Davon, wie sich der Handel aktuell darum kümmert, dass lebenswichtige Waren an die Kunden kommen, hat sich der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil heute in Hannover selbst ein Bild gemacht. Beim Besuch des EDEKA Supermarkts Wucherpfennig am Südbahnhof dankte er exemplarisch für die vielen Geschäfte und Verkaufsstellen des Landes den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz.

Weil zeigte sich von den Mengen, Abläufen und Anforderungen, die der Handel aktuell bewältigt, tief beeindruckt. Es gäbe keinen Anlass zu Hamsterkäufen, versicherte der MP und mahnte die Bürgerinnen und Bürger zu besonnenem Einkauf, Einhaltung der Hygienevorschriften und einem solidarischen Miteinander.

Dem Handel sagte er weiterhin die unbürokratische Unterstützung und Hilfe der Politik zu. Unter anderem stellte er nochmals klar, dass die Beschäftigten in Handelsunternehmen, die der Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge dienen, ihre Kinder in die Notbetreuung geben dürfen.

Die Coronakrise verlangt dem gesamten Handel aktuell viel ab: Während die einen durch öffentlichen Erlass gezwungen sind, ihre Geschäfte zu schließen und einige daher in ihrer Existenz bedroht sind, bemüht sich vor allem der Lebensmitteleinzelhandel gerade nach Kräften, die Versorgung der Bevölkerung aufrecht zu erhalten.

Schnelle Hilfe und vereintes Handeln sind jetzt angezeigt. In einem Acht-Punkte-Programm für den Einzelhandel hat der Handelsverband Deutschland (HDE) alle notwendigen Maßnahmen und Forderungen zusammengefasst, mit denen die Politik jetzt gefährdeten Einzelhändlern dringend helfen muss. Dabei geht es insbesondere um kurzfristige Liquidität, Steuerstundung, Entschädigung für Geschäftsschließungen sowie mehr Flexibilität für Arbeitnehmer und in der Logistik.

Das Acht-Punkte-Programm erhalten Sie hier:

Inhaber und Geschäftsführer Thorsten Wucherpfennig (li) im Gespräch mit Ministerpräsident Stephan Weil

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