Aktuelles und Termine

Abgesagt: 23. April 2020 Zukunftswerkstatt Handel

Wegen Corona abgesagt!

Die Corona-Krise ist mittlerweile zu einer Gefährdung der öffentlichen Gesundheit gewachsen und die Ereignisse haben sich in den letzten Tagen erheblich beschleunigt.
Wir sind zu der Entscheidung gekommen, zum Schutz aller Mitarbeiter und Beteiligten sowie im Sinne eines Beitrages zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus
die für den 23.04.2020 geplante „Zukunftswerkstatt Handel“ in Hannover abzusagen.  

Wir hoffen sehr, dass die Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt im Jahresverlauf schon bald möglich ist. 

Wir werden Sie weiter informieren und danken für Ihr Verständnis.

 

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr, laden cima und Handelsverband Hannover auch 2020 wieder zur Zukunftswerkstatt Handel ein.

Wo ist Handel heute erlebbar – nachhaltig digital stationär?

Keynote: Michael Mette, Stellvertretender Geschäftsführer von IKEA Deutschland

…. und ein spannendes Tagungsprogramm warten auf Sie.

Termin schon jetzt notieren und am 23. April 2020 im Handelshaus Hannover mit dabei sein!

Teilahme für Mitglieder des Handelsverbandes kostenlos.

Anmeldung unter: http://www.xing-events.com/zukunftswerkstatt-handel-2020.html

23.09.2019: And the Hermes goes to… Ministerpräsident Weil

Handelsverband verleiht nach 10 Jahre wieder seinen begehrten Handelspreis

Am heutigen Montag hat Ministerpräsident Stephan Weil in einer feierlichen Stunde im Handelshaus aus den Händen von Verbandspräsident Bernd Voorhamme den Hermes, den Handelspreis des Verbandes, verliehen bekommen. „Sie kennen den Handel, seine wichtige Bedeutung als drittgrößter Wirtschaftszweig und herausragender Arbeitgeber im Lande. Sie wissen um die Nöte der Händlerschaft und von uns Kaufleuten“, begründete Voorhamme die Entscheidung der Jury aus Vorstand und Präsidium, die in diesem Jahr einstimmig auf den Ministerpräsidenten gefallen sei. In seinen unterschiedlichen Funktionen habe man Weil stets als einen Politiker kennengelernt, der fair und ausgewogen die Interessen verschiedener Partner abwäge und dabei glaubwürdig und sich selbst treu bleibe. „Eine Herausforderung, die in diesen turbulenten Zeiten nicht gerade einfacher wird“, so der Verbandspräsident.

Ministerpräsident Weil dankte Voorhamme. „Herzlichen Dank für diesen Preis, den ich weniger als persönliche Auszeichnung verstehe, sondern als Wertschätzung meinem gesamten Kabinett und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber. Auch in Zukunft werden wir uns für die Belange des Handels einsetzen. Der Erhalt von lebendigen Innenstädten mit einem bunten und vielfältigen Einzelhandel und eine gute ÖPNV-Anbindung sind mir wichtige Anliegen. Ich werde mich auch zukünftig für faire Wettbewerbschancen für alle Handelsformen und für eine gute Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten stark machen.“

Der Handel durchlebe gegenwärtig einen tiefgreifenden Strukturwandel sagte Voorhamme und appellierte daher an Weil, dass sich die Digitalisierungsstrategie des Landes nicht nur auf den Ausbau der Infrastruktur beschränken dürfe. Im Handel fände an vielen Stellen – von der Logistik bis zum Checkout – Digitalisierung statt. Hier dürfe vor allem der mittelständische Handel nicht alleine gelassen werden. Voorhamme forderte daher von Weil und der Landespolitik faire und für alle Unternehmen gleiche Rahmenbedingungen, aber auch finanzielle Unterstützung zum Beispiel durch passgenaue Förderprogramme für den Einzelhandel.

Die Laudatio auf den Ministerpräsidenten hielt der Kabarettist und Musiker Matthias Brodowy, der nicht nur den Politiker, sondern auch den Menschen Stephan Weil als würdigen Hermes-Preisträger in charmanter Weise lobte.

