Aktuelles und Termine

Betten Maack ausgezeichnet für alle Generationen

 

Handelsverband verleiht Qualitätszeichen für weitere drei Jahre

 

 

Betten Maack in Rinteln ist vom Handelsverband Hannover erneut mit dem Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen ausgezeichnet worden. Nach drei Jahren erfolgte die erneute Überprüfung der Kriterien, die der Verband für barrierearmes und bequemes Einkaufen definiert hat. Das Bettenhaus nahm die Hürde mit Bravour.

 

Das seit über 100 Jahren inhabergeführte mittelständische Fachgeschäft macht seinen Kunden das Einkaufen so angenehm wie möglich. „Egal ob alt, jung, mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl – bei uns soll jeder bequem und in entspannter Atmosphäre Einkaufen können“, sagt Jens Maack, Inhaber in vierter Generation. Schließlich gehe es ja auch um Produkte, die den Schlaf und die Lebensqualität verbessern sollen. „Wir freuen uns, dass wir das Qualitätszeichen weiterhin führen können und verstehen uns rundum als ein generationenfreundlicher Betrieb“, so Maack weiter.

Die gute Botschaft und das Zertifikat für Generationenfreundliches Einkaufen überbrachte Monika Dürrer, Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbandes Hannover. „Toll, dass Betten Maack sich erneut dem anspruchsvollen Test mit insgesamt 63 Kriterien für Generationenfreundlichkeit gestellt hat“, sagt Dürrer.

 

Jens Maack (Inhaber), Monika Dürrer (Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbandes Hannover),

und Lili Alter (Betten-Maack-Mitarbeiterin) mit dem Qualitätszeichen „Ausgezeichnet Generationenfreundlich“. © Rinteln aktuell, Igor Vucinic

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Mehr über das Qualitätszeichen auf: www.generationenfreundliches-einkaufen.de

Zukunft des Handels: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel startet

Der deutsche Handel erhält ab 1. Juli eine neutrale Anlaufstelle zur Digitalisierung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie startet das „Kompetenzzentrum Handel“ und unterstützt damit vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Mehrere Partner aus der Wissenschaft sind am Kompetenzzentrum Handel beteiligt. Konsortialleiter ist der Handelsverband Deutschland (HDE).

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

Pressemeldung.pdf

oder

www.kompetenzzentrumhandel.de

sowie

www.mittelstand-digital.de

Fernsehnutzung im Einzelhandel ohne Ton günstiger

MERKBLATT
zu Verwertungsgesellschaften (GEMA & Co.)

Zwei vom Handelsverband Deutschland (HDE) durchgeführte stichprobenartige Mitgliederbefragungen deuten darauf hin, dass die Fernsehwiedergabe im Einzelhandel häufig mit Bild und ohne Ton oder nur zur Präsentation im Rahmen eines Kundengesprächs zum Verkauf des Fernsehers erfolgt. Wie wir erfahren haben, zahlen Einzelhändler aber überwiegend Entgelte an die GEMA für die Fernsehnutzung mit Ton. Es ist daher nicht auszuschließen, dass zahlreiche Einzelhandelsunternehmen zu hohe GEMA-Gebühren für die Fernsehnutzung zahlen. Hier könnte nicht unerhebliches Einsparpotential liegen.

Die geltende Rechtslage bei der Fernsehnutzung im Einzelhandel unterscheidet zwischen folgenden Nutzungsarten:

  • Die Fernsehwiedergabe erfolgt ausschließlich zu Präsentationszwecken im Rahmen eines Kundengesprächs zum Verkauf des Fernsehers:
    Die Nutzung ist nicht lizenzpflichtig. Es sind keine Entgelte an Verwertungsgesellschaften zu zahlen.

 

  • Die Fernsehwiedergabe erfolgt grundsätzlich nur mit Bild und ohne Ton:
    In diesem Fall sind keine Entgelte für die Musiknutzung an die GEMA und VG Wort zu entrichten, da mangels Ton auch keine Musikwiedergabe erfolgt. Entgelte für die GVL sind wegen des fehlenden Tons um 50 % reduziert und daher nur in Höhe von 13 Prozent und an die VG Media in Höhe von 25 Prozent zu entrichten.Bei einer Bildwiedergabe mit einem Fernseher mit einer Bilddiagonalen von bis zu 42 Zoll sind daher statt 160,60 Euro für die Bild und Tonwiedergabe nur 35,69 Euro zu zahlen. Das mögliche Einsparvolumen bei Bildwiedergabe ohne Ton beträgt daher fast 80 Prozent (124,91 Euro). Der HDE-Rabatt in Höhe von 20 Prozent wurde bei dieser Berechnung bereits berücksichtigt.Die kurzzeitige Wiedergabe des Tons im Rahmen eines Kundengesprächs zum Verkauf des Fernsehers ist unproblematisch möglich. Eine auch nur gelegentliche Tonwiedergabe, die nicht zu Präsentationszwecken erfolgt, führt dagegen zur vollen Entgeltpflicht bei allen Verwertungsgesellschaften.

