonders im Handel, stehen immer häufiger vor der Herausforderung einen Nachfolger außerhalb der Familie zu suchen, “ erklärt Nicolas Rädecke, Geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Unternehmerbörse DUB.de und fügt hinzu „Interessierte finden auf DUB.de den geeigneten Nachfolger und die passende Brancheneinbindung gibt es über den HDE. Da ergänzen wir uns perfekt!“

Neben der Suche nach potentiellen Unternehmensnachfolgern bzw. interessanten Kaufangeboten über die DUB.de-Unternehmensbörse, besteht zudem die Möglichkeit, eine Beratung zu unterschiedlichen Nachfolge-Modellen, steuerlichen Aspekten und zahlreichen weiteren Punkten mit Hilfe z.B. der integrierten Beraterbörse zu finden.

Zukunft des Handels: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel startet

Der deutsche Handel erhält ab 1. Juli eine neutrale Anlaufstelle zur Digitalisierung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie startet das „Kompetenzzentrum Handel“ und unterstützt damit vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Mehrere Partner aus der Wissenschaft sind am Kompetenzzentrum Handel beteiligt. Konsortialleiter ist der Handelsverband Deutschland (HDE).

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

Pressemeldung.pdf

oder

www.kompetenzzentrumhandel.de

sowie

www.mittelstand-digital.de

Sonderkonditionen für Mitglieder: Kongress „Pioneers of Lifestyle“ im Anschluss an die Messe „Tendence2″

Wie auch im vergangenen Jahr gibt es auch in 2019 für Mitglieder der Einzelhandelsorganisation die Möglichkeit zu Sonderkonditionen an der Konferenz „Pioneer of Lifestyle“ teilzunehmen. Insights, Innovationen und die Zukunft von Handel, Messen, Marken und Service im Lifestyle & Living Bereich stehen am 02. Juli 2019 direkt im Anschluss an die Tendence im Forum der Messe Frankfurt auf der Agenda.

Top Speaker wie Alexander Graf (Kassenzone), Verena Bahlsen (Hermanns), Thomas Staba (Otto) und viele weitere Experten, Workshops, Start-up Pitch und Special Guest Stardesigner Guido Maria Kretschmar erwarten die Besucher. Zahlreiche Akteure der Branche – Hersteller, Händler, Influencer, Digitalprofis und Serviceunternehmen – diskutieren, lernen und vernetzten sich auch in diesem Jahr in Frankfurt.

Gemeinsam mit der Messe Frankfurt bieten wir ein Konferenzticket zum Sonderpreis von 129 € inkl. aller Gebühren an (regulärer Preis 499 €). Diese Vorzugstickets sind erhältlich unter http://bit.ly/MesseticketPOL2019. Das Kennwort erhalten Sie unter Angabe Ihrer Mitgliedsnummer über Ihren Verband – Tel. 0511 337080.

Weitere Informationen und ein Rückblick auf die Veranstaltung 2018: www.pioneers-of-lifestyle.de.

Fernsehnutzung im Einzelhandel ohne Ton günstiger

MERKBLATT
zu Verwertungsgesellschaften (GEMA & Co.)

Zwei vom Handelsverband Deutschland (HDE) durchgeführte stichprobenartige Mitgliederbefragungen deuten darauf hin, dass die Fernsehwiedergabe im Einzelhandel häufig mit Bild und ohne Ton oder nur zur Präsentation im Rahmen eines Kundengesprächs zum Verkauf des Fernsehers erfolgt. Wie wir erfahren haben, zahlen Einzelhändler aber überwiegend Entgelte an die GEMA für die Fernsehnutzung mit Ton. Es ist daher nicht auszuschließen, dass zahlreiche Einzelhandelsunternehmen zu hohe GEMA-Gebühren für die Fernsehnutzung zahlen. Hier könnte nicht unerhebliches Einsparpotential liegen.

