Aktuell geltende Verordnungen in Niedersachsen:

Am 10.01.2021 tritt eine neue Version der Verordnung in Kraft.


Alle weiteren aktuellen Vorschriften der Landesregierung zu Corona finden Sie auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html


16.12.2020 Hier der Verordnungstext in zwei Leseversionen:

16.12.2020 In der ab dem 16. Dezember 2020 geltenden Fassung der Niedersächsischen Corona-Verordnung – die eine Laufzeit bis zum 10. Januar 2021 hat – ist im Zuge des Lockdowns für weite Teile des Einzelhandels in § 10 Absatz 1b die Regelung zu finden, dass für den Kundenverkehr und Besuche alle Verkaufsstellen des Einzelhandels, einschließlich der Outlet-Center und der Verkaufsstellen in Einkaufscentern, geschlossen sind, ausgenommen die Verkaufsstellen für die Versorgung mit Lebensmitteln oder mit Gütern oder Dienstleistungen des täglichen Bedarfs in den Betrieben und Einrichtungen

1.            des Lebensmittelhandels,
2.            der Wochenmärkte in Bezug auf den Handel mit Lebensmitteln,
3.            des landwirtschaftlichen Direktverkaufs und der Hofläden
in Bezug auf den Handel mit Lebensmitteln,
4.            des Getränkehandels,
5.            der Abhol- und Lieferdienste,
6.            der Reformhäuser,
7.            der Babyfachgeschäfte,
8.            der Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien,
9.            der Optikerinnen, Optiker, Hörgeräteakustikerinnen und Hörgeräteakustiker,
10.          der Tankstellen und Autowaschanlagen,
11.          der Kraftfahrzeug- oder Fahrrad-Werkstätten und der Reparaturwerkstätten für Elektronikgeräte,
12.          der Banken und Sparkassen,
13.          der Poststellen,
14.          der Reinigungen,
15.          der Waschsalons,
16.          der Zeitungsverkaufsstellen,
17.          des Tierbedarfshandels,
18.          des Futtermittelhandels,
19.          für den Verkauf von Weihnachtsbäumen,
20.          des Großhandels und der Baumärkte, jeweils nur für gewerbliche Kundinnen und Kunden,
21.          des Brenn- und Heizstoffhandels,
22.          des Brief- und Versandhandels,
23.          der Verkaufsstellen von Fahrkarten für den Personenverkehr.

Zulässig sind auch Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment, das auch regelmäßig Waren umfasst, die dem Sortiment einer der in Satz 1 Nrn. 1 bis 9 und 16 bis 19 genannten Verkaufsstellen entsprechen, wenn die Waren den Schwerpunkt des Sortiments bilden; bilden die betreffenden Waren nicht den Schwerpunkt des Sortiments, so ist der Verkauf nur dieser Waren zulässig.

Zulässig ist auch die Auslieferung jeglicher Waren auf Bestellung sowie deren Verkauf im Fernabsatz zur Abholung bei kontaktloser Übergabe außerhalb der Geschäftsräume unter Wahrung des Abstandsgebots nach §2 Abs. 2 Satz 1.

Die Ausweitung der regelmäßigen Randsortimente durch die Betriebe und Einrichtungen nach Satz 1 den Ziffern 1 bis 23 ist unzulässig.

In § 10a der Niedersächsischen Corona-Verordnung ist der Verkauf und die Abgabe von Feuerwerkskörpern und anderen pyrotechnischen Gegenständen für unzulässig erklärt. Konkret heißt es hier:

(1) Der Verkauf und die Abgabe von Feuerwerkskörpern und anderen pyrotechnischen Gegenständen sind unzulässig. Satz 1 gilt nicht für pyrotechnische Gegenstände, die als Leuchtzeichen in der Schifffahrt oder im Flugverkehr zugelassen sind oder der Wahrnehmung staatlicher Aufgaben dienen.

(2) Das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern und anderen pyrotechnischen Gegenständen ist untersagt. Satz 1 gilt nicht für die Nutzung pyrotechnischer Gegenstände als Leuchtzeichen in der Schifffahrt oder im Flugverkehr oder bei der Wahrnehmung staatlicher Aufgaben.

(3) Das Veranstalten von Feuerwerk für die Öffentlichkeit ist verboten.

Nach § 10 Absatz 1a der ab dem 16.12.2020 geltenden Niedersächsischen Corona-Verordnung kann die zuständige Behörde den Verkauf und die Abgabe alkoholischer Getränke an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten untersagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass es an diesen Orten oder in ihrer unmittelbaren Umgebung aufgrund von gemeinschaftlichem Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit zu Verstößen gegen § 2 (Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot) kommt, wobei in solchen Fällen das Verbot angemessen zu befristen ist.