Der Handelsverband Hannover verleiht den Hermes seit 1996 an Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für den Handel verdient gemacht haben. Preisträger waren unter anderen Gerhard Schröder, Ursula von der Leyen und Christian Wulff. Nach gut zehn jähriger Pause ist Ministerpräsident Weil der erste Preisträger, der den künstlerisch überarbeiteten Hermes der zweiten Generation erhält.

Neue Regelung zu verkaufsoffenen Sonntagen – kurzgefasst

Der Niedersächsische Landtag hat in seiner Sitzung am 14. Mai 2019 Änderungen zum Gesetz über die Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten und damit insbesondere zu Sonntagsöffnungen beschlossen. Das Gesetz tritt am 1. Juli 2019 in Kraft.

Für das Jahr 2019 gelten Übergangsvorschriften.

Anzahl der Sonntagsöffnungen:

Maximal 6 Sonntage pro Gemeinde und Jahr, aber maximal 4 je Ortsbereich

Voraussetzungen für eine Sonntagsöffnung:

  • Besonderer Anlass, der den zeitlichen und örtlichen Umfang rechtfertigt
  • Öffentliches Interesse an der Belebung der Gemeinde oder eines Ortsbereichs oder an der überörtlichen Sichtbarkeit der Gemeinde, welches das Interesse am Schutz des Sonntages überwiegt
  • Sonstiger rechtfertigender Grund

Einzelbetriebe dürfen bei einem herausragenden Anlass (z.B. Jubiläum) zusätzlich einmalig öffnen.

Dauer:
Höchstens 5 Stunden und außerhalb der ortsüblichen Gottesdienstzeiten

Antragsteller:
Die überwiegende Anzahl der Verkaufsstellen in dem Gebiet oder eine sie vertretende Personenvereinigung.

Veröffentlichung:
Zulassungen von Sonntagen werden von der zuständigen Behörde mit Angabe der Gründe und der betroffenen Gebiete ortsüblich bekannt gemacht.

Ausgenommene Sonntage:
Die kirchlichen Feiertage: Palmsonntag, Ostersonntag, Pfingstsonntag, Volkstrauertag, Totensonntag und die Adventsonntage. Zudem die staatlich anerkannten Feiertage und der 27. Dezember, wenn sie auf einen Sonntag fallen.

Stand Mai 2019

Das Ministerium teilt mit: Die aktuelle Version des NLöffVZG gibt es ab dem 01.07.2019 auf dieser Seite. Die offizielle Lesefassung liegt noch nicht vor: https://www.ms.niedersachsen.de/themen/arbeitsschutz/ladenoeffnung/niedersachsen-regelt-ladenoeffnung-und-verkauf-flexibler-14135.html

Sonderkonditionen für Mitglieder: Kongress „Pioneers of Lifestyle“ im Anschluss an die Messe „Tendence2″

Wie auch im vergangenen Jahr gibt es auch in 2019 für Mitglieder der Einzelhandelsorganisation die Möglichkeit zu Sonderkonditionen an der Konferenz „Pioneer of Lifestyle“ teilzunehmen. Insights, Innovationen und die Zukunft von Handel, Messen, Marken und Service im Lifestyle & Living Bereich stehen am 02. Juli 2019 direkt im Anschluss an die Tendence im Forum der Messe Frankfurt auf der Agenda.

Top Speaker wie Alexander Graf (Kassenzone), Verena Bahlsen (Hermanns), Thomas Staba (Otto) und viele weitere Experten, Workshops, Start-up Pitch und Special Guest Stardesigner Guido Maria Kretschmar erwarten die Besucher. Zahlreiche Akteure der Branche – Hersteller, Händler, Influencer, Digitalprofis und Serviceunternehmen – diskutieren, lernen und vernetzten sich auch in diesem Jahr in Frankfurt.

