28.06.2021 BMWi aktualisiert FAQs zu den staatlichen Finanzhilfen

Die FAQs zu den Beihilferegelungen für die staatlichen Hilfsprogramme wurden am 25.06.2021 aktualisiert. Sie enthalten neben Erläuterungen der neuen Beihilferegelung auch beispielhafte Berechnungen zur Schadenser­mittlung in verschiedenen Anwendungsfällen. In der Darstellung auf der Homepage des BMWi sind Fragen mit geändertem Text gelb markiert und inhaltliche Updates kursiv dargestellt.


18.06.2021 Aus Überbrückungshilfe III wird für Juli bis September 2021 Überbrückungshilfe III Plus

Bei der Überbrückungshilfe III ändert sich einiges +++ Schnelle Antragstellung lohnt sich: Nur Neuanträge auf Überbrückungshilfe III, die bis 30. Juni eingehen, können noch eine Abschlagszahlung erhalten. +++ Fortführung der Überbrückungshilfe mit dem neuen Programm Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli bis Ende September 2021

Das melden die zuständigen Bundesministerien auf ihrer Seite: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de


18.06.2021 Überbrückungshilfe III – wichtige Klarstellung zu Miet- und Pachtzahlungen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellt bezüglich der Behandlung von Miet- und Pachtzahlungen bei Betriebsaufspaltungen für die Überbrückungshilfe III klar:

„Sicherlich ist Ihnen die Diskussion bekannt, wie im Rahmen der Überbrückungshilfe III mit Miet- und Pachtzahlungen an Gesellschafter der antragstellenden Unternehmen im Rahmen einer steuerlichen Betriebsaufspaltung umzugehen ist. Es geht bspw. um Mietzahlungen einer Betriebs-GmbH an den Mehrheitsgesellschafter und Eigentümer des Betriebsgebäudes.

Hierzu haben uns inzwischen zahlreiche Fragen mit der Bitte um Klarstellung erreicht. Viele Antragsteller und prüfende Dritte gehen nach unseren Informationen offenbar davon aus, dass Mietzahlungen an Gesellschafter grundsätzlich förderfähig sind, sofern die Miete an den Gesellschafter als natürliche Person gezahlt wird.

Das ist nicht korrekt.

Um weitere Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich daher gerne klarstellen, dass diese Vorgehensweise nicht in Einklang mit den Regelungen in den Vollzugshinweisen und FAQ steht, wonach (i) Zahlungen innerhalb eines Unternehmensverbundes nicht förderfähig sind und (ii) steuerrechtliche Betriebsaufspaltungen als verbundene Unternehmen gelten: „Bei steuerrechtlichen Betriebsaufspaltungen werden Besitzunternehmen und Betriebsgesellschaften als verbundene Unternehmen behandelt.“ (ÜH III FAQ Ziffer 5.2) Mieten oder Pachten innerhalb eines Unternehmensverbundes stellen für den Unternehmensverbund keine Liquiditätsabflüsse dar und werden insoweit nicht bezuschusst. Dabei wird aus Gleichbehandlungsgründen auch nicht unterschieden, ob es sich bei dem Besitzunternehmen um eine natürliche Person, eine juristische Person oder um eine Personengesellschaft/-gemeinschaft handelt. Dies bedeutet, dass im Falle von steuerrechtlichen Betriebsaufspaltungen, Zahlungen innerhalb eines Unternehmensverbundes nicht förderfähig sind (unabhängig davon, ob es sich um Zahlungen an eine natürliche Person handelt oder nicht).

Die in den FAQ enthaltene Aussage, dass Zahlungen von Gesellschaften an einzelne Gesellschafter/innen (natürliche Personen) als Fixkosten anerkannt werden und damit förderfähig sind, ist lediglich eine Ergänzung und nicht als Ausnahme zu verstehen. Demzufolge sind bspw. Mietzahlungen von einem Unternehmen an einzelne Gesellschafter nur dann förderfähig, wenn im konkreten Fall keine Betriebsaufspaltung und somit auch kein verbundenes Unternehmen vorliegen.

Da im Falle einer steuerrechtlichen Betriebsaufspaltung immer verbundene Unternehmen vorliegen, steht es den Antragstellenden jedoch frei, die förderfähigen Kosten des gesamten Verbundes mit zu berücksichtigen. Anstatt der verbundinternen Miet- bzw. Pachtzahlungen können in solchen Konstellationen also bspw. die Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite und handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens als Fixkosten angesetzt werden (in Höhe von 50 Prozent des Abschreibungsbetrages, vgl. ÜHIII FAQ  Ziffer 2.4).

