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Aktuelle HDE-Umfrage zum Iran-Krieg: Einzelhandel fordert wirksame Kostenentlastung

Angesichts der massiven Belastungen von Unternehmen und Verbrauchern fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) wirksame und schnelle Maßnahmen zur Entlastung. Eine aktuelle HDE-Trendumfrage zeigt die hohe Betroffenheit der Branche und die kritische Bewertung der bisher von der Bundesregierung getroffenen Maßnahmen.

„Die Kosten explodieren. Bei Energie und Personal hatten wir schon vor dem Iran-Krieg eine mehr als schwierige Situation. Das wurde und wird derzeit noch herausfordernder. Deshalb darf die Bundesregierung nicht bei den von ihr verkündeten Trostpflastern stehen bleiben. Wir brauchen echte Reformen mit nachhaltiger Wirkung“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Die aktuelle HDE-Umfrage macht die große Unzufriedenheit im Einzelhandel deutlich: So bewerten 85 Prozent der befragten Händler die Kraftstoffsteuersenkung als unzureichend und als Tropfen auf den heißen Stein. Bei der Entlastungsprämie von 1000 Euro wird große Ablehnung sichtbar: 83 Prozent der Befragten sehen die Zahlung einer solchen Entlastung als staatliche Angelegenheit an, nicht als Leistung der Arbeitgeber. „Es kann doch nicht sein, dass der Staat den Bürgern Entlastung verspricht und dann die Unternehmen auffordert, das zusätzlich zum normalen Lohn aus ihren Budgets zu bezahlen. Das ist schlicht unredlich. Wer anschafft, muss auch zahlen. Ansonsten sorgt das in diesen ohnehin wirtschaftlich schwierigen Zeiten für enorme finanzielle Mehrbelastungen bei Unternehmen“, so von Preen weiter.

Die Handelsunternehmen sehen sich an der Schmerzgrenze. 89 Prozent rechnen infolge des Kriegs im Iran mit weiteren Kostensteigerungen und sind ratlos, wie sie die zusätzlichen Ausgaben erwirtschaften sollen. „Das sind dramatische Werte. Die Bundesregierung muss reagieren. Wir brauchen jetzt spürbare Entlastungen. Dazu muss endlich die Stromsteuer für alle Unternehmen und Privatverbraucher auf das zulässige Minimum abgesenkt werden. Gleichzeitig ist der Faktor Arbeit zu teuer, wir brauchen einen Deckel für die Lohnnebenkosten bei 40 Prozent“, so der HDE-Präsident. Die HDE-Umfrage zeigt, dass aufgrund der Kostensteigerungen 72 Prozent der Händler kurz- und mittelfristig Arbeitsplätze in ihren Unternehmen in Gefahr sehen.

Die Umfrage wurde vom Handelsverband Deutschland vom 16. bis zum 20. April 2026 durchgeführt. Insgesamt antworteten 436 Handelsunternehmen aus ganz Deutschland.

Quelle: HDE

Polizeiliche Kriminalstatistik für 2025: Ladendiebstahl weiterhin auf hohem Niveau – Handelsverband fordert Konsequenzen und wirksame Bekämpfung

Die Zahl der Ladendiebstähle in Deutschland bleibt nach wie vor auf hohem Niveau. Das zeigt die heute veröffentlichte polizeiliche Kriminalstatistik für das vergangene Jahr. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der einfachen Ladendiebstähle zwar um sechs Prozent. Das ist aber aus Sicht des Handelsverbandes Deutschland (HDE) kein Grund zur Entwarnung. Denn viele Taten werden nicht angezeigt und tauchen dementsprechend gar nicht in der Statistik auf.

Bei den schweren Ladendiebstählen etwa durch Banden verharrt der Wert mit insgesamt über 25.000 angezeigten Taten auf dem hohen Vorjahresniveau.