 

  • Die Fernsehwiedergabe erfolgt mit Bild und Ton:
    Es sind neben GVL und VG Media auch Entgelte an die VG Wort und GEMA zu zahlen. Dies gilt auch, wenn der Ton außerhalb von konkreten Verkaufsgesprächen nur gelegentlich wiedergegeben wird. Bei der Fernsehwiedergabe mit mehreren Geräten können die Tarife FS I.1.1. (Allgemeine Vergütungssätze für Fernsehgeräte bis 42 Zoll Bildschirmgröße) und FS I.2.1. (Allgemeine Vergütungssätze für Großbildschirme und Beamer) angewandt werden. Die GEMA führt grundsätzlich einen Günstigkeitsvergleich durch und wendet den für den Einzelhändler günstigsten Tarif an.


Handlungsempfehlung:

  • Überprüfen Sie Ihre GEMA-Abrechnung.
  • Falls Sie feststellen, dass Sie für die Fernsehnutzung versehentlich eine falsche Vereinbarung mit der GEMA abgeschlossen haben, geben Sie bei der GEMA unverzüglich per Email eine Änderungsmeldung ab (kontakt@gema.de) und verlangen Sie ab der nächsten Vertragsfälligkeit eine Umstellung des Vertrages.
  • Geben Sie stets korrekte, wahrheitsgemäße Meldungen bei der GEMA ab. Sollte der GEMA-Außendienst Falschangaben feststellen, muss der Einzelhändler eine Strafgebühr in Höhe des doppelten GEMA-Tarifs zahlen und es drohen rückwirkende Forderungen über 3 Jahre. Außerdem entfällt für die gesamte Zeit der Rabatt für die HDE-Mitgliedschaft in Höhe von 20 Prozent.
  • Vergessen Sie bei der GEMA-Meldung nie, auf Ihre Mitgliedschaft im Handelsverband hinzuweisen – das spart 20 Prozent der Gebühren.

 

24. Oktober 2018: Veranstaltung „Was Kunden wollen …“

                          …  und wie mutig der Handel deshalb sein sollte.“

 

EINLADUNG

zu einem kurzweiligen und informativen Nachmittag zur Zukunft des Handels lädt der Handelsverband Hannover alle Mitgliedsunternehmen sowie Partner und Freunde der Branche herzlich ein:

Am Mittwoch, den 24. Oktober 2018, 14.00 Uhr, findet im Handelshaus in der Hinüberstraße  16-18 in Hannover die Öffentliche Delegiertenversammlung des Verbandes statt.

„Die Zukunft gehört dem Einzelhandel mit Seele“, davon ist Alexander von Keyserlingk überzeugt. Der erfahrende Berater im Handel und Gründer der Slowretail Initiative wird dies mit anschaulichen Beispielen belegen. „Digital Meets Physical“ ist hingegen das Motto von #Showrooming, dem Kreativstudio in Berlin, das puren Onlinern den Weg in den stationären Handel ebnet. Gründer und Vollbluthändler Ayan Yuruk wird präsentieren, was den digitalen mit dem stationären Handel verbindet. Und natürlich ist im Anschluss bei kleinen Leckereien genügend Zeit für angeregten Austausch und Plausch.

Neugierig? Dann schauen Sie vorbei.

Wir bitten jedoch um Ihre verbindliche Anmeldung: Ilka Niehuis info@hv-hannover.de oder Tel. 0511 33708 15.

Die Teilnahme ist für Mitgliedsunternehmen kostenlos.

Einladung.pdf

 

NACHLESE

und

Gewinner des ADAC-Sicherheitstrainings bei Delegiertenversammlung gezogen

 

 

Kontaktlose Zahlungen akzeptieren – Eine Anleitung für Händler

Neue Technologien sind für Händler die Basis, um den sich stetig wandelnden Ansprüchen und Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Innovationen – wie das kontaktlose Bezahlen – spielen dabei eine zentrale Rolle. So beschleunigt das Verfahren etwa die Abläufe an der Kasse und kann zudem zu einer erhöhten Kundenfrequenz führen. Erste Erfahrungen zeigen dabei, dass Kunden das kontaktlose Bezahlen sehr schnell annehmen. Es ist schnell, intuitiv, hygienisch, einfach und bequem.