Gegebenenfalls notwendige Korrekturen bereits gestellter Anträge können im Rahmen der Schlussabrechnung erfolgen“.


23.02.2021 FAQs zur Überbrückungshilfe III überarbeitet

Die zuständigen Bundesministerien melden auf ihrer Internetseite:

Diese FAQ erläutern einige wesentliche Fragen zur Handhabung der dritten Förderphase des Bundesprogramms „Corona-Überbrückungshilfe“ (von November 2020 bis Juni 2021). Sie sind als Hintergrundinformationen für antragsberechtigte Unternehmen bzw. Steuerberater/innen (inklusive Steuerbevollmächtigten), Wirtschaftsprüfer/innen, vereidigte Buchprüfer/innen sowie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (im Folgenden: prüfende Dritte) gedacht.

Stand 23.02.2021 (Fragen mit geändertem Text gelb markiert, Updates kursiv dargestellt) Zu den FAQs hier (Link)


12.02.2021 Anträge können gestellt werden

Seit gestern ist die Antragsstellung auf Überbrückungshilfen III scharf gestellt. Das Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de meldet:

Die Überbrückungshilfe III kann ab sofort beantragt werden

Wir haben die Überbrückungshilfe erneut verlängert und deutlich vereinfacht. Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet – maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021. Näheres dazu


08.02.2021 Verbesserungen bei Überbrückungshilfe III

Intensive Gespräche des HDE mit dem Bundeswirtschaft- und dem Bundesfinanzministerium haben zu wesentlichen Verbesserungen bei der Überbrückungshilfe III geführt.

Gegenüber der am 19. Januar beschlossenen Überbrückungshilfe konnten wir folgende Verbesserungen erreichen:

  1. Der maximale Zuschuss für verbundene Unternehmen beträgt 3 Millionen Euro pro Monat. Damit wird für verbundene Unternehmen der monatliche Zuschuß von 1,5 Mio. € verdoppelt.
  2. Die ursprüngliche vorgesehen Voraussetzung „Gewinn aus regulärer Geschäftstätigkeit in 2019 und Verlust in 2020“ für die Berücksichtigung der Teilwertabschreibungen wurde vollständig gestrichen. Damit wurde eine unserer wichtigen Hauptforderungen erfüllt.  
  3. „Die Sonderregelung kann in Anspruch genommen werden von Unternehmen des Einzelhandels. Das gilt auch für Kooperationen von Einzelhändlern“. Damit können nun auch Einkaufskooperationen grundsätzlich Teilwertabschreibungen geltend machen. Die Berücksichtigung von Einkaufskooperationen ist zu begrüßen, da die genossenschaftlichen Einkaufskooperationen bestellte Waren nicht an die Einzelhändler weitergeleitet haben, so dass jetzt unverkaufte Warenbestände dort lagern, die eigentlich auf der Ebene der Händler bestehen würden.
  4. Bei der nach den Regeln der handelsrechtlichen Rechnungslegung vorzunehmenden Warenwertabschreibung können ausschließlich aktuelle Wintersaisonwaren und verderbliche Waren zum Ansatz gebracht werden, die vor dem 1. Januar 2021 eingekauft wurden und bis 28. Februar 2021 ausgeliefert wurden. Maßgeblich zur Bestimmung des Einkaufsdatums ist der Zeitpunkt der verbindlichen Bestellung. Damit ist sichergestellt, dass es auf den Zeitpunkt der Bestellung ankommt und dass alle Lieferungen in den Warenbestand bis Ende Februar berücksichtigt werden.
  5. Zur Vereinfachung können bei Antragstellung für die Wertberichtigung pauschalierte Werte angesetzt werden. Bei der Schlussrechnung ist eine Einzelbewertung der Bestände vorzunehmen.
  6. Die Abschreibungen sollen jetzt nach den handelsrechtlichen Einzelwertberichtigungen vorgenommen werden, nicht nach der steuerrechtlichen Methode. Über die FAQ´s wird es hierzu konkrete Fallbeispiele geben, die eine nachvollziehbare Berechnung verdeutlichen werden. Hierzu stehen wir in enger Abstimmung mit dem BMWI.