Gemeinsam mit der Messe Frankfurt bieten wir ein Konferenzticket zum Sonderpreis von 129 € inkl. aller Gebühren an (regulärer Preis 499 €). Diese Vorzugstickets sind erhältlich unter http://bit.ly/MesseticketPOL2019. Das Kennwort erhalten Sie unter Angabe Ihrer Mitgliedsnummer über Ihren Verband – Tel. 0511 337080.

Weitere Informationen und ein Rückblick auf die Veranstaltung 2018: www.pioneers-of-lifestyle.de.

13. u. 14. Mai 2019: 42. urbanicom Studientagung in Aachen

Das Leitthema der 42. urbanicom-Studientagung ist die „Rückkehr der Produktion in die Innenstädte“ als Lösung für funktionsschwache Innenstädte?

Viele Städte stehen vor der Herausforderung einer neuen funktionalen Mischung z.B. aufgrund der durch verändertes Konsumverhalten nachlassenden Sogfunkton des Handels. Die Folgeerscheinungen sind bereits heute in Klein- und Mittelstädten, aber auch in den Randlagen der Großstädte zunehmende Leerstände, die nicht der üblichen Fluktuation entsprechen. Es stellt sich die Frage, wie diese Flächen wieder in Wert gesetzt werden können.

Neben den stark fokussierten Funktionen Wohnen, Gastronomie, Dienstleistungen und Kultur steht die Rückkehr der Produktion in die Innenstädte in der Wirtschaftsförderung bzw. Stadtplanung  bisher kaum auf der Agenda. Dabei war die Innenstadt immer auch ein Ort der Produktion. Zudem lassen Stichworte wie neue Produktionstechniken z.B. im Zuge von smarter Produktion, oder Innovationen im aktiven Schallschutz potenzielle Gemengelagen weniger unverträglich erscheinen.

Daher werden wir uns auf der 42. urbanicom-Studientagung in Aachen mit den Notwendigkeiten und Rahmenbedingungen zur „Rückkehr der Produktion in die Innenstädte“ beschäftigen, als eine Antwort auf die neue funktionale Mischung in den Innenstädten und als Antwort auf die Stabilisierung und Entwicklung des Handelsstandortes Nummer eins: die Innenstadt.

(Pressemeldung urbanicom vom 27.03.2019)

 

Einladung.pdf

Anmeldungen unter: https://einzelhandel.de/urbanicom

 

 

03. April 2019: „Payment-Trends – Wie zahlen wir in der Zukunft?“ in Hildesheim

Sie möchten nach erfolgreicher Beratung Ihren Kunden die Warteschlange an der Kasse ersparen? Ihren Verkäufer schnell und einfach mobil kassieren lassen? Konsumentenbedürfnisse ändern sich und technologische Entwicklungen bieten viele neue Möglichkeiten, die Bezahlung zukünftig in den Hintergrund treten zu lassen und so Hürden im Einkaufsprozess abzubauen.

Wir haben Ulrich Binnebößel, Experten für Zahlungssysteme beim Handelsverband Deutschland – HDE, gewinnen können, uns die aktuellsten Trends, Technologien und Zahlungsdienste vorzustellen.

Herzlich laden wir Sie ein zum Vortrag:

„Payment-Trends – Wie zahlen wir in der Zukunft?“

am Mittwoch, den 3. April 2019, 14:00 – 15:00 Uhr
in der Agentur für Arbeit Hildesheim
Am Marienfriedhof 3
31134 Hildesheim

In Kooperation mit der Agentur für Arbeit, JobCenter und der IHK Hildesheim findet im Anschluss ab 15:30 Uhr ein optionales Einzelhandels-Speed-Dating statt, zu dem wir Sie oder Ihre Personalverantwortlichen ebenfalls herzlich einladen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung per E-Mail oder Fax. Nutzen Sie hierfür bitte den hier hinterlegten Antwortbogen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

 

18. Februar 2019: Präsentation „Vitale Innenstädte“ in Hannover

Bereits zum zweiten Mal nach 2016 hat die Landeshauptstadt in 2018 gemeinsam mit dem Handelsverband Hannover an der bundesweiten Passantenbefragung „Vitale Innenstädte“ des Instituts für Handelsforschung (IFH) aus Köln teilgenommen. Mit dieser Untersuchung nimmt das IFH die Standortattraktivität und das lokale Kaufverhalten in den Blick.