Dieser Leitfaden soll anschaulich und einfach aufzeigen, wie Händler und Kunden bestmöglich von dieser neuen Technologie profitieren. Er bietet Ihnen Unterstützung bei der Einführung kontaktloser Bezahlmöglichkeiten sowie bei der Schulung von Mitarbeitern.

Auf dieser Seite finden Sie zudem eine Kurzanleitung für das Kassenpersonal.

Kontaktlose Zahlungen akzeptieren - Eine Anleitung für Händler.pdf
Kurzanleitung für Kassenkräfte.pdf

„Handel mit Profil“ am 19.09.2017 in Hannover

Alle Mitgliedsunternehmen, Freunde und Partner des Handels laden wir herzlich ein zum Öffentlichen Teil der Delegiertenversammlung des Handelsverbandes Hannover.

Handel mit Profil heißt es

am Dienstag, den 19. September ab 14:00 Uhr

im Handelshaus Hannover in der Hinüberstraße 16 – 18 in 30175 Hannover

Elmar Fedderke – Handelsexperte, Buchautor, Lehrbeauftragter und Händler aus Leidenschaft von der Firma Walgenbach aus Düsseldorf gibt Händlern praktische Tipps, wie sie im digitalen Zeitalter auch weiterhin stationär erfolgreich sein können. Für Staunen und nahezu magische Momente am Point of Sale sorgt Oliver Plantenberg von usables. Neugierig geworden?

Die Teilnahme ist kostenfrei. Verbindliche Anmeldung unter info@hv-hannover.de oder telefonisch 0511 33708-15.

Einladung und Programm finden Sie hier.

Neues EU-Energielabel startet 2020

Seit Jahren kämpfen die Handelsverbände BVT und HDE gemeinsam mit ihrem europäischen Dachverband und Partnerverbänden dafür, dass beim EU-Energielabel die Interessen der Händler bestmöglich vertreten werden. Jetzt haben die Energieminister der EU-Mitgliedsstaaten die neue Verordnung über die Energieeffizienzkennzeichnung formell verabschiedet, nachdem das Europaparlament bereits am 13. Juni seine Zustimmung gegeben hatte. Bevor die neuen Energielabels in den Geschäften auftauchen können, müssen sie in den jeweiligen Produktgruppen überarbeitet werden. Innerhalb von sechs Jahren soll es statt bisher A+, A++ & Co. nur noch die A-G-Skala geben.

Immerhin: Händler bekommen verpflichtend von den Herstellern EU-Energielabel aus Papier und haben 9 Monate Zeit um Geräte mit altem EU-Energielabel abzuverkaufen. Kein Witz: Ursprünglich sollte der Handel Geräte mit altem EU-Energielabel zum Stichtag entsorgen … wie umweltfreundlich ist das denn, liebe Eurokraten?

Online-Händler berechnen Altgeräte-Entsorgung


„Muss die Rücknahme von Elektro-Altgeräten nicht auch im Internet für die Kunden kostenlos sein?“
fragt ein Händler, der sich darüber wundert, das Online-Händler wie alternate.de und otto.de für den Abtransport von alten Elektro- und Elektronikgeräten von ihren Kunden eine Kostenbeteiligung von 15 – 20 Euro verlangen. Dabei steht im Elektro- und Elektronikgerätegesetz, dass die Abholung unentgeltlich erfolgen und der Abholort gleich Lieferort sein muss. Gibt es nun einen Trick? Ja! Onlinehändler können die Rücknahme von Altgeräten auch durch geeignete Rückgabemöglichkeiten in „zumutbarer Entfernung zum jeweiligen Endnutzer“ gewährleisten. Dieser Verpflichtung kommt der eine oder andere Onlinehändler heute nach, indem er sich an einem „flächendeckenden Rücknahmesystem“ beteiligt (Folder mit Kontakten gibt es beim BVT). Damit kann der Onlinehändler die gesetzliche Rücknahmepflicht erfüllt haben …