Die Antragstellung soll nun schnellstmöglich nach Fertigstellung der Programmierung erfolgen, ebenso die anschließende Auszahlung der Abschlagszahlungen.

Unsere weiteren Forderungen nach Berücksichtigung eines Unternehmerlohns und von kalkulatorischen Mietkosten bleiben bestehen.


01.02.2021 Europäische Kommission beschließt befristeten Rahmen für staatliche Beihilfen

Die Bemühungen des HDE zur Veränderung der Beihilferegelungen hatten Erfolg. Der HDE hatte dringende Anpassungen des Europäischen Beihilferahmens gefordert.

Nun hat die Europäische Kommission beschlossen, den am 19.03.2020 verabschiedeten Befristeten Rahmen für staatliche Beihilfen zur Stützung der Wirtschaft angesichts des Ausbruchs von COVID-19 bis zum 31.12.2021 zu verlängern.

Außerdem wurde beschlossen, den Anwendungsbereich der EU-Beihilferegeln für Staatshilfen zu erweitern und bisherige Obergrenzen anzuheben sowie bestimmte rückzahlbare Instrumente in direkte Zuschüsse bis zum Ende des nächsten Jahres umzuwandeln.

Diese wesentlichen Verbesserungen sind hervorzuheben:

  • Für besonders von der Coronakrise betroffene Unternehmen, die im Förderzeitraum im Vergleich zum selben Zeitraum 2019 Umsatzverluste von mindestens 30 % hinnehmen mussten, kann der Staat einen Beitrag von bis zu 10 Mio. EUR je Unternehmen (zuvor 3 Mio. EUR) zu den nicht durch Erlöse gedeckten Fixkosten leisten.
  • Der bisher geltende Höchstsatz der begrenzten Beihilfebeträge, die auf der Grundlage des befristeten Rahmens gewährt werden können, wird je Unternehmen effektiv verdoppelt. Die neue Obergrenze beträgt 1,8 Mio. EUR je Unternehmen (zuvor 800 000 EUR).
  • Die Kommission wird den Mitgliedstaaten ferner die Möglichkeit bieten, auf der Grundlage des befristeten Rahmens gewährte rückzahlbare Instrumente (z. B. Garantien, Darlehen, rückzahlbare Vorschüsse) bis zum 31.12.2022 in andere Beihilfeformen wie direkte Zuschüsse umzuwandeln, sofern die Voraussetzungen nach dem befristeten Rahmen erfüllt sind.

    Die Anhebung der Beihilfegrenzen war deshalb besonders entscheidend, um die Möglichkeiten der neuen verbesserten Überbrückungshilfe III ausschöpfen zu können. Hier sind die monatlichen Auszahlungen auf 1,5 Mio. € begrenzt, jedoch ist der Förderzeitraum von November bis Juni zu berücksichtigen, so dass der alte Beihilferahmen von max. 3 Mio.€ pro Unternehmen bei größeren Unternehmen schnell aufgebraucht wäre und jetzt bis zu 10 Mio. € pro Unternehmen als Zuschuss möglich sind.

26.01.2021 Staatliche Hilfsprogramme reichen nicht aus

Die Handelsorganisation fordert in Gesprächen in Berlin und auf Landesebene weiterhin, dass die angekündigten Verbesserungen bei den Wirtschaftshilfen schnellstmöglich umgesetzt und Abschlagszahlungen jetzt zügig fließen müssen.

Hierzu haben wir ein Thesenpapier zu den Hintergründen und konkreten Forderungen zusammengestellt:

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie die beigefügten Materialien in Ihren Gesprächen mit relevanten Akteuren einsetzen!

Sehen Sie zudem die aktuelle HDE-Presse-Info hierzu:
Handelsverband fordert schnelle weitere Anpassung der Hilfsprogramme


20.01.2021 Finanzhilfen werden verbessert

Aktuelle Eckdaten aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) zur Überbrückungshilfe III (Ü III)

Das Wichtigste im Überblick:

Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30 Prozent Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten. Das heißt: Keine Differenzierung mehr bei der Förderung nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.

Erweiterung der monatlichen Förderhöhe: Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Mio. Euro pro Fördermonat (bisher 200.000 bzw. 500.000 Euro), sofern beihilferechtlich zulässig. Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.