„Der leichte Rückgang der Ladendiebstähle im Vergleich zum Vorjahr darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass dem Einzelhandel jährlich ein Schaden von drei Milliarden Euro durch Diebstahl entsteht. Die Zahl der Ladendiebstähle ist nach wie vor inakzeptabel hoch. Ladendiebstahl ist kein Kavaliersdelikt“, mahnt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Die polizeiliche Kriminalstatistik weist zudem zurecht auf ein sehr großes Dunkelfeld hin, da bei weitem nicht alle Taten angezeigt werden. Der HDE schätzt, dass so mehr als 90 Prozent der Ladendiebstähle gar nicht Aufnahme in die Statistik finden. „Viele Handelsunternehmen geben an, dass in der Praxis Anzeigen nicht weiterverfolgt und nach kurzer Zeit fallen gelassen werden. Daher ersparen sie sich oftmals den Aufwand und bringen Diebstähle gar nicht zur Anzeige. Wir fordern deshalb die konsequentere und spürbarere Bestrafung von Ladendiebstählen“, so Genth.

Der schwere, beispielsweise bandenmäßig organisierte, Ladendiebstahl ist ein besonders großes Problem für den Einzelhandel. Die aktuellen Zahlen belegen, dass die Fälle 2025 im Vergleich zum Vorjahr weiterhin auf konstant hohem Niveau bleiben. „Insbesondere der bandenmäßig organisierte und gewerbsmäßige Ladendiebstahl muss intensiver bekämpft werden. Handelsunternehmen müssen sich darauf verlassen können, dass der Staat mit seinen Behörden die Achtung und den Schutz des Eigentums zuverlässig und effizient sicherstellt. Da braucht es eine konsequentere Strafverfolgung und Sanktionierung der überführten Täter. Nur so lassen sich organisierte Banden abschrecken“, so Genth.

Weitere Informationen unter: einzelhandel.de/stopladendiebstahl

Parlamentswahl in Ungarn – Handelsverband begrüßt pro-europäischen Kurswechsel

Nach der Parlamentswahl in Ungarn und dem deutlichen Sieg der reformorientierten Tisza-Partei unter Péter Magyar sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) die Chance für grundlegende Korrekturen in der ungarischen Wirtschafts- und Europapolitik.

„Wir begrüßen den Wahlausgang ausdrücklich. Ungarn hat sich für einen Kurs entschieden, der eine stärkere Zusammenarbeit mit der Europäischen Union ermöglicht. Damit kann auch der EU-Binnenmarkt wieder weiter in den Mittelpunkt rücken“, so die HDE-Geschäftsführerin für Europapolitik, Antje Gerstein. Die Wahl galt im Vorfeld als richtungsweisend für die zukünftige Rolle Ungarns in der EU und wurde von vielen Beobachtern als Entscheidung zwischen weiterer Abschottung und einer Rückkehr zu europäischer Integration bewertet.

Aus Sicht des HDE ist mit dem Regierungswechsel insbesondere die Hoffnung verbunden, dass wirtschaftspolitische Eingriffe der vergangenen Jahre überprüft und zurückgenommen werden. Dazu zählen Maßnahmen wie Margenbegrenzungen, staatliche Preisvorgaben sowie Verpflichtungen zur Lagerhaltung und Angebotsgestaltung, die insbesondere ausländische – und damit vorwiegend deutsche – Handelsunternehmen belasten. „Diese Eingriffe wurden regelmäßig mit der Inflationsbekämpfung begründet, dienten jedoch vielfach innenpolitischen Zwecken und gingen zulasten fairer Wettbewerbsbedingungen im europäischen Binnenmarkt“, so Gerstein weiter.

Der HDE erwartet nun, dass Ungarn unter der neuen Regierung zu mehr Rechtsstaatlichkeit, verlässlichen Rahmenbedingungen und einer freien Marktwirtschaft zurückkehrt. „Der Wahlausgang zeigt deutlich, dass protektionistische und marktverzerrende Maßnahmen keinen nachhaltigen Erfolg bringen. Wir hoffen, dass Ungarn künftig wieder ein verlässlicher Partner im europäischen Binnenmarkt wird – im Interesse von Unternehmen wie auch der Verbraucherinnen und Verbraucher“, betont Gerstein abschließend.