Wenn er dann das Altgerät zusätzlich ab Wohnort abtransportiert, wäre das eine freiwillige Dienstleistung, für die er vom Kunden ein Entgelt kassieren könne … so begründet zumindest der Händler sein Vorgehen juristisch. Bemerkenswert argumentiert ein anderer Onlinehändler, der für die Altgeräte-Entsorgung Geld nimmt: „Bei uns ist der Abtransport grundsätzlich unentgeltlich. Die 19,90 Euro sind für die Aufstellung eines Neugerätes z.B. im 3ten OG.“ Der BVT meint: Dann sollte der Service aber nicht „Altgeräte-Entsorgung“ heißen …

Fazit: Für alle Onlinehändler stellt sich die Frage, wie abmahnsicher sie zu ihren Kunden kommunizieren. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat zuletzt die Bundesländer zur Kontrolle der Händler aufgefordert und eigene umfangreiche Tests in Geschäften und bei Onlinehändlern ankündigt. Seit dem 1. Juni müssen Handelsunternehmen, die zur Rücknahme von Elektroaltgeräten verpflichtet sind und dies verweigern, mit einem Ordnungsgeld von bis zu 100.000 Euro rechnen. Weitere Informationen gibt es im BVT-Folder „Elektro-Altgeräte im Handel“, Anforderung per Mail: bvt@einzelhandel-ev.de

EU-Parlament: Keine europaweite Lieferpflicht für Online-Handel

Das Europäische Parlament setzt sich in einer gestern verabschiedeten Entschließung für die Abschaffung des Geoblockings und die Förderung des grenzüberschreitenden Online-Handels ein.
„Die EU-Abgeordneten haben dabei zu Recht erkannt, dass Geoblocking vor allem für kleine und mittelständische Online-Händler von großer Bedeutung ist“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. So sollen Einzelhändler auch in Zukunft autonom entscheiden dürfen, in welche Länder sie ihre Produkte liefern. Vor allem Mittelständler könnten durch eine Lieferpflicht in das gesamte EU-Gebiet überfordert werden. Denn die unterschiedlichen Sprachen sowie die voneinander abweichenden Rechtsvorschriften für Gewährleistung, Impressumspflichten oder Informationsvorgaben in den einzelnen Ländern seien eine große Herausforderung für die Händler.

„Das Parlament hat festgestellt, dass sich der Gesetzgeber jetzt auf eine Harmonisierung der Rechtsvorschriften der EU-Länder konzentrieren muss. Nur so kann der Handel dann auch das volle Potenzial des Binnenmarktes nutzen“, so Genth weiter. In Zeiten des Online-Handels spielten nationale Grenzen keine große Rolle mehr. Viele Händler würden aber durch die vielen unterschiedlichen Gesetze in den einzelnen Ländern vom grenzüberschreitenden Handel abgehalten. Gerade für kleinere Unternehmen, die sich keine eigenen Rechtsabteilungen leisten könnten, sei die Vielfalt an Regelungen oft nicht zu durchschauen.

Digitalisierung: Freien Wettbewerb schützen

Der gestern veröffentlichte Bericht des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen zur „Digitalen Welt und Handel“ fordert dazu auf, im Internet mit Hilfe der Kartellbehörden einen vielfältigen Wettbewerb sicherzustellen.
„Die staatliche Aufsicht muss den freien Wettbewerb auch im Netz weiterhin gewährleisten. Dazu gehören auch freie Vertriebsentscheidungen für die Einzelhändler“, so HDE-Bereichsleiter Peter Schröder. Die Kartellbehörden müssten wie bisher entschlossen gegen Versuche der Hersteller, den Wettbewerb zu beschränken, vorgehen. Denn nur dann könnten die Verbraucher die Vorteile des digitalisierten Handels nutzen. In der Vergangenheit hatte beispielsweise der Sportartikelhersteller Asics Händlern den Verkauf seiner Produkte über Marktplätze im Internet verboten, gleichzeitig aber selbst im Netz verkauft. Das Bundeskartellamt hat dieses Vorgehen mittlerweile untersagt.

Auch die Sachverständigen hatten festgestellt, dass die Verbraucher durch die Digitalisierung Zugang zu einem viel breiteren Angebot haben. Gleichzeitig ist die Transparenz bei Preis und Produktvergleichen deutlich gewachsen. „Einige Hersteller versuchen in dieser Situation, den aus der Digitalisierung resultierenden Preisdruck durch kartellrechtlich problematische Beschränkungen des Einzelhandels zu minimieren“, so Schröder. Der HDE macht sich schon seit langem dafür stark, die Autonomie der Handelsunternehmen beispielsweise bei der Wahl der Vertriebskanäle zu verteidigen.