Abschlagszahlungen: Abschlagszahlungen werden einheitlich gewährt bei der Überbrückungshilfe III nicht nur für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen. Abschlagszahlungen sind bis zu einer Höhe von bis zu 100.000 Euro für einen Fördermonat möglich statt bislang 50.000 Euro.

Neustarthilfe: Für Soloselbständige wird eine einmalige Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“) in Höhe von 50 Prozent des Referenzumsatzes in einer Gesamthöhe von bis zu 7.500 Euro gewährt, sofern keine sonstigen Fixkosten in der Überbrückungshilfe III geltend gemacht werden.

Anerkennung weiterer Kostenpositionen:
Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware werden als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt
Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden, wie z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops.

Weiteren Sonderregelungen: wurden für die Reisebranche, die Veranstaltungs- und Kulturbranche, den Einzelhandel (siehe PdF Erläuterungen) und die Pyrotechnik getroffen.

Antragstellung: Eine Antragstellung ist möglich, sobald die erforderlichen Programmierarbeiten der elektronischen Antragsplattform (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de), die beihilferechtliche Klärung und die notwendige Abstimmung der abzuschließenden Verwaltungsvereinbarung mit den 16 Ländern erfolgt ist.

Voraussichtlich startet das Programm im Februar mit der Antragsstellung sowie Abschlagszahlungen; die reguläre Auszahlung ist für März geplant.

Dies ist eine Information vom Newsroom-Team BMWi.


06.01.2021 Überbrückungshilfe III im Überblick

Die Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von Januar bis Ende Juni 2021. Ab Januar besteht für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen die Möglichkeit, Abschlagszahungen zu bekommen. Diese sollen im Laufe des Monats Januar in einem vereinfachten Antragsverfahren über die Plattform https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de geltend gemacht werden können. Auf der Seite finden Sie alle Informationen zu den Hilfen des Bundes.

Hier eine Informationsschrift des Bundeswirtschaftsministeriums mit Hinweisen zum Programm:


18.12.2020 Änderungen im Mietrecht: Wichtiger Schritt für viele Einzelhändler
Der Bundestag hat am 17.12.2020 eine wesentliche Vermutungsregelung beschlossen, die klarstellt, dass die Corona-Pandemie zu einer Störung der Geschäftsgrundlage im Gewerbemietverhältnis führen kann.

Vom aktuellen Lockdown betroffene Einzelhändler können damit künftig einfacher die Anpassung ihres Mietvertrags verlangen und erhalten mehr Rechtssicherheit, wenn sie wegen der staatlich angeordneten Ladenschließung die Miete kürzen wollen.

Nach der Gesetzesbegründung ist davon auszugehen, dass der gewerbliche Mieter die Belastungen infolge staatlicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie regelmäßig nicht alleine tragen muss. Dies macht den Weg für eine faire und solidarische Risikoverteilung zwischen den Mietvertragsparteien frei.


13.12.2020 Mehr Entschädigungen für den Handel gefordert

Die Überbrückungshilfe III soll erweitert und die Konditionen verbessert werden.

Im Beschlusspapier der Konferenz mit der Bundeskanzlerin heißt es für den Handel: „Der mit den Schließungsanordnungen verbundene Wertverlust von Waren und anderen Wirtschaftsgütern im Einzelhandel und anderen Branchen soll aufgefangen werden, in dem Teilabschreibungen unbürokratisch und schnell möglich gemacht werden. Zu inventarisierende Güter können ausgebucht werden. Damit kann der Handel die insoweit entstehenden Verluste unmittelbar verrechnen und steuermindernd ansetzen. Das sichert Liquidität.“

HDE-Pressemeldung zur Entschädigung für den Handel:


27.11.2020 Bundestag beschließt: 25 Millionen Euro für Innenstädte 

Am heutigen Freitag hat der Bundestag beschlossen, 25 Millionen Euro für Konzepte zur Zukunft unserer Innenstädte bereitzustellen. Der Handelsverband wertet dies als ein wichtiges Signal der Politik, den Händlern in der Innenstadt zu helfen. Bundeswirtschaftsminister Altmaier hatte gestern gegenüber dem Magazin der Spiegel geäußert,  dass es eine »nationale Aufgabe« sei, den Einzelhandel zu retten. Er sprach sich für mehr Hilfen bei der Digitalisierung und für verkaufsoffene Sonntage aus.