Quelle: HDE

Wir suchen das Gesicht des Handels 2026

Der HDE sucht auch 2026 wieder ein Gesicht des Handels. Bewerben können sich alle, die im Einzelhandel beschäftigt sind. Zu gewinnen gibt es eine Reise nach Berlin und 1.000 Euro Taschengeld sowie die Teilnahme am Handelskongress Deutschland.

Mit dem Preis für das Gesicht des Handels würdigt der HDE das große Engagement und die wichtige Rolle der Beschäftigten im Einzelhandel. Bewerben können sich alle, die im Einzelhandel tätig sind. Ausgeschlossen sind Inhaber und Unternehmenseigentümer. Der HDE verleiht die Auszeichnung bereits seit 2011. Das Gesicht des Handels wird von einer Jury aus Personalexperten von Handelsunternehmen ausgewählt.

Die Verleihung des Titels erfolgt sodann im Rahmen des Handelskongresses Deutschland, der am 18. und 19. November 2026 in Berlin stattfindet (mehr Informationen unter www.handelskongress.org). Als Preis winken dem Gesicht des Handels und einer Begleitperson eine Reise nach Berlin inklusive zwei Karten für den Handelskongress, zwei Hotelübernachtungen sowie 1.000 Euro Taschengeld. Es warten Blicke hinter die Kulissen der Veranstaltung und spannende Begegnungen in der Hauptstadt.

Wer das Gesicht des Handels 2026 werden möchte, kann sich bis zum 1. September 2026 online bewerben. Um an dem Wettbewerb Gesicht des Handels teilnehmen zu können, müssen die Bewerberinnen und Bewerber ihre persönlichen Daten, ein Foto und ein kurzes Motivationsschreiben (max. 4.000 Zeichen) absenden.

Hier geht’s zur Bewerbung

Einigung der Regierungskoalition: HDE mahnt weiter großen Reformbedarf an

Der Handelsverband Deutschland (HDE) mahnt weiter großen Reformbedarf an. Die heute vorgestellten Pläne der Regierungskoalition sind zum Teil als gute erste Schritte in Richtung Entlastung zu sehen, gleichzeitig darf es nicht bei diesen minimalinvasiven Sofortmaßnahmen bleiben. Insbesondere fordert der HDE die Bundesregierung zu mutigen strukturellen Reformen wie der notwendigen Deckelung der Lohnnebenkosten und dem Abbau von Bürokratie auf.

„Das Signal stimmt. Sowohl die Logistik im Einzelhandel als auch die Privatverbraucher brauchen Entlastung bei den Treibstoffkosten. Es wird sich allerdings noch zeigen müssen, ob die Maßnahmen der Realität standhalten und dann für spürbare Preissignale sorgen können. Positiv ist auch, dass klar vereinbart wurde, dass das System der Gesundheitskosten an die tatsächlichen Einnahmen in diesem Bereich angepasst werden muss. Hier müssen rasch Taten folgen. Es braucht die grundsätzliche Deckelung der Lohnnebenkosten bei 40 Prozent. Die Kosten für den Faktor Arbeit laufen aus dem Ruder“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Als hoffnungsvolles Zeichen sieht der HDE auch die konkrete Ankündigung einer Einkommensteuerreform. „Mittlere und untere Einkommen zu entlasten ist lange angekündigt. Wenn das nun kommt, ist das auch für den Konsum eine gute Nachricht. Bei der Gegenfinanzierung ist allerdings entscheidend, dass man die positiven Effekte nicht gleich wieder konterkariert. Wer beispielsweise im Gegenzug die Mehrwertsteuer erhöht, führt die Einkommensteuerreform ad absurdum und zerstört direkt wieder alle Aufbruchssignale für den Konsum“, so Genth weiter. Hier müsse im Vorfeld sorgfältig abgewogen werden, welche Maßnahmen welche Wirkungen auslösen. Auch bei den steuer- und abgabenfreien 1.000 Euro, die Unternehmen ihren Beschäftigten zugute kommen lassen sollen, sieht der HDE Risiken. Denn gerade in diesen für große Teile des Einzelhandels schwierigen Zeiten könnten sich viele Unternehmen eine solche Sonderzahlung schlicht nicht leisten. Hinzu kommen die überzogenen aktuellen Forderungen der Gewerkschaft in der bevorstehenden Tarifrunde im Einzelhandel.

