07.04.2020

Bundesregierung beschließt weitergehenden KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Mittelständische Unternehmen, die im Jahr 2019 oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre einen Gewinn ausgewiesen haben, soll ein Sofortkredit gewährt werden. Der KfW-Schnellkredit kann nach Genehmigung durch die EU-Kommission starten. Die Bearbeitung wird ab Gründonnerstag angestrebt.

Eckpunkte des Programms:

  • Der Schnellkredit steht mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind.
  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 3 Monatsumsätzen des Jahres 2019, maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50.
  • Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen.
  • Zinssatz in Höhe von aktuell 3% mit Laufzeit 10 Jahre.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.

 

Welche Möglichkeiten hat der Handel in Corona Zeiten sich die digitalen Medien zu Nutze zu machen? Hier einige Tipps und Ideen wie Sie als Händler die Krise meistern können.

 

Landeshauptstadt Hannover: Mittel des Soforthilfeprogramms sind ausgeschöpft

Die Stadt Hannover meldet, dass das Soforthilfeprogramm der Landeshauptstadt zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft ausgeschöpft sei. Es seien 2658 Anträge mit einem Volumen von deutlich mehr als zehn Millionen Euro eingegangen. Das Portal sei daraufhin jetzt geschlossen worden. Der Fachbereich Finanzen der Landeshauptstadt Hannover habe mit der Prüfung der vollständigen Anträge begonnen. Mit den ersten Auszahlungen werde in den kommenden Tagen gerechnet.


 03.04.2020

Änderung Verordnung  zur aktuellen Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie; diese tritt am 04.04.2020 in Kraft und mit Ablauf des 19.04.2020 außer Kraft. (Achtung: Pressemeldung vom 4.4.2020 des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zur Korrektur dieser Verordnung: hier)

 

Die Bundesagentur für Arbeit warnt vor einer betrügerischen Mail
Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse Mails, die unter der Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.
Bitte auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern umgehend löschen. Pressemeldung der Arbeitsagentur

 

Die NBank aktualisiert laufend Informationen auf ihrer Homepage. Aus diesem Grund bitten wir Sie, bei Antragstellung die Formulare und Informationsblätter auf der Seite www.soforthilfe.nbank.de zu nutzen.


02.04.2020

Nächtliche Anlieferung für den Handel zur Sicherung der Versorgung der Bevölkerung möglich. Runderlass des Ministeriums hier:

Pressemitteilung der Landeshauptstadt Hannover zum Soforthilfeprogramm hier:


01.04.2020
Newsletter für Mitglieder vom 01.04.2020.


31.03.2020:

Niedersächsische Verfügung der Landesschulbehörde zur Teilnahme an der Notbetreuung von Kindern der Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel.


Newsletter für Mitglieder vom 31.03.2020.


27.03.2020

Anträge auf Niedersachsen-Soforthilfe Corona

Ab sofort können die Anträge auf „Niedersachsen-Soforthilfe Corona“ sowie das Formular „De-minimis-Erklärung Soforthilfe“ elektronisch per E-Mail an die NBank gesendet werden.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Antrag und das Formular De-minimis-Erklärung herunterladen und auf PC speichern.
  2. Antrag und Formular „De-minimis-Soforthilfe“ sorgfältig am PC ausfüllen.
  3. Antrag, das De-minimis-Formular und den geeigneten Nachweis der Unternehmung senden an:  antrag@soforthilfe.nbank.de 

E-Mail-Adresse antrag@soforthilfe.nbank.de ausschließlich für die Übermittlung des Antrags nutzen!

Bei Fragen zu Förderung und Antragsstellung: beratung@nbank.de

Eine Bearbeitung des Formular „De-minimis-Soforthilfe“ ist nur möglich, wenn es zuvor auf dem Computer gespeichert wurde.
Laden Sie das Formular zunächst herunter und öffnen es anschließend von Ihrer Festplatte aus.

Bitte nutzen Sie den aktuellsten Adobe Reader.

 

NBank – Klarstellung zum „Förderprogramm Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“

Der Erlass zur Richtlinie Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen stellt klar, dass antragsberechtigt ist, wer eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage und/oder einen Liquiditätsengpass erleidet.

Es gibt drei Kriterien, die alternativ zur Anwendung kommen können. Es ist ausreichend, wenn ein Kriterium erfüllt ist.

  1. Im Monat, in dem der Antrag gestellt wird, liegt ein Umsatz- oder Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vergangenen Monate) im Vorjahr vor.
  2. Der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung wegen der Corona Krise geschlossen.
  3. Die vorhandenen liquiden Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus dem fortlaufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwand des Unternehmens (bzw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (Liquiditätsengpass). Für den Einsatz der vorhandenen Eigenmittel gilt, dass bei Personengesellschaften ein kalkulatorisches Schonvermögen in Höhe von 1.180 € pro Monat für den Lebensunterhalt des Inhabers sowie Mittel, die für die langfristige Altersvorsorge gebunden sind (z. B. Aktien, Immobilien) nicht herangezogen werden.

 

 26.03.2020

Landeshauptstadt Hannover: Zuschüsse in Höhe von 10 Mio. Euro für Unternehmen und Freiberufler*innen hier:

Die Landeshauptstadt Hannover erstellt derzeit ein Onlinebeantragungsportal, das eine einfache Antragstellung ermöglichen wird und bittet von vorherigen Antragstellungen per Zuschrift abzusehen. Diese können nicht berücksichtigt werden. Das Portal wird schnellstmöglich in der kommenden Woche online gehen. Weitere Informationen auf www.hannover.de


Allgemeinverfügung zur Durchführung des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) zur Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen. Ausnahmebewilligung vom 24.03.2020

Home Office:
Pragmatische Handlungsempfehlung zur Einhaltung datenschutzrechtlicher Anforderungen. Freundlichst überlassen von unserer Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH (GfP).


