Positiv sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) Vorschläge der Arbeitsgruppe Finanzen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine Reform der Unternehmensteuern.

„In anderen Staaten wie den USA werden die Unternehmen steuerlich entlastet. Angesichts des weltweiten Online-Handels ist eine Reform der Unternehmensteuer deshalb ein wichtiges Stück Standortpolitik“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Anpassungen bei den Steuern für Unternehmen seien auch eine Frage des Wettbewerbs in einer globalisierten Welt.

Ein wesentlicher Punkt für den Handel in Deutschland sind dabei die Hinzurechnungen bei der Gewerbesteuer. „Die Hinzurechnungsregelungen bei der Gewerbesteuer sind kompliziert, ungerecht und passen nicht zu der der auch von Deutschland unterstützten Idee einer EU-weiten Harmonisierung der Steuerregeln“, so Genth weiter. Die Gewerbesteuer müsse deshalb durch eine andere Form der Kommunalfinanzierung ersetzt werden. Mindestens sollten aber die Hinzurechnungen abgeschafft werden. Denn die Hinzurechnungen können in umsatzarmen Jahren dafür sorgen, dass die Händler für die Gewerbesteuerzahlungen an die finanzielle Substanz gehen müssen. Gerade im aktuellen Strukturwandel überfordert das die Händler in einigen Fällen.

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Aktuelle Meldungen