„Insgesamt sollen die Beschlüsse der Koalitionspartner wohl ein schnellwirkendes Pflaster gegen die steigenden Kraftstoffpreise sein. Gleichzeitig darf das aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der grundsätzliche Reformbedarf in Deutschland nach wie vor akut und riesengroß ist. Es ist schon enttäuschend, dass im Zuge der jetzt verkündeten Maßnahmen beispielsweise nicht die Stromsteuer für alle Unternehmen und Privatverbraucher gesenkt wurde. Das wäre ein wirkmächtiges Signal an die Wirtschaft und die Menschen“, so Genth.

Quelle: HDE

Verkaufsverbot für Lachgas und weitere Stoffe

Aufgrund einer Änderung des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) im November letzten Jahres tritt ab dem 12.04.2026 bundesweit ein Handels-, Herstellungs- und Abgabeverbot bezüglich der Chemikalien Gamma-Butyrolacton (GBL) und 1,4-Butandiol (BDO), welche als Basis für sogenannte K.O.-Tropfen dienen, in Kraft. Für Distickstoffmonoxid, umgangssprachlich auch als Lachgas bezeichnet, greift das Verkaufsverbot ebenfalls, jedoch mit etwas mehr Ausnahmen.

Eingeschränkter stationärer Handel und vollständiges Verbot von Online- sowie Automatenverkauf

Praktisch wird ab dem Stichtag jegliche Abgabe von GBL, BDO und Lachgas online sowie über Verkaufsautomaten verboten. Bei GBL und BDO gilt das generelle Verkaufsverbot auch für den stationären Handel. Der stationäre Handel mit Lachgas wird an Minderjährige verboten. An Volljährige ist ein Verkauf bzw. eine Abgabe und der Besitz von Lachgas sowie Lachgas enthaltenen Produkten ab dem Stichtag nur noch im stationären Handel möglich, solange ein vorgegebener Grenzwert von 8,4 Gramm Füllmenge pro Kartusche oder maximal 10 Stück mit weniger als 8,4 Gramm Füllmenge pro Verkaufsvorgang nicht überschritten werden.

Strafbarkeit von Verstößen

Verstöße gegen die Verbote im Hinblick auf diese drei sogenannten neuen psychoaktiven Stoffe sind nach § 4 NpSG strafbar und mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe zu ahnden.

Verbotsausnahme für Industrie und Wissenschaft

Erlaubt bleibt die industrielle, gewerbliche oder wissenschaftliche Nutzung der drei Stoffe und damit naturgemäß auch der Verkauf zu solchen Zwecken, solange ein Missbrauch ausgeschlossen werden kann. Wer zukünftig mit derartigen Stoffen agiert, sollte aber genau prüfen, welche Sicherheitsrisiken bestehen und dokumentieren bzw. belegen können, dass die Stoffe ausschließlich für technische oder wissenschaftliche Zwecke genutzt werden.

Verbotsausnahme bei untrennbarer Vermischung

Eine wichtige Ausnahme sieht das Gesetz für Fälle vor, in denen der neue psychoaktive Stoff nur mit unverhältnismäßigem Aufwand extrahiert werden kann. Dies betrifft vor allem Produkte, in denen der Stoff nicht separat enthalten, sondern zu anderen Stoffen zugemischt ist. Ist eine Heraustrennung aus dem Produkt unmöglich oder unverhältnismäßig aufwendig, ist mangels Missbrauchsgefahr ein Verkauf des Produkts ausnahmsweise doch zulässig.