Die geltende Rechtslage bei der Fernsehnutzung im Einzelhandel unterscheidet zwischen folgenden Nutzungsarten:

  • Die Fernsehwiedergabe erfolgt ausschließlich zu Präsentationszwecken im Rahmen eines Kundengesprächs zum Verkauf des Fernsehers:
    Die Nutzung ist nicht lizenzpflichtig. Es sind keine Entgelte an Verwertungsgesellschaften zu zahlen.

 

  • Die Fernsehwiedergabe erfolgt grundsätzlich nur mit Bild und ohne Ton:
    In diesem Fall sind keine Entgelte für die Musiknutzung an die GEMA und VG Wort zu entrichten, da mangels Ton auch keine Musikwiedergabe erfolgt. Entgelte für die GVL sind wegen des fehlenden Tons um 50 % reduziert und daher nur in Höhe von 13 Prozent und an die VG Media in Höhe von 25 Prozent zu entrichten.Bei einer Bildwiedergabe mit einem Fernseher mit einer Bilddiagonalen von bis zu 42 Zoll sind daher statt 160,60 Euro für die Bild und Tonwiedergabe nur 35,69 Euro zu zahlen. Das mögliche Einsparvolumen bei Bildwiedergabe ohne Ton beträgt daher fast 80 Prozent (124,91 Euro). Der HDE-Rabatt in Höhe von 20 Prozent wurde bei dieser Berechnung bereits berücksichtigt.Die kurzzeitige Wiedergabe des Tons im Rahmen eines Kundengesprächs zum Verkauf des Fernsehers ist unproblematisch möglich. Eine auch nur gelegentliche Tonwiedergabe, die nicht zu Präsentationszwecken erfolgt, führt dagegen zur vollen Entgeltpflicht bei allen Verwertungsgesellschaften.

 

  • Die Fernsehwiedergabe erfolgt mit Bild und Ton:
    Es sind neben GVL und VG Media auch Entgelte an die VG Wort und GEMA zu zahlen. Dies gilt auch, wenn der Ton außerhalb von konkreten Verkaufsgesprächen nur gelegentlich wiedergegeben wird. Bei der Fernsehwiedergabe mit mehreren Geräten können die Tarife FS I.1.1. (Allgemeine Vergütungssätze für Fernsehgeräte bis 42 Zoll Bildschirmgröße) und FS I.2.1. (Allgemeine Vergütungssätze für Großbildschirme und Beamer) angewandt werden. Die GEMA führt grundsätzlich einen Günstigkeitsvergleich durch und wendet den für den Einzelhändler günstigsten Tarif an.


Handlungsempfehlung:

  • Überprüfen Sie Ihre GEMA-Abrechnung.
  • Falls Sie feststellen, dass Sie für die Fernsehnutzung versehentlich eine falsche Vereinbarung mit der GEMA abgeschlossen haben, geben Sie bei der GEMA unverzüglich per Email eine Änderungsmeldung ab (kontakt@gema.de) und verlangen Sie ab der nächsten Vertragsfälligkeit eine Umstellung des Vertrages.
  • Geben Sie stets korrekte, wahrheitsgemäße Meldungen bei der GEMA ab. Sollte der GEMA-Außendienst Falschangaben feststellen, muss der Einzelhändler eine Strafgebühr in Höhe des doppelten GEMA-Tarifs zahlen und es drohen rückwirkende Forderungen über 3 Jahre. Außerdem entfällt für die gesamte Zeit der Rabatt für die HDE-Mitgliedschaft in Höhe von 20 Prozent.
  • Vergessen Sie bei der GEMA-Meldung nie, auf Ihre Mitgliedschaft im Handelsverband hinzuweisen – das spart 20 Prozent der Gebühren.

 

Praxistipps zur Datenschutzgrundverordnung in Ihrem Unternehmen

Die Datenschutzgrundverordnung und das neue Bundesdatenschutzgesetz gelten ab dem 25. Mai 2018 für alle Unternehmen jeder Größe. Jeder Betrieb muss dokumentieren, wie er mit personenbezogenen Daten umgeht und was er zum Schutz dieser Daten unternimmt. Lediglich die Pflicht, hierfür auch einen Datenschutzbeauftragten zu benennen, besteht erst bei mehr als zehn Mitarbeitern, die mit personenbezogenen Daten arbeiten.