Jüngste Umfragen der Handelsorganisation hatten ergeben, dass die Innenstadthändler in den ersten drei Novemberwochen durchschnittlich ein Drittel weniger Umsatz erzielen konnten als im Vorjahreszeitraum.


27.11.2020 Überbrückungshilfe wird erweitert und verlängert

Als wichtigen Baustein zur Rettung zahlreicher innerstädtischer Handelsunternehmen wertet der Handelsverband Deutschland (HDE) die heute getroffene Entscheidung der Bundesregierung, die staatlichen Überbrückungshilfen auch für den Einzelhandel zugänglich zu machen.

In der Pressemeldung des Bundesfinanzministeriums heißt es hierzu:

„Da in vielen Wirtschaftszweigen die Geschäftstätigkeit weiterhin nur eingeschränkt möglich sein wird, haben sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier außerdem darauf verständigt, die bisherige Überbrückungshilfe bis Ende Juni 2021 zu verlängern und noch einmal deutlich auszuweiten… Es handelt sich um direkte Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.“


20.10.2020 Aktuelle Übersicht über niedersächsischen Corona Sonderprogramme auf der Internetseite der NBank 

Zur Übersicht der Hilfsprogramme (Link): hier

Darunter: Entlastung für Ausbildungsbetriebe. Antragstellung ist ab dem 11.11.2020 möglich. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen bestehende Ausbildungsverträge verlängern oder zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen, können Sie eine Prämie beantragen in Höhe von 500 bis 1.000 Euro.


29.05.2020

Notfall-Kinderzuschlag: Unterstützung für Ihre Beschäftigten in der Corona-Zeit

Die Corona-Pandemie stellt Familien vor finanzielle Herausforderungen: Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Kindern haben aktuell nur noch kleine Einkommen – trotz staatlicher Hilfen. Mit der Anpassung des Kinderzuschlags (KiZ) schützt das Bundesfamilienministerium Familien und Alleinerziehende mit kleinen Einkommen zusätzlich vor den Corona-Folgen.

Hier erfahren Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, wie sie ihre Beschäftigten über die Leistung informieren können.Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, wie sie ihre Beschäftigten über die Leistung informieren können.

25.05.2020

N-Bank warnt vor Fake-E-Mails zur Corona Soforthilfe

Auf ihrer Internetseite warnt die NBank vor Fake-E-Mails, in denen der Empfänger aufgefordert wird, eine Rückzahlung von im Rahmen der Corona-Soforthilfe-Programme des Landes Niedersachsen und des Bundes zu viel erhaltener Fördergelder vorzunehmen. Die NBank weist ausdrücklich darauf hin, dass sie nicht der Versender dieser Mails ist und gibt Betroffenen Hilfestellung, was zu tun ist:
Wie Sie jetzt weiter vorgehen können!


20.05.2020

Bundesagentur für Arbeit warnt vor gefälschten und betrügerischen E-Mails

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor betrügerischen E-Mails, die an Arbeitgeber verschickt werden. Mit dieser E-Mail werden Daten von Arbeitgebern, wie etwa Betriebsnummer, Namen und Sozialversicherungsnummern der Beschäftigten erfragt, um damit dann Kurzarbeitergeld zu beantragen. Die BA weist darauf hin, dass sie initiativ keine E-Mails an Arbeitgeber versendet, mit denen die Beantragung von Kurzarbeitergeld angestoßen werden soll. Arbeitgeber, die Opfer des Phishings geworden sind, sollten Strafanzeige stellen.

Darüber hinaus warnt die BA vor gefälschten E-Mails mit Schadsoftware. Die Absender nutzen in betrügerischer Absicht die Signatur der BA und stellen in der Betreffzeile einen Bezug zu älteren Stellenangeboten des Arbeitgebers her. Arbeitgeber sollten auf keinen Fall auf die E-Mail antworten und nicht auf den blau hinterlegten Link in der Nachricht klicken, sondern die E-Mail umgehend löschen.