Die Untersuchung umfasst u. a. Daten zur Besucher-Struktur der Innenstadt, Wünsche und Anforderungen der Innenstadtbesucher, Einkaufsverhalten, Erreichbarkeit, Digitalisierung, Erlebnis, Rolle der Gastronomie und zukünftige Perspektiven. Dazu wurden am 27. und 29. September insgesamt rd. 1.500 Interviews an zentralen Stellen in der hannoverschen City geführt.

Wir laden Sie deshalb gemeinsam mit der Landeshauptstadt sehr herzlich zur Präsentation der hannoverschen Ergebnisse durch Boris Hedde, IFH Geschäftsführer, am

 

18.02.2019
16.30 Uhr – 18.00 Uhr
Handelshaus Hannover
Hinüberstr. 16 – 18
30175 Hannover

 

ein. Weitere Details zur Veranstaltung und Anmeldung entnehmen Sie bitte dieser Einladung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

19. März 2019: Zukunftswerkstatt Handel in Hannover – AUSGEBUCHT


 

Welche Antworten findet der Handel auf digitale Herausforderungen?

 

Erfolgreiche Händler und spannende Dienstleister gewähren uns einen Blick in ihren Werkzeugkasten:

 

  • Mark Rauschen, der in Osnabrück mit der stehenden Welle im L&T Modehaus nicht nur Surfer-Herzen begeistert
  • Dr. Jan Röttgers, der für die ECE-Shoppingcenter immer auf der Suche nach Trends ist
  • Holger Wellner, Geschäftsführer Modehaus.de, der digitale Lösungen für Modehäuser bietet
  • Peter Ludwig von LUDWIG draußen & dinnen wohnen, der Terrassen digital möbliert
  • Tim Mittelstaedt, Geschäftsführer timmersive, der weiß, wie man mit VR und AR Kunden begeistert
  • Dr. Claudius Schiller, Wirtschaftsförderung Region Hannover, der Unternehmen individuelle Beratung bei der Digitalisierung bietet
  • Daniel Semmler und Lars Barnstorf, MADSACK Mediengruppe, die Kunden zurück in die digitalen Wertschöpfungskette holen
  • Maximilian Winkler, W&S Epic, der zeigt, wie wirkungsvoll lokales Online-Marketing ist

 

Seien Sie dabei, am 19. März 2019 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Handelshaus in Hannover. Das vollständige Programm finden Sie hier.

 

Für Mitglieder der Handelsverbände ist die Teilnahme kostenfrei.

 

 

Nachlese

 

 

 

Gewinner des ADAC-Sicherheitstrainings bei Delegiertenversammlung gezogen

Bei der Öffentlichen Delegiertenversammlung hatte der Handelsverband Hannover in diesem Jahr noch eine besondere Überraschung: Am Ende der Veranstaltung verloste der Verband unter den anwesenden Mitgliedern zwei Sicherheitstrainings des ADAC im Wert von jeweils 115 Euro auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hannover in Laatzen. Freuen durften sich Helmut Fleischer von der Office 360 GmbH aus Hannover und Maik Adamski von Herrenmoden Adamski in Hildesheim. Die Glücksfee für die beiden sichtlich überraschten Gewinner war an diesem Nachmittag Bettina Ladwig von der Wirtschaftsförderung der Region Hannover. Der Handelsverband Hannover dankt dem ADAC für diese Kooperation und freut sich, dass die beiden Gewinner damit sicher in die Wintersaison starten können.