Berührung zum Einzelhandel

Die drei neuen psychoaktiven Stoffe dürfte kaum ein Einzelhändler in Reinform im Sortiment haben. Aber im Einzelhandel teilweise angebotene „Sahnekapseln“, das sind mit Lachgas gefüllte Kapseln, welche eigentlich in Aufschäumgeräte zum Aufschlagen von Sahne gesteckt werden sollen, sind laut Gesetzgeber zur Berauschung zweckentfremdet worden. Der Verkauf solcher Lachgas enthaltender Kapseln an Minderjährige ist somit nunmehr ab dem Stichtag uneingeschränkt untersagt. Ebenso ist generell und unabhängig vom Alter der Kundschaft deren Verkauf online oder in Automaten untersagt. Für Volljährige wäre der Erwerb solcher Sahnekapseln im stationären Handel hingegen weiter möglich, wenn die jeweilige Kapsel den Grenzwert von 8,4 Gramm einhält bzw. ein Vorratspack maximal 10 Kapseln mit Befüllungen unter 8,4 Gramm enthält.

Klassische Sprühsahnedosen enthalten oft zwar auch eine kleine Menge Lachgas als Treibmittel, aber üblicherweise ist das Gas nicht separat von der Sahne entnehmbar und somit nicht einfach extrahierbar. Deswegen dürften solche Dosen üblicherweise unter die Ausnahmeregelung fallen.

GBL und BDO werden vereinzelt in Reinigungsmitteln (z. B. Felgenreiniger), aber auch Kosmetikprodukten (Nagellack) verwendet.  Im Unterschied zum Lachgas gibt es bei diesen Stoffen keine Ausnahme für den Verkauf an Volljährige im Hinblick auf bestimmte Mengen. Werden GBL und BDO also in für den Verkauf gedachten Produkten verwendet, ist dies nur weiter zulässig, solange sichergestellt ist, dass der einzelne Stoff nicht das Gemisch nahezu vollständig ausmacht und der Stoff nicht ohne unverhältnismäßigen Aufwand aus der Gesamtmischung extrahiert werden kann.

Handlungsempfehlung für Händler

Händler sollten sich einmal rückversichern, ob sie aktuell überhaupt Produkte anbieten, die Lachgas, GBL oder BDO enthalten und ggf. Onlineshop und Automatenverkauf anpassen sowie Verkaufspersonal im Hinblick auf die Vornahme von Alterskontrollen beim Lachgasverkauf schulen.

Wer im Sortiment Produkte mit einem der Stoffe hat und unsicher ist, ob der Stoff mit verhältnismäßigem Aufwand extrahierbar ist, sollte sich mit dem Hersteller abstimmen. Denn da das Herstellen für den Verkauf und der Vertrieb ebenfalls unter die Verbotsregelungen des NpSG fällt, wird sich ein Hersteller mit der Thematik im Normalfall bereits auseinandergesetzt haben, um sich nicht selbst strafbar zu machen.

Sollten Sie Fragen zum Umgang mit dem Gesetz haben, stehen Ihnen die Juristen des Handelsverbandes gerne unterstützend zur Verfügung.

Lidl-Filiale in Hannover-Bemerode erhält das Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen

Die Lidl-Filiale in der Hannelore-Kunze-Straße 5 in Hannover-Bemerode ist erneut vom Handelsverband Hannover e. V. mit dem Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen ausgezeichnet worden. Die Filiale erfüllt die Kriterien, die der Verband für unbeschwerliches, barrierearmes und bequemes Einkaufen definiert hat.

Mit dem Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen zeichnet der Handelsverband Einzelhändler aus, die das Einkaufen für alle Kunden – egal ob alt, jung, mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl – so angenehm und einfach wie möglich gestalten. Die Lidl-Filiale hat sich diesem anspruchsvollen Test erneut gestellt und mit Bravour gemeistert. Das Siegel mit der weißen Einkaufstasche auf Rädern darf nun für weitere drei Jahre geführt werden.

Das Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen wird seit 2010 bundesweit von allen Handelsverbänden vergeben. Alle Einzelhandelsunternehmen, die sich zertifizieren lassen, werden von einem Prüfer des Verbandes vor Ort besucht, der die insgesamt 63 Qualitätskriterien abprüft. Die Auswertung aller Fragebögen erfolgt einheitlich über ein eigens für das Qualitätszeichen entwickeltes Softwareprogramm.

