23. Juli 2020

Der runde Tisch, zu dem Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Sozialministerin Carola Reimann Vertreter der Wirtschaft, der Gewerkschaften und Kirchen sowie der kommunalen Spitzenverbände eingeladen hatten, hat sich gestern, am 22. Juli 2020 darauf geeinigt, dass Geschäfte in Niedersachsen auch in diesem Jahr an insgesamt vier Sonntagen öffnen können.

Eine landesweite Vorgabe wird es nicht geben.

In jeder Kommune sollen alle regionalen und örtlichen Akteure selbst darüber abstimmen.

Ausgenommen von der Regelung sind die Adventssonntage, der 27. Dezember und der 1. November (Allerheiligen) sowie der 15. (Volkstrauertag) und 22. November (Totensonntag).

Ein Anlass ist für die Öffnung erforderlich, jedoch soll und muss er aufgrund der Corona-Pandemie kleiner ausfallen. Räumlich begrenzte Töpfer- und andere Freiluftmärkte, aber auch die Einbindung von Schaustellern, Kunst- und Kulturschaffenden wird vom runden Tisch angeregt.

Handelsverband, Vertreter der IHK und des Wirtschaftsverbandes UVN begrüßen diesen Kompromiss. „Wenn der gefundene Kompromiss zu mehr Rechtssicherheit für die Durchführbarkeit verkaufsoffener Sonntage führt, haben alle Beteiligten gemeinsam etwas für die Sichtbarmachung des stationären Einzelhandels in Niedersachsen nach dem Corona-Shutdown erreicht“, kommentiert Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Niedersachsen-Bremen, Mark-Alexander Krack das Ergebnis.

Die komplette Pressemeldung der Landesregierung finden Sie hier (pdf):