Der Markt für Grillgeräte und Zubehör wächst nach wie vor, so das Ergebnis der Studie „Branchenfokus Grillen“ des Instituts für Handelsforschung Köln (IFH) in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Garten (IVG) e.V. Dennoch zeichnet sich anhand der Zahlen aus 2016 ab, dass der Markt langsam gesättigt ist. Erstmals über 1,2 Milliarden Euro Marktvolumen waren zwar ein absoluter Rekord der Umsätze, aber die Wachstumsrate von 1,7 % ist kleiner als in den Jahren zuvor. Zwei Drittel der Umsätze entfallen auf Grillgeräte, der Löwenanteil davon auf Holzkohlegrillgeräte. Je ein Sechstel entfallen auf Grillzubehör und Brennstoffe. Die höchste Steigerungsrate bei den Warengruppen hatte Grillzubehör. Als Grund sehen die Experten die Tatsache, dass die Haushalte mit Grillgeräten mittlerweile gut ausgestattet sind, was zu steigenden Investitionen beim Zubehör führt. Hersteller und Händler bieten zudem ein immer größeres Grillsortiment an: Das innovative Zubehör reicht von Pizzasteinen über Wokeinsätze bis hin zu Fleischthermometern und Gemüsekörben. Auch an dieser Stelle zeigt sich, dass das Grillen im heimischen Garten immer „professioneller“ betrieben wird, entsprechend qualitativ und umfangreich soll auch das Zubehör sein.