Mehr über das Qualitätszeichen, alle zertifizierten Unternehmen und den Fragebogen finden Sie auf: www.generationenfreundlicheseinkaufen.de.

v. l.: Michael Bücker (HVH), Arnim Barkholtz (Filialleiter)

Lidl-Filiale in Gehrden erhält das Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen

Die Lidl-Filiale in der Ronnenberger Straße 2 in Gehrden ist erneut vom Handelsverband Hannover e. V. mit dem Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen ausgezeichnet worden. Die Filiale erfüllt die Kriterien, die der Verband für unbeschwerliches, barrierearmes und bequemes Einkaufen definiert hat.

Mit dem Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen zeichnet der Handelsverband Einzelhändler aus, die das Einkaufen für alle Kunden – egal ob alt, jung, mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl – so angenehm und einfach wie möglich gestalten. Die Lidl-Filiale hat sich diesem anspruchsvollen Test erneut gestellt und mit Bravour gemeistert. Das Siegel mit der weißen Einkaufstasche auf Rädern darf nun für weitere drei Jahre geführt werden.

Das Qualitätszeichen für Generationenfreundliches Einkaufen wird seit 2010 bundesweit von allen Handelsverbänden vergeben. Alle Einzelhandelsunternehmen, die sich zertifizieren lassen, werden von einem Prüfer des Verbandes vor Ort besucht, der die insgesamt 63 Qualitätskriterien abprüft. Die Auswertung aller Fragebögen erfolgt einheitlich über ein eigens für das Qualitätszeichen entwickeltes Softwareprogramm.

Mehr über das Qualitätszeichen, alle zertifizierten Unternehmen und den Fragebogen finden Sie auf: www.generationenfreundlicheseinkaufen.de.

Michael Bücker (HVH), Alina Habenicht (Filialleiterin)

BTE Digital Day am 16. April 2026

Am 16. April 2026 findet die zweite Auflage des neuen Online-Formats „BTE digital day“ statt. Wie bei der Premiere im Mai 2025 können Textil-, Schuh- und Lederwarenhändler sowie Fashion-Lieferanten sich – live oder bequem im Nachgang über eine Aufzeichnung in einem passwortgeschützten Bereich – über spannende Innovationen und Dienstleistungen für die Branche informieren – kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Die Teilnahme ist auch am 16. April 2026 für Interessenten aus dem Fachhandel und für Fashion-Lieferanten kostenfrei.  

Beim BTE digital day 2026 werden wieder digitale Lösungen und strategische Ansätze für den Handel vorgestellt, die ein breites Spektrum zentraler Zukunftsthemen abdecken. Thematisiert werden:

  • digitale Lösungen rund um Künstliche Intelligenz im Preis und Warenmanagement, Logistik, Omnichannel-Management und Middleware sowie Workforce Management
  • dazu zählen ebenso KI-basierte Softwarelösungen für Lifestylemarken und den Einzelhandel wie auch cloudbasierte Systeme für Warenwirtschaft und ERP, die wichtige Geschäftsprozesse unterstützen
  • ein weiterer Schwerpunkt liegt auf IT, Consulting und Benchmarking-Lösungen für die Fashionbranche sowie auf digitalen Anwendungen zur Kundenbindung, darunter KI-gestützte Assistenzsysteme für die Kommunikation über verschiedene Kanäle und Kunden-Apps
  • ergänzt wird das Spektrum durch integrierte Lösungen für Warenwirtschaft, Kasse, CRM, Dokumentenmanagement und mobile Anwendungen, digitale B2BOrderplattformen, Lösungen zur Zahlungsabwicklung sowie E-Commerce und Marktplatz-Automatisierung
  • ebenfalls beleuchtet werden umfassende Retail-Systemlandschaften, die Funktionen wie Point of Sale, mobile Datenerfassung, Warenwirtschaft und HR bündeln
  • abgerundet wird das Vortragsangebot durch einen Input zu Business Coaching und Führung
  • außerdem wird der BTE über die Leistungen des am 1. Juli 2026 startenden neuen BTE-Clearing Centers informieren
  • zudem wird BTE-Geschäftsführer Sönke Padberg in seiner Keynote die aktuellen, teilweise durch Künstliche Intelligenz gestützten, technischen Trends zur Effizienzsteigerung im Modehandel vorstellen, die auf der NRF/New York und der EuroShop den Ton angaben