25.03.2020
Finanzielle Unterstützung für Unternehmen in der Corona Krise

Aktuell werden viele Maßnahmen ergriffen, Förderprogramme an die aktuelle Situation angepasst und neu aufgelegt, um Unternehmen in der Corona Krise zu unterstützen und ihre Liquidität zu sichern.
Wir haben einige wichtige Anlaufstellen für Sie zusammengefasst: Hier:

Unser Partner, die MADSACK Mediengruppe, hilft Händlern in der Coronakrise:
Machen Sie Ihr Angebot im Portal der HAZ bekannt
Viele Geschäfte, Restaurants, Kneipen, Cafés und Freiberufler in der Region Hannover leiden unter der Coronakrise. Sie sind Einzelhändler und bieten jetzt besondere Abhol- oder Liefer-Services an? Sie verkaufen Gutscheine, damit die Kunden später einkaufen können? Tragen Sie Ihre Aktion in das Hilfsportal ein – damit die Hannoveraner wissen, wie Sie unterstützt werden können.
Machen Sie Ihr Angebot bekannt


24.03.2020:
Newsletter für Mitglieder vom 24.03.2020.


23.03.2020:
Den aktuellen Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zum Vollzug des Infektionsgesetzes (IfSG) zur Beschränkung sozialer Kontakte finden Sie hier: Erlass vom 22.03.2020

Die Kontaktbeschränkungen enden am 18.04.2020 um 24:00 Uhr. Eine Verlängerung bleibt vorbehalten.

Unter Punkt 2. ist alles aufgeführt, was weiterhin zulässig ist. Für den Handel hat sich jedoch geändert, dass Betreibern von Baumärkten die Abgabe von Waren an nichtgewerbliche Kunden untersagt ist.

Hier: Alle niedersächsischen Erlasse sowie die jeweils aktuellen Erlasse der einzelnen Landesregierungen.


19.03.2020
In einem Acht-Punkte-Programm für den Einzelhandel hat der Handelsverband Deutschland (HDE) alle notwendigen Maßnahmen und Forderungen zusammengefasst, mit denen die Politik jetzt gefährdeten Einzelhändlern dringend helfen muss. Dabei geht es insbesondere um kurzfristige Liquidität, Steuerstundung, Entschädigung für Geschäftsschließungen sowie mehr Flexibilität für Arbeitnehmer und in der Logistik. Acht-Punkte-Programm

Die GEMA teilt mit, dass für die von den Schließungen betroffenen Einzelhändler für diesen Zeitraum keine GEMA-Vergütungen zahlen müssen.


18.03.2020:
Allgemeine Ausnahme vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Beförderungen zur Sicherstellung der Warenverfügbarkeit als Folge der Verbreitung des Coronavirus (Aktueller, erweiterter Erlass des Wirtschaftsministeriums. Ersetzt den vom 10.03.2020.)

Hier: Erlass vom 18.03.2020.


Seit 17.03.2020 06:00 Uhr gelten weitere Ausnahmen und Sonderregelungen in Niedersachsen.

In der Pressekonferenz vom 16.03.2020 um 17:00 Uhr gaben Ministerpräsident Stephan Weil und Gesundheitsministerin Carola Reimann bekannt, dass alle Geschäfte, die nicht mit Gütern des täglichen Bedarfs handeln, ab dem 17.03.2020 6:00 Uhr geschlossen bleiben.

Geschäfte des täglichen Bedarfs – Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Drogeriemärkte, Apotheken, Zeitungsläden, Tankstellen – bleiben weiterhin geöffnet. Für diese wird zudem das Sonntagsöffnungsverbot aufgehoben, um die Versorgung sicherzustellen.

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 18.04.2020.


16.03.2020:
Den Runderlass des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finden Sie hier: Erlass vom 16.03.2020

Newsletter für Mitglieder vom 16.03.2020.

Newsletter  für Mitglieder vom 16.03.2020.


Ständig aktualisierte Informationen finden Sie beim Handelsverband Deutschland unter

https://einzelhandel.de/coronavirus

Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie – Hinweise für die Praxis

Die folgenden Ausführungen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) geben einen Überblick über die arbeitsvertraglichen Folgen, wenn Arbeitnehmer wegen des Coronavirus nicht beschäftigt werden und über die Auswirkungen auf Entsendungen von Arbeitnehmern in das Ausland. Zudem wird dargestellt, welche Vorbereitungshandlungen getroffen werden können, um innerbetriebliche Folgen möglichst einzugrenzen und auch datenschutzrechtliche Aspekte werden erörtert.

Details finden Sie hier: BDA Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie

Bei speziellen Fragen zum niedersächsischen Tarifrecht wenden Sie sich bitte an unsere Juristen.

Außerdem: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat zu Fragen rund um das Coronavirus eine Hotline für Unternehmen eingerichtet, die von Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr unter 030 18615 1515 erreichbar ist. Auf der Internetseite des BMWi sind zentrale Informationen für Unternehmen zusammengetragen, u. a. zu möglichen Unterstützungsmaßnahmen.