Von der Glücksfee Bettina Ladwig (m) überrascht: Helmut Fleischer (links) und Maik Adamski (oben klein im Bild) erhalten
Gutscheine für ADAC-Sicherheitstrainings von Handelsverbandschefin Monika Dürrer


Sicherer Fahrspaß erwartet die beiden Gewinner auf dem ADAC-Gelände in Laatzen

 

Handel mit Pfiff und technischen Finessen – Rückblick zur Veranstaltung „Was Kunden wollen …“

Mitte Oktober hatte der Handelsverband Hannover (HVH) seine Mitgliedsunternehmen, Partner und Dienstleister des Handels sowie Vertreter aus Politik und Medien zu seiner jährlichen Öffentlichen Delegiertenversammlung in das Handelshaus nach Hannover eingeladen. Um herauszufinden, was Kunden wollen und wie mutig der Handel deshalb sein sollte, hatte der HVH zwei ausgewiesene Handelsexperten eingeladen.

Zur Begrüßung erläuterte HVH-Präsident Bernd Voorhamme, dass es dem Handel in Deutschland insgesamt noch recht gut gehe und die Prognose von zwei Prozent Umsatzwachstum voraussichtlich erreicht werde. Allerdings gehe die Schere zwischen Stadt und Land einerseits sowie großen und kleinen Unternehmen andererseits immer weiter auseinander. Wachstumstreiber bleibe der Onlinehandel. Die Digitalisierung bestimme nach wie vor die Diskussion. Mehr denn je komme es jetzt darauf an, dass jedes Unternehmen seine individuelle Strategie entwickle und sich den zur eigenen Marke passenden Digitalisierungscocktail mixe.

 

 

Ayhan Yuruk von #Showrooming, der Garage in Berlin, die vor allem puren Onlinehändlern den Weg in den stationären Handel aufzeigt, erläuterte, wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung den Handel von heute verändern, wie sehr aber auch der Online- und der stationäre Handel zusammen gehören. Yuruk, der viele Jahre das Unternehmen Villeroy & Boch beraten hat, berichtet von der häufigen Beobachtung, dass auch die Online-Umsätze zurückgehen, sobald eine stationäre Geschäftsstelle geschlossen wird. „Die Hauptbühne ist das reale Leben“, sagt Yuruk. Sein fast schon mantrahafter Appell an die Händler lautet, konsequent vom Kunden her zu denken. Bad retail is dead – Schlechter Handel ist tot. „Im Internet gibt es keine Schlangen an den Kassen“, so Yuruk. Warum sollen die Kunden dann im Laden noch warten?

Als gelungene Beispiele aus der Praxis nannte Yuruk unter anderen Away, wo Koffer und die Lust am Reisen verkauft werden und Caspers, die ihre hochwertigen Matratzen nur in Pop-up Stores und mit Lifestyle-Ambiente präsentieren.

 

 

Alexander von Keyserlingk, Gründer der Initiative Slowretail.com und derzeit für die Museumsshops in Weimar verantwortlich, ist seit jeher begeisterter Anhänger des Inhabergeführten mittelständischen Einzelhandels. Die Zukunft gehört dem Einzelhandel mit Seele, ist seine Überzeugung, wofür er zahlreiche Beispiele und Belege mitgebracht hatte. Er empfiehlt jedem Händler, sich und sein Unternehmen zur Marke zu machen. „Gehen Sie raus aus der Vergleichbarkeit“, so von Keyserlingk.

„Heben Sie Ihre Ware besonders hervor, stellen Sie sie auf einen Thron“, nennt er das Beispiel einer Modehändlerin, die jeden Tag das Outfit des Tages dekoriert. Er macht allen Händlern Mut, sich gegen die Langeweile von Einheitsmaßen und Industrievorgaben zu stellen, sondern stattdessen auf Individuelles und Außergewöhnliches zu setzen. Statt Lage zählt heute immer mehr Konzept.

Als Beispiele zum Selber-Googlen und -Besuchen nennt er unter anderen The Golden Rabbit, ein Geschäft rund um Pflanz- und Gartenbedarf in Düsseldorf, Slowroom, ein Fahrradgeschäft in Madrid, die GreenGlam Apotheke für Naturkosmetik in Augsburg und Uwe van Affden, Herrenmoden in Düsseldorf.

 


Mehr digital oder emotional, das ist hier die Frage.


Beim anschließenden Get-together (v.l. Thomas Adamski, Willi Klie, Alexander Grosse)