Aktuelle HDE-Studie: 78 Prozent fühlen sich in Innenstädten sicher – Geschäfte des Einzelhandels als Stabilitätsanker für die Stadtzentren

Mit 78 Prozent fühlt sich die große Mehrheit der Menschen in Innenstädten in Deutschland sicher. Das ist das Ergebnis einer aktuellen, vom Handelsverband Deutschland (HDE) beauftragten Studie. Demnach werden insbesondere Einzelhandelsgeschäfte als besonders sichere Orte wahrgenommen, 90 Prozent sehen das so. Negative Wirkungen entstehen vor allem durch Leerstände, ein heruntergekommenes Erscheinungsbild der Städte oder Vandalismus. Der HDE fordert angesichts der steigenden Herausforderungen in den Innenstädten größeres politisches Engagement auf allen Ebenen.

„Lebendige Innenstädte werden als sicher wahrgenommen. Dabei spielt der Einzelhandel nachweislich die tragende Rolle. Die Menschen sehen Geschäfte mit Mitarbeitern und bei Dunkelheit beleuchtete Schaufenster als entscheidenden Sicherheitsfaktor. Das zeigt: Ohne die Geschäfte des Einzelhandels gibt es kein erfolgreiches, belebtes und zukunftstaugliches Stadtzentrum“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Die Studie hatte ergeben, dass sich die Menschen in Einzelhandelsgeschäften am sichersten fühlen (90%), dicht gefolgt von der Gastronomie (89%) und den Einkaufszentren (84%). Gleichzeitig wird aber klar, dass vor allem im öffentlichen Raum wie in Parks und Grünflächen oder in Parkhäusern Defizite liegen.

„Viele Stadtzentren haben noch einiges an Luft nach oben. Es darf kein Dauerzustand sein, dass sich ein Fünftel der Menschen in der Innenstadt insgesamt unsicher fühlt“, so von Preen weiter. Der Studie zufolge gelten insbesondere auch Leerstände als großer Unsicherheitsfaktor. 73 Prozent sehen dadurch eine Minderung des Sicherheitsgefühls, 68 Prozent sehen hier sogar einen stark bis sehr stark negativen Einfluss. Zudem hat sich das Sicherheitsgefühl in den Stadtzentren in den letzten zwölf Monaten für 27 Prozent der Befragten verschlechtert. „Wir müssen diesen Abwärtstrend aufhalten. Die Politik muss auf allen Ebenen endlich klare Maßnahmen ergreifen und Leerstände schneller füllen oder gar nicht erst entstehen lassen. Der Einzelhandel braucht bessere Rahmenbedingungen auf allen Ebenen: Bundesregierung und EU müssen unter anderem schnell an die Energiekosten ran, die Stromsteuer muss endlich für alle gesenkt werden. Und wir brauchen eine Gründungsoffensive für den Einzelhandel“, so von Preen. Hierbei sollten die Leerstände im Rahmen einer Zwischenvermietung durch die Kommunen als Innovationsmotoren genutzt werden. Gründerinnen und Gründer sollen im Rahmen einer solchen Offensive unter anderem Mietzuschüsse und Förderungen bei der Gründung sowie für die Geschäftseinrichtung, die Datenverarbeitung inklusive des Kassensystems und eines digitalen Warenwirtschaftssystems sowie Marketingmaßnahmen bekommen. Darüber hinaus sollen laufende Schulungen beispielsweise in Betriebsführung, oder Marketing finanziert werden. All das hilft, Leerstände effektiv abzubauen, den Branchenmix und somit die Attraktivität zu erhöhen.

Die repräsentative Studie wurde im Auftrag des HDE von essentiq durchgeführt. Befragt wurden im Januar diesen Jahres 2038 Menschen zwischen 16 und 93 Jahren.

Mehr zum Thema unter https://www.einzelhandel.de/standort-monitor