Beratertag zur Datenschutzgrundverordnung am 26. März 2018

Nutzen Sie die Möglichkeit, die konkreten Fragen aus Ihrem Unternehmen direkt mit Herrn Nils Gustke von der GfP zu erörtern. Holen Sie sich eine Stunde telefonisch Tipps und Empfehlungen für Ihre betriebliche Praxis. Bei Interesse: Tel. 0511 3370815 (Frau Niehuis)

Bei der Informationsveranstaltung Anfang Februar des Handelsverbandes Hannover erläuterte Referent Nils Gustke von der Gesellschaft für Personaldienstleistungen (GfP) sehr praxisorientiert, wie sich Unternehmen jetzt vorbereiten sollten. Lohnbuchhaltung, Kundenkarten, Internetseiten, Newsletter und Werbemaßnahmen, Videoüberwachung – an vielen Stellen im Unternehmen wird mit personenbezogenen Daten gearbeitet. Überall hier besteht jetzt Handlungsbedarf. Die GfP, ein Tochterunternehmen der Handelsverbände, hat in enger Abstimmung mit Datenschutzbeauftragten der Länder bereits eine Reihe von Arbeitshilfen und Muster für die Bearbeitung und Dokumentation wichtiger Datenschutzpflichten erarbeitet. In vielen Bereichen, so Gustke, gäbe es aber auch jetzt noch Unsicherheiten und offene Fragen, die sich vermutlich erst in der praktischen Anwendung und Umsetzung klären werden. Er warnte daher vor übertriebenem Aktionismus und Panikmache einerseits, vorm Abwarten und Nichtstun allerdings auch. Man müsse alle Mitarbeiter im Unternehmen für den Umgang mit personenbezogenen Daten sensibilisieren, die Verfahren hierfür klar definieren und dokumentieren. Schließlich haftet die Geschäftsführung für alle Fehler und Verstöße. Die hierfür gesetzlich vorgeschriebenen Strafen seien saftig. Zudem ist davon auszugehen, dass sich Abmahn-Spezialisten auf den Weg machen werden, um von Verstößen zu profitieren.

Die Präsentation zur Infoveranstaltung finden Sie hier.

 

Die GfP bietet den Mitgliedern der Handelsverbände ihre Leistungen zum Thema Datenschutz zu Vorzugspreisen an:

Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH
– Einrichtung der Handels- und Dienstleistungsverbände –
Herr Nils Gustke
Telefon:    0561 78968-93
E-Mail:     gustke@gfp24.de
Web:         www.gfp24.de

 

 

 

 

Kontaktlose Zahlungen akzeptieren – Eine Anleitung für Händler

Neue Technologien sind für Händler die Basis, um den sich stetig wandelnden Ansprüchen und Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Innovationen – wie das kontaktlose Bezahlen – spielen dabei eine zentrale Rolle. So beschleunigt das Verfahren etwa die Abläufe an der Kasse und kann zudem zu einer erhöhten Kundenfrequenz führen. Erste Erfahrungen zeigen dabei, dass Kunden das kontaktlose Bezahlen sehr schnell annehmen. Es ist schnell, intuitiv, hygienisch, einfach und bequem.

Dieser Leitfaden soll anschaulich und einfach aufzeigen, wie Händler und Kunden bestmöglich von dieser neuen Technologie profitieren. Er bietet Ihnen Unterstützung bei der Einführung kontaktloser Bezahlmöglichkeiten sowie bei der Schulung von Mitarbeitern.

Auf dieser Seite finden Sie zudem eine Kurzanleitung für das Kassenpersonal.

Kontaktlose Zahlungen akzeptieren - Eine Anleitung für Händler.pdf
Kurzanleitung für Kassenkräfte.pdf