Pressemeldung der BA hier

Erleichterte Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen: Verlängerung für Mai

Auf Drängen der Arbeitgeberverbände wurde die Erleichterung für Stundungen der Sozialversicherungsbeiträge nun (letztmalig) für den Monat Mai 2020 verlängert. Das vereinfachte Stundungsverfahren wird für den Mai an die Voraussetzung geknüpft, dass betroffene Arbeitgeber darlegen, welche konkreten ergänzenden Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern sie beantragt und bereits in Anspruch genommen haben. Damit soll dem Prinzip der Nachrangigkeit noch besser entsprochen werden. Insofern kann die für die Monate März und April 2020 eingeräumte vereinfachte Stundung nicht ohne Weiteres  – also antragslos – fortgeführt werden. Vielmehr bedarf es der erneuten Antragstellung.


21.04.2020

KfW-Schnellkredit

Seit dem 15. April kann der neue KfW-Schnellkredit beantragt werden. Die Auszahlungen beginnen ab dem 22. April 2020. Die wesentlichen Rahmenbedingungen sind folgende:

  • für Anschaffungen und laufende Kosten
  • kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 800.000 Euro
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
  • die KfW übernimmt 100% des Bankenrisikos

Nähere Informationen hier


07.04.2020

Bundesregierung beschließt weitergehenden KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Mittelständische Unternehmen, die im Jahr 2019 oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre einen Gewinn ausgewiesen haben, soll ein Sofortkredit gewährt werden. Der KfW-Schnellkredit kann nach Genehmigung durch die EU-Kommission starten. Die Bearbeitung wird ab Gründonnerstag angestrebt.

Eckpunkte des Programms.

Landeshauptstadt Hannover: Mittel des Soforthilfeprogramms sind ausgeschöpft

Die Stadt Hannover meldet am 7. April 2020, dass das Soforthilfeprogramm der Landeshauptstadt zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft ausgeschöpft sei. Es seien 2658 Anträge mit einem Volumen von deutlich mehr als zehn Millionen Euro eingegangen. Das Portal sei daraufhin jetzt geschlossen worden. Der Fachbereich Finanzen der Landeshauptstadt Hannover habe mit der Prüfung der vollständigen Anträge begonnen. Mit den ersten Auszahlungen werde in den kommenden Tagen gerechnet.

(Die Stadt Hannover hatte Mitte März 2020 mitgeteilt, dass sie Zuschüsse in Höhe von 10 Mio. Euro für Unternehmen und Freiberufler/innen über eine Onlinebeantragungsportal vergeben wird.)


03.04.2020

Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes –
Förderung der NBank

Die NBank aktualisiert laufend Informationen auf ihrer Homepage. Aus diesem Grund bitten wir Sie, bei Antragstellung die Formulare und Informationsblätter auf der Seite www.soforthilfe.nbank.de zu nutzen.

Wenn Sie als Soloselbständige/r oder Angehörige/r der Freien Berufe oder als kleines Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten in Folge der Covid-19-Pandemie in Ihrer Existenz bedroht sind, können Sie eine Soforthilfe bei der NBank elektronisch beantragen.

Selbst wenn Sie schon bis zum 31.03.2020 einen Antrag auf die vorhergehende Landesförderung gestellt haben, können Sie einen Antrag auf Bundesförderung stellen, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen.


Newsletter – nur für Mitglieder

Newsletter vom 01.04.2020
Antragstellung Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes

Newsletter vom 31.03.2020
Finanzielle Unterstützung für Unternehmen in der Corona Krise:

  • Bundes- und Landesprogramm
  • Niedersachsen-Liquiditätskredit
  • Niedersächsische Bürgschaftsbank NB
  • KfW-Sonderprogramm
  • Finanzamt
  • Krankenkasse
  • Kurzarbeitergeld
  • Vermietung
  • GEMA
  • Berufsgenossenschaft

Newsletter vom 24.03.2020
u.a. Entschädigung für Eltern und Kinderzuschlag

Newsletter vom 16.03.2020
u.a. Informationen zu geplanten Finanzhilfen von Bund und Ländern


25.03.2020

Finanzielle Unterstützung für Unternehmen in der Corona Krise
Aktuell werden viele Maßnahmen ergriffen, Förderprogramme an die aktuelle Situation angepasst und neu aufgelegt, um Unternehmen in der Corona Krise zu unterstützen und ihre Liquidität zu sichern. Wir haben einige wichtige Anlaufstellen für Sie zusammengefasst hier (Stand: 25.03.2020 – wird fortgeführt)


19.03.2020

Die GEMA teilt mit, dass für die von den Schließungen betroffenen Einzelhändler für diesen Zeitraum keine GEMA-Vergütungen